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Wohnungsnot in Deutschland: Parkhäuser zu Palästen

christalachenmaier.com In Großstädten ist Wohnraum knapp. Autoren einer neue Studie schlagen deshalb vor, bestehende Gebäude umzuwidmen: Auf Parkhäusern und Supermärkten könnten mehr als eine Million Wohnungen entstehen - günstiger als Neubauten
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#1 - 27.02.2019, 14:12 von harke

Das stimmt

Dachgeschoss im 4.Stock und freie Wiese ist einfach nicht machbar. Die Leute brauchen Wohnungen. Da muss man Abstriche machen. Kein Neubau unter 10 Etagen. Möglichst viel Platz für Wohnungen verbrauchen, Grün gibt es im Umland genug. Da kann man sich am Wochenende entspannen.

#2 - 27.02.2019, 14:14 von capote

Die Wohnraumknappheit ist politisch gewollt !

Die Wohnraumknappheit ist politisch gewollt !

Mit Einführung der Riester-Rente fiel der §7b weg, die Leute sollten keine Häuser bauen und in neu gebaute Eigentumswohnungen ziehen. sondern in Ihren Wohnungen hocken bleiben.

Dazu macht mn immer neue Vorschriften, die Bauen verteuern, schliesslich will der Staat Mehrwertsteuern kassieren. Den sogenannten sozealen Wohnungsbau hat man dagegen eingestellt, weil man das Geld für andere Zwecke haben will.

Also was soll das Gejammer? Millionen haben diese Politik x mal wieder gewählt und bestätigt.

#3 - 27.02.2019, 14:20 von mpigerl

naja

Nachverdichtung: ok! Leerstehende Bürobauten umbauen: ok. Parkhäuser ... weiß ich nicht. Obwohl es natürlich Sinn macht den Nahverkehr auszubauen wird es trotzdem weiter private Autos geben. Es macht eher Sinn am Rande der Stadt neben Wohnungen auch automatiserte Parkhäuser zu bauen, so dass man sein Auto verstauen kann (oder es verstaut wird) und man selbst mit der U-Bahn in die Stadt fahren kann, dann kann man auch gerne Parkplätze in der Stadt streichen und Strassen zu Fußgängerzonen machen.

Und ganz ohne neuen Platzbedarf wirds auch nicht gehen. Es macht eher Sinn Umlandgemeinden in die Metropole einzugemeinden und dort neue Häuser bauen ... und dafür eher am Land Flächen der Natur zurückgegeben und Miniindustriegebiete am Rand von Dörfern rückbauen.

#4 - 27.02.2019, 14:21 von zaplata

in meiner Ruhrgebietsgroßstadt

wird jeder Meter bebaut. Grausam wie es heute aussieht, besonders wenn man die Gegend seit seiner Kindheit kennt. Dazu noch permanenter Stau auf allen Strassen und jede Naherholungsfläche und Park ist bei schönen Wetter dermaßen überlaufen, das man gar nicht mehr hingehen mag. Ich finde, Deutschland hat jetzt schon zuviele Einwohner, 10 Millionen weniger und man bekäm wieder Luft. Aber wir brauchen ja Millionen neue Wohnungen. Das kann nicht gutgehen.

#5 - 27.02.2019, 14:21 von schroedingers_katze

Schaun mer mal

was wirklich dabei herauskommt. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Verfasser wirklich jedes einzelne Objekt auf die statischen Reserven hin untersucht haben. Üblicherweise richte ich meine Lastbemessung nach den zu erwartenden Lasten aus, denn der Stahlanteil (ich gehe davon aus, daß die meisten Objekte Stahlbetonbauten sind) ist ein nicht unerheblicher Kostenfaktor. Dann gehts weiter mit der Gründung: können weitere Lasten mit der vorhandenen Gründung aufgenommen werden? Natürlich kann mit Wahl leichterer Baustoffe als Stahlbeton oder Mauerwerk (Holzständer-, Metallständerbauweise) die Auflast verringert werden, aber dies ist letztendlich immer eine Prüfung im Einzelfall.

#6 - 27.02.2019, 14:22 von Patenting

Paläste ?

Es geht hier doch offensichtlich um ganz gewöhnlichen Mehrgeschoss-Bau mit Wohnungen !?

Klar ist wieder einmal, wer die Preise wirklich nach oben treibt, mit voller (politischer) Absicht: Derselbe Staat, der nun auch schon mit Enteignung droht ...

#7 - 27.02.2019, 14:29 von realplayer

Zitat von harke
Dachgeschoss im 4.Stock und freie Wiese ist einfach nicht machbar. Die Leute brauchen Wohnungen. Da muss man Abstriche machen. Kein Neubau unter 10 Etagen. Möglichst viel Platz für Wohnungen verbrauchen, Grün gibt es im Umland genug. Da kann man sich am Wochenende entspannen.
Ja, die Fehler der 70iger Jahre wiederholen. Klasse.

#8 - 27.02.2019, 14:30 von daniel74

Günstiger als Neubauten?!

Wohnraum für Familien? Das Projekt Gleis Park ruft pro Quadratmeter im Schnitt 9000€ auf. Wenn man sich mit zwei Kindern auf 100 Quadratmeter quetscht, sollte man mit Maklergebühr (Engel&Völkers) und der Grundsteuer (die Investoren selten bezahlen müssen weil sie nur Anteile kaufen) schon eine runde Million auf den Tisch legen.

#9 - 27.02.2019, 14:33 von Pi*Daumen

In manchen Hamburger...

...Arrondissements (Ottensen, Eimsbüttel, Sternschanze, Hoheluft...) liegt die Einwohnerzahl je qkm auch bei 12.000 bis 18.000 Einwohner. Bitte nicht einzelne Stadteile in Paris mit ganzen Städten in Deutschland vergleichen.

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