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Warnung von Ryanair: Boeing-Probleme gefährden Sommerflugplan 2020

Joe Raedle/Getty Images/AFP Immer noch besteht das Flugverbot für Boeings Verkaufsschlager 737 Max - und langsam sorgt sich Ryanair um den Sommerflugplan 2020. Sollten die Maschinen bis November nicht starten dürfen, werde es problematisch.
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#1 - 11.07.2019, 14:13 von karlo1952

Ryan Air geht wohl

davon aus, dass die Passagiere ohne Zögern in die neuen 737 Max einsteigen werden. Ich wähle da dann lieber eine andere Airline oder Suche mir andere Ziele aus.

#2 - 11.07.2019, 14:37 von Henning Boetel

Sie können....

Zitat von karlo1952
davon aus, dass die Passagiere ohne Zögern in die neuen 737 Max einsteigen werden. Ich wähle da dann lieber eine andere Airline oder Suche mir andere Ziele aus.
...davon ausgehen. Ich habe inzwischen den Eindruck, beim Fliegen gibt es nur noch ein Entscheidungs-Kriterium: den billigsten Preis.

#3 - 11.07.2019, 15:14 von Dönertier

Das ist dann wohl der Nachteil

einer absolut homogenen Flotte. Aber auch frech von Boeing, die Kunden noch mit September zu vertrösten, obwohl man bislang nur für einen von fünf für die Wiederzulassung abzuarbeitenden Punkten eine evtl. Lösung erarbeitet hat, bei zwei Punkten aber noch nichtmal ein Lösungsansatz da ist.

#4 - 11.07.2019, 15:35 von LDaniel

Fasziniert

Ich bin immernoch fasziniert, wie günstig Boeing aus der Sache heraus kommt. Keine Milliardenklagen, kein Absturz an der Börse. Wäre dies ein EU-Unternehmen oder gar ein Deutsches, stünden jetzt schon Milliardenklagen vor US-Gerichten an, Manager wären in Haft etc. (siehe VW oder ganz aktuell Bayer).
Eines muss man den Amis lassen: Sie schützen ihre Wirtschaft, während man sie bei uns nur all zu gerne sterben sieht.

#5 - 11.07.2019, 15:43 von strambono1

Ryanair gar keinen Sommerfahrplan 2020

Warum macht nicht Ryanair einfach zu, braucht kein Mensch die Ausbeute an Personal und Umwelt. Wäre ein guter Schritt in Richtung Menschenrechte und Klimawandel.

#6 - 11.07.2019, 16:23 von Dönertier

@LDaniel

Die Börse geht einfach davon aus, dass Boeing zu groß zum Sterben ist. Realistische Analysten sehen aber jetzt schon den Schaden im zweistelligen Milliardenbereich. Klagen sind sowohl von Angehörigen der Absturz Opfer, als auch von Piloten eingereicht. Die Strategie von Boeing,Einfach so unauffällig wie möglich weiter zu machen, ist natürlich auch sehr riskant, wenn man bedenkt, dass sie monatlich 737-Max-Flugzeuge im Wert von 4,2 Milliarden $ herstellen, ohne zu wissen, ob die jemals ausgeliefert werden. Und selbst für den Fall einer Wiederzulassung müssen Sie auf die Kaufpreise derart hohe Abschläge hinnehmen, um Stornierung zu vermeiden, dass auf absehbare Zeit mit der 737 Max kein Geld zu verdienen ist.

#7 - 11.07.2019, 19:31 von spon-1203191786232

Ich vermute mal das dicke Ende kommt noch

Zitat von LDaniel
Ich bin immernoch fasziniert, wie günstig Boeing aus der Sache heraus kommt. Keine Milliardenklagen, kein Absturz an der Börse. Wäre dies ein EU-Unternehmen oder gar ein Deutsches, stünden jetzt schon Milliardenklagen vor US-Gerichten an, Manager wären in Haft etc. (siehe VW oder ganz aktuell Bayer). Eines muss man den Amis lassen: Sie schützen ihre Wirtschaft, während man sie bei uns nur all zu gerne sterben sieht.
Derzeit gehen die Investoren noch davon auch, dass Boeing in absehbarer Zeit die Wiederzulassung erlangt. Erst wenn das nicht so sein sollte werden die grossen Summen fällig. Die Kosten für die Opfer und die Airlines sind stemmbar, aber sollte Boeing die 737MAX massiv ändern müssen , dann wird es sehr teuer.

#8 - 11.07.2019, 20:50 von Dönertier

Was für Boeing, aber auch für

die gesamte amerikanische Wirtschaft auf dem Spiel steht:

https://www.forbes.com/sites/lorenthompson/2019/07/11/five-basic-facts-about-boeing-missing-from-coverage-of-the-737-max-story/

#9 - 12.07.2019, 01:11 von schnubbeldu

Danke! Der Meinung ...

Zitat von strambono1
Warum macht nicht Ryanair einfach zu, braucht kein Mensch die Ausbeute an Personal und Umwelt. Wäre ein guter Schritt in Richtung Menschenrechte und Klimawandel.
... bin ich auch und dann wird es auch wieder ruhiger im Rhein-Main-Gebiet!

Sollen doch mal die Rynair-Kunden einen "klimaaufschlag" von 50 Euro pro Flug (also 50 Euro hin und 50 Euro zurück) bezahlen und der Luftraum über Deutschland "entspannt" sich ziemlich schnell. Wenn es nach mir geht, kann sich Boing ruhig noch länger Zeit lassen. ;-)

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