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Vorstandschef Zetsche verabschiedet sich: I schaff bald ned mehr beim Daimler

obs/ SWR - Südwestrundfunk/ Daimler AG Bei den Schwaben gilt als wer, wer einen Job "beim Daimler" ergattert. Dieter Zetsche war dort gar 13 Jahre lang Vorstandschef. Mit Walrossbart und flotten Auftritten wurde er selbst zur Marke. Nun tritt er ab - als einer der Letzten seiner Art.
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#1 - 22.05.2019, 08:32 von aldifreak

Beim Daimler

Beim Daimler wird ned gschafft beim Daimler is man.
Deshalb heißt es auch "Ich bin beim Daimler." Anders als " Ich schaff bei Bosch..."

#2 - 22.05.2019, 08:55 von noworriesmate

Ewiges Leben

Unabhängig von der Leistung von Herrn Zetsche als Vorstand und CEO über die Jahre, wieso muss er dann mit 68 Jahren auch noch als Aufsichtsratschef weitermachen ? Gibt es in Deutschland oder international niemand jüngeren, der den beschriebenen Wandel auf dieser Position begleiten und mitgestalten kann ? Das ist wie bei den Fußballvereinen, die anscheinend auch glauben, daß nur ein früherer Spieler genug über die Materie weiß.

#3 - 22.05.2019, 09:01 von thomas haupenthal

Finanz- oder Digitalexperte?

Bewahre! Man kann ja gegen die Alten eine Menge sagen (Führungsstil.Dieselaffäre), aber ein Automanager sollte schon etwas von Autos verstehen, Wäre nicht schlecht. Und diese Finanz-"Experten"haben schon genug Unheil angerichtet.

#4 - 22.05.2019, 09:11 von janos71

Häm konkurrenzlos gut

Zitat:
... Zetsche zählt zu dieser Managerliga, genauso wie die früheren VW-Chefs Martin Winterkorn und Ferdinand Piëch. Die Autos, die sie bauen ließen, galten als konkurrenzlos gut...

Seit wann galten die Autos von VW und MB als konkurrenzlos gut? Unter den 10 größten Automobilkonzernen nach Umsatz und Stückzahl liegt lediglich VW und die sind ein zusammengewürfelter Haufen aus VW, Skoda, Seat, Audi, Lambo, Bugatti, ...
Ich denke mal das was für Otto-Normalverbraucher gut ist verkauft sich auch nach Stückzahlen gut und da liegen unter den Top 10 gleich 4 x Japaner (Toyota, Nissan, Honda, Suzuki).

https://de.wikipedia.org/wiki/Automobilindustrie#Die_weltgrößten_Autohersteller_ nach_Stückzahl_und_Umsatz

Es mag sein das VW und MB ein gutes Design haben aber was Zuverlässigkeit, Haltbarkeit und Langlebigkeit angeht können die deutschen Konzerne den Japanern längst nicht das Wasser reichen. Wer also ein Auto lange ohne viele Reparaturen fahren möchte fährt eher einen Japaner oder Koreaner. Nicht umsonst spielt VW in den USA kaum eine Rolle. Deren Automobile wollen sich viele Amerikaner nun wirklich nicht antun.

#5 - 22.05.2019, 09:33 von totak

Schwäbisch

"Ned mehr" würde ein echter Schwabe nicht sagen. Korrekt ist "nemme"; "I schaff bald nemme beim Daimler".

#6 - 22.05.2019, 09:48 von dirk.resuehr

Star oder Pflümli?

Die Börse urteilt recht schlicht, gut ist, wenn die Gewinne steigen, am liebsten von Quartal zu Quartal, wie ist egal. Das wird erst hinterfragt, wenn sie sinken oder ausbleiben. Zukunft ist gut, wenn Gewinnaussichten gut sind. Technische Anforderungen und Entwicklungen kosten, schmälern also den Gewinn. Offenbar schaffen Manager nicht Beides gleichzeitig. Gewinn und auf der Höhe der Technik der Zukunft. Daher reichts nicht zum Star, die Zukunft haben
sie gemeinsam verpennt, jetzt tappen sie atemlos hinterher.
Die Idee der quartalsweisen Gewinnmaximierung trägt nicht mehr, der sogenannte Fortschritt hat seinen Preis, die Zukunft ist offen, die Erbschaft schwierigst, da von ganz Unten angefangen werden muß.
Da fällt die Lobrede schwer! Die Sterne fallen.

#7 - 22.05.2019, 10:03 von Hokuspokus

Isch geh schaffe bei de Daimler

Wenn überhaupt, ist Dieter Zetsche Hesse und die können Alles nur kein Schwäbisch....
Gruß aus der alten Heimat.

#8 - 22.05.2019, 10:15 von danielbw

Überschrift

Ich kann Nutzer totak (5) nur zustimmen. Ein Schwabe, gleich welcher Region, würde nie sagen „ned mehr“. Einfach peinlich, dieses Pseudo-Schwäbisch.

#9 - 22.05.2019, 10:18 von arndreiplaidt

Anbiederung an den "Normalbürger"

Also, der Herr Zetsche tut so, als ob er ein Normalarbeitnehmer wäre.
Was ist das? Heuchelei auf höchstem Niveau.
Er schafft also net mehr beim Daimler.
Aber er schafft weiter im Aufsichtsrat.
Gier kennt keine Grenzen.
Was soll man auch mit dem Millionenvermögen anfangen? Ist ja so langweilig.
Der aktuelle Kapitalismus stinkt zum Himmel.

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