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Wut auf Wirtschaftspolitik: Wall-Street-Boss greift Donald Trump an

AFP Kenneth Jacobs hält offenbar nicht viel von US-Präsident Trump. Dessen Handels- und Steuerpolitik sei für Amerika und die Weltwirtschaft "besorgniserregend", meint der Chef der Investmentbank Lazard.
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#1 - 09.11.2018, 18:34 von neutron76

Irgendwann ist die Party vorbei

Wenn ein unterfinanzierter Staat schon schon den größten Profiteuren gespenstisch wird... Eines Tages wird der erste große Anleger aussteigen und dann beginnt ein Dominoeffekt, der mal abgesehen von fallenden Kursen durch sinkende Staatseinnahmen den USA sämtliche Handlungsoptionen rauben wird. Bleibt noch die Notenbank, die versuchen kann durch höhere Zinsen Steuererhöhungen zu erzwingen.

#2 - 09.11.2018, 18:39 von isi-dor

Trump hat sich wählen lassen, um sich und seiner Clique nach Lust und Laune die Taschen zu füllen und nicht, um die Armen zu entlasten.

#3 - 09.11.2018, 18:47 von marthaimschnee

besorgniserregend dürfte etwas anderes sein

und zwar nicht die unmittelbaren Folgen, sondern die etwas weiter entfernten. In Europa werden die Forderungen nach einer Loslösung von den USA lauter und das nicht nur militärisch, sondern vor allem auch bei der totalen Abhängigkeit im IT-Bereich. Die Tage derer, die bedingungslose Treue zu deren Imperialgehabe liefern wollen, scheint ebenso vorbei. Und die Chinesen sägen am Dollar als Leitwährung, was ihnen sehr leicht fällt, weil die Liste derer, die von den USA sanktioniert werden und entsprechend nicht mehr in Dollar handeln können oder wollen, ja sprunghaft länger wird. Am Ende stehen die USA dann da wie der Schulrüpel, mit dem keiner mehr was zu tun haben will. Und das dürfte alles andere als positiv für die US Wirtschaft sein.

#4 - 09.11.2018, 19:09 von dirkcoe

Mr. Jacobs kann Rechnen

Das hat er Trump einfach voraus. Trump hat in den letzten Monaten mit grosser Luft ein Strohfeuer in den USA entfacht. Jetzt ist das Stroh bald alle - und die Probleme fangen an. Um die zu lösen ist ein Dummkopf Trump sicher die denkbar schlechteste Besetzung. Als Freunde stehen Trump doch nur noch Nordkorea, Israel und Saudi Arabien zur Verfügung. Das wird kaum reichen, gegen die EU und China.

#5 - 09.11.2018, 19:40 von aurichter

@ dirkcoe*heute, 19:09 Uhr #4

Nun ja, einige Südamerikaner scheinen, sowohl wirtschaftlich wie politisch, auf den Trump Kurs einzuschwenken. Ob diese Länder damit gut fahren, das werden wir über Brasilien und Bolsonaro dann sehen.

#6 - 09.11.2018, 19:51 von widderfru

Nicht nachvollziehbar, schlimmer--die Folgen

wenn die sich nur in der USA auswirken, könnte man sagen--NA UND. Ausgerechnet die untere Schicht jubelt dem zu,
die aber zahlen die Zeche. So blöd, blind und kurzsichtig einfach nicht nachvollziehbar deren Verhalten zu Trump.

#7 - 09.11.2018, 20:41 von dasfred

Die Sache mit den einfachen Lösungen

Wenn Wirtschaft so einfach wäre, wie Donald es sich erträumt, dann gäbe es keine Probleme auf der Welt. Selbst Trump müsste doch aus eigener Erfahrung wissen, wohin es führt, wenn man ständig auf Pump lebt, nachdem man schon sein Erbe verzockt hat.

#8 - 09.11.2018, 23:52 von zeitgenosse99

Gewichtiger Unterschied

Zitat von aurichter
Nun ja, einige Südamerikaner scheinen, sowohl wirtschaftlich wie politisch, auf den Trump Kurs einzuschwenken. Ob diese Länder damit gut fahren, das werden wir über Brasilien und Bolsonaro dann sehen.
Brasilien ist im Gegensatz zu den USA schon seit längerem in einer starken Krise, 12% Arbeitslosigkeit, kaum Wachstum, massiv steigende Staatsverschuldung, dazu soziale Probleme.
.
Ob man da mit der neoliberalen Kelle auch so schnell vorankommt, zweifelhaft.
Argentinien hat das auch probiert und stehen wieder mal kurz vor dem Abgrund -- müssen 72% Zinsen anbieten (bei gegen 40% Inflation) damit die grünen Scheine noch ins Land fliessen.
Gut bezüglich Devisenreserven steht Brasilien noch etwas besser da

#9 - 10.11.2018, 04:06 von gruener00

Ausgleich durch Einfuhrzölle

Das Etatdefizit müsste doch teilweise durch die Mehreinnahmen durch Einfuhrzölle ausgeglichen werden? 25% der Einfuhr in die USA sind fast 600 Milliarden. Damit sollte sich etwas anfangen lassen!

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