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US-Präsident: Trump unterzeichnet Verteidigungsetat über 716 Milliarden Dollar

DPA Der US-Präsident hat den Verteidigungsetat 2019 abgesegnet - und seine Pläne für eine Weltraumarmee verteidigt. Während der Zeremonie teilte Trump zudem indirekt erneut gegen den krebskranken Senator McCain aus.
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#1 - 14.08.2018, 04:49 von shopkeeper

Etwas präziser, bitte!

Die National Defense Authorization ist NICHT die National Defense Appropriation. Das erste Dokument ist der Wunsch der Verteidigungspolitiker, das zweite der tatsächliche Plan der Haushälter. Dazwischen gab und gibt es immer wieder Ablagen. Sowas sollte der Spiegel eigentlich wissen.

#2 - 14.08.2018, 06:29 von hurryup

716 Milliarden???

Wohin bloß mit dem ganzen Geld? Und wie verhält es sich im Vergleich zum Vorjahr, sind die Ausgaben gesunken oder gestiegen? Und wie steht es um die Etats anderer Länder, gibt jeder heutzutage soviel für Rüstung und (Weltraum) Armeen aus? Ein paar Informationen diesbezüglich wären für viele sicherlich interessant gewesen... 716 Milliarden, wirklich unglaublich

#3 - 14.08.2018, 06:42 von muellerthomas

"Allerdings hat das Zentrum für strategische und internationale Studien in Washington berechnet, dass die drei ersten Verteidigungsetats unter Trumps Vorgänger Barack Obama höher ausfielen, wenn man sie um die Inflation bereinigt."

Bezeichnend, dass die ersten Etats unter Obama höher waren - das zeigt ja letztlich, dass Obama den US-Militäretat im Laufe der Zeit gesenkt hat, während Trump ihn nun massiv erhöht.

#4 - 14.08.2018, 07:49 von hpampel

Nicht zu fassen!

Auch hier hält sich Trump nicht zurück. Wie immer. Nichts ist ihm heilig. Was für ein Typ. Wie der schon aussieht. Aber die alles entscheidende Frage, die die Leser nunmehr noch wirklich über Trump interessiert: Hatte er heute morgen 1 oder 2 Stücke Zucker im Kaffee und, noch viel wichtiger, welche Farbe hat das Kleid von Melania? Bitte SPON haltet uns auf dem Laufendem. Danke.

#5 - 14.08.2018, 08:02 von Atheist_Crusader

So albern die "Space Force" auch klingt, sie macht durchaus Sinn. Was man daran merkt, dass es sie schon lange gibt - alsTeil der Air Force. Es könnte durchaus sein dass den Punkt erreicht haben wo es Sinn macht, sie als eigene Teilstreitkraft zu etablieren (so wie die Luftwaffe ihre Existenz oft als Teil des Heeres begonnen hat).
Aber irgendetwas sagt mir, dass es primär darum geht, wieder etwas markiges zu tun. Dieser Fokus auf den Weltraum erwecket das Bild der alten USA die vor mittlerweile fast 50 Jahren mit der Mondlandung etwas unbestreitbar großartiges geleistet hat. Auf diesem Bild will Trump aufbauen.
Nur: wieviel davon tatsächlich umsetzbar ist, ist fraglich. Wie so oft drückt Trump sich so vaage wie möglich aus, also muss man davon ausgehen dass er nicht wirklich eine Ahnung von den Hintergründen hat.

Vor allem aber sollte man die Frage stellen wieviel Geld man denn noch in die Verteidigung stecken will, während Straßen und Schulen verfallen. Das ist aber keine Besonderheit dieser Administration, das machen sie alle, die Republikaner im Besonderen. Steuern für die Reichen runter, Geld für's Militär rauf. Das Land geht den Bach runter, aber Hauptsache man kann überall jeden töten.
Die USA erinnern zunehmend an einen Paranoiker, der all seine Wertsachen in einen Safe einschließt. Aber damit fühlt er sich nicht sicher genug. Also verkauft er ein paar der Wertsachen und kauft eine teure Alarmanlage. Dann Kameras. Dann Wachhunde. Dann Selbstschussanlagen. Dann Tretminen. Und merkt dabei gar nicht, dass der Safe fast leer ist, dass er nichts mehr beschützt außer einer Erinnerungen an frühere Zeiten.

#6 - 14.08.2018, 08:03 von quark2@mailinator.com

Ist natürlich elementare Logik, über Jahrzehnte Militäretats zu haben, die größer sind als deren Summe eigentlich aller halbwegs mächtigen Länder und dann von einer Art Nachrüstung im Weltraum zu reden, als wäre man da bedroht ... und nun eigene Dominanz zu fordern, als wäre dies der korrekte Umgang mit der Welt. Nicht daß die USA den Weltraum nicht selbst schon lange in ein Schlachtfeld verwandelt haben und dort seit langer Zeit dominieren. Ja, ich betrachte den Aufbau militärischer Kommunikationsnetze und Navigationshilfen (GPS) und ganzen Netzen von Spionagesatelliten als Militarisierung des Weltalls. Ebenso grenzen für mich die Anti-Satellitenwaffen auf der Erde daran. Es ist vermutlich blauäugig, etwas anderes zu erwarten, aber zumindest könnten sie sich das Rumgelüge sparen. Die USA wollen die Welt militärisch, ökonomisch und politisch dominieren. Zum eigenen Vorteil. Punkt. Dann sollen sie es halt auch so sagen.

#7 - 14.08.2018, 08:20 von Koana

Investiert...

eure Lebenszeit in den Untergang, ist wirklich viel klüger, als in eine lebenswerte Zukunft.
Wie armselig wir doch alle sind, wie feige wir doch alle sind, wir beugen uns der Dummheit, oder sollte ich tippen, wir lösen uns in unserer eigenen Dummheit auf?

#8 - 14.08.2018, 08:28 von kajosch55

Alles wird gut!

Der Militärhaushalt ist gesichert. Mit 716 Milliarden Dollar bestückt sorgt er dafür, dass dieses pserverse System das ein gewesener US Präsident "Militärisch-Industrieller Komplex" getauft hat, weiterhin das Land im eisernen Griff hält. Das andauernde Gezeter der Nostalgiker, die vom kalten Krieg nicht lassen können, muss also andere Grümde haben. Könnte es sein, dass die Supermacht nach so etwas wie einem neuen, aber natürlich erfolgreicherem, Vietnam sucht, wo die alten Waffen verbraucht werden können um den dringend benötigten Platz für die neuen zu schaffen?

#9 - 14.08.2018, 08:29 von draco2007

Ich dachte es ist total unfair, dass die USA sooooo viel für die NATO ausgeben muss. Zudem hat doch der Dealmaker vor dem Herrn die NATO-Partner doch dazu gebracht ihre fälligen Zahlungen auf 4% zu erhöhen...

Und dann schafft er es noch Freundschaft mit Putin zu schließen, nimmt der Welt also jede Gefahr....

Wieso dann über 700 Milliarden ins Militär stecken?

PS: dieser Beitrag kann produktionsbedingt Spuren von Sarkasmus enthalten.

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