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Wirtschaft

Wirecard-Affäre: Finanzaufsicht zeigt Journalisten wegen Marktmanipulation an

REUTERS Journalisten und Spekulanten sollen gemeinsame Sache gemacht haben, um den Kurs der Wirecard-Aktie zu drücken - das glaubt zumindest die Finanzaufsicht BaFin. Die betroffene Zeitung weist die Vorwürfe zurück.
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#1 - 16.04.2019, 15:32 von iasi

"Financial Times" - den Ruf längst verspielt

Es kommen doch mittlerweile sehr häufig Meldungen und Artikel der FT, die zu starken Kursbewegungen führen und sich dann als eher nicht zutreffend erweisen. Diese Leerverkaufsspielchen sind zudem reine Zockeraktivitäten, auch wenn sie immer wieder verteidigt werden.

#2 - 16.04.2019, 15:39 von Europa!

Gut so

Das Zusammenspiel von Presse und Spekulanten ist nicht immer so offensichtlich wie in diesem Fall. Um so wichtiger ist es, dass die Finanzaufsicht zum Schutz der Investoren und Sparer hart durchgreift. Es geht nicht an, dass die absolut vernünftige Anlage in Aktien durch solche Manipulationen in Misskredit gebracht wird.

#3 - 16.04.2019, 16:40 von Steve111

Ziel muss die Entlassung Mc Crums sein

Ferner muss er mit seinem privaten Vermögen für den entstandenen Schaden haftbar gemacht werden
Damit alle Trittbrettfahrer sehen, dass sich Verbrechen nicht lohnt.

#4 - 16.04.2019, 16:46 von NorddeutschePflanze

Das passiert,

wenn man auf eine Weide geht, auf der sich nicht nur Bullen und Bären, sondern auch Zecken und Flöhe tummeln.
Der weltweite Aktienmarkt hat sich schon lange von seinem ursprünglichen Zweck (Unternehmen leihen sich Geld von Dritten, indem sie Aktien ausgeben und dafür einen Teil des Gewinns an die Aktionäre ausschütten), sehr weit entfernt und ist zur Spielwiese von Zockern und schlicht Kriminellen geworden, deren höchstes Ziel darin besteht, das Geld anderer Leute in die eigene Tasche zu befördern, ohne dafür eine Gegenleistung zu erbringen.
So lange man dieses Unkraut von windigen Geschäftsmodellen wie Leerverkäufen etc. nicht ausrottet / verbietet, wird so etwas immer wieder passieren.

#5 - 16.04.2019, 17:19 von lyric/bln

Leerverkäufe generell verbieten

Wer zocken will kann das im Kasino machen und lässt dabei das Finanzsystem und die Börsen in Frieden.

Ein Skandal, dass den Beteiligten wohl nichts nachgewiesen werde kann.

#6 - 16.04.2019, 17:49 von AxelSchudak

Derivathandel gehört massiv reguliert

Der Derivathandel gehört massiv reguliert. Auch wenn immer wieder behauptet wird, dass man damit Risiken streut, wird er effektiv doch eher zum Ausnutzen von Insiderwissen und zur Spekulation ohne tatsächliche Werte verwendet. Dadurch können Hebel entstehen, die Volkswirtschaften gefährlich werden können, ohne das ein entsprechender Vorteil für die Allgemeinheit entsteht.
Gewinne aus Derivaten gehörten zumindest Grundsätzlich mit 50% versteuert, während Verluste nicht abgeschrieben werden dürften. Das würde den Spekulationscharakter des ganzen entschärfen ohne die Absicherungsfunktion zu verhindern.

#7 - 17.04.2019, 23:06 von nerox1234

Zitat von AxelSchudak
Der Derivathandel gehört massiv reguliert. Auch wenn immer wieder behauptet wird, dass man damit Risiken streut, wird er effektiv doch eher zum Ausnutzen von Insiderwissen und zur Spekulation ohne tatsächliche Werte verwendet. Dadurch können Hebel entstehen, die Volkswirtschaften gefährlich werden können, ohne das ein entsprechender Vorteil für die Allgemeinheit entsteht. Gewinne aus Derivaten gehörten zumindest Grundsätzlich mit 50% versteuert, während Verluste nicht abgeschrieben werden dürften. Das würde den Spekulationscharakter des ganzen entschärfen ohne die Absicherungsfunktion zu verhindern.
Selbst wenn man es europäisch oder in Deutschland regulieren würde,könnte man das ganze immer noch mit einem US-Broker entsprechen tun.Außerdem kann das Shortselling durchaus Sinn machen in Rahmen des hedgen des Portfolios.

#8 - 17.04.2019, 11:13 von largetalk

FT traut sich wenigstens noch was

Im Gegensatz zu Spiegel und anderen Deutschen EInheitsmedien traut sich die FT wenigstens noch eine größere Enthüllung eines Accounting Skandals einer größeren Deutschen Firma zu. Noch ist kein Beweis der Manipulation seitens FT gefunden, wohingegen bei Wircard gefälschte Verträge in Singapur gefunden wurden.