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Wirtschaft

Zinspolitik: EZB will umstrittene Anleihekäufe Ende des Jahres beenden

DPA Die Notenbank unter Chef Mario Draghi stand in der Kritik, jetzt hat sie entschieden: Von 2019 an will sie keine Anleihen mehr aufkaufen, um die Zinsen im Euroraum niedrig zu halten.
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#1 - 14.06.2018, 14:03 von Kurt-C. Hose

Keine News

Damit haben ohnehin alle gerchnet.

#2 - 14.06.2018, 14:07 von rjb

Was passiert jetzt eigentlich mit diesen Anleihen?

#3 - 14.06.2018, 14:12 von Alter Falter

Zitat von Kurt-C. Hose
Damit haben ohnehin alle gerchnet.
Stimmt nicht. Für Tausende, die sich dank niedriger Zinsen verschuldet haben, wird es bald ein böses Erwachen geben.

#4 - 14.06.2018, 14:15 von auf_dem_Holzweg?

dann hat Draghi fertig?

ist damit der Euro endlich entwertet und das Gesamtkapital des Europäischen Volkes hinreichend vernichtet? Falls nicht so fällt Mario Daggi noch etwas anderes ein um die Entwertung fortzuführen - wetten?

#5 - 14.06.2018, 14:20 von hannesmann

Zitat von rjb
Was passiert jetzt eigentlich mit diesen Anleihen?
Die bleiben im Bestand der EZB. Bei Fälligkeit werden dann neue Anleihen gekauft. Letztlich werden die Kapitalmärkte um diese Anleihen entlastet und insbesondere die italienischen Banken können dann fröhlich neue Staatsanleihen kaufen. Wie beim Billard, nur das es hier Staatsfinanzierung über Bande ist.

#6 - 14.06.2018, 14:21 von hle

Sie haben Jehova gesagt!

Zitat von rjb
Was passiert jetzt eigentlich mit diesen Anleihen?
Diese Frage ist doch verboten, DAS dürfen Sie nicht fragen.

#7 - 14.06.2018, 14:23 von Patrik74

Sehr schön

Nachdem in den letzten 10 Jahren im weltweiten Feldversuch der empirische Nachweis erbracht worden ist, dass mehr Geld nicht mehr Inflation bedeutet, machen wir nun die Gegenprobe, und werden - o Zeichen, o Wunder - feststellen, dass auch eine Verringerung der Geldmenge keinen Einfluss auf die Inflation hat.

Nach diesem empirischen Nachweis, werden die Herren Ökonomen - die sich ja gerne als seriöse Wissenschaftler sehen - die Quantitätstheorie ad acta legen.

Natürlich müssten sie dann eingestehen, dass man

A) die Inflation nur über höhere Lohneinkommen erhöhen kann (aber wer will das schon...)
B) Inflationsbegrenzung folglich nur Neusprech für Lohndeckelung ist
C) Mehr Geld nur die Vermögenspreise in die Höhe treibt, wovon natürlich im Wesentlichen die bereits vermögenden profitieren - was ein Kollateralschaden ist, den man gerne in Kauf nimmt
D) Die Quantitätstheorie nur deshalb aufrecht erhalten wird, weil sie eine so nützliche scheinplausible Rechtfertigung für eine solche Geldpolitik liefert

Ob sich die Kaste der Hohepriester der reinen (Glaubens-)Lehre allerdings dazu durchringen können, wage ich zu bezweifeln...

#8 - 14.06.2018, 14:26 von Oberleerer

Wären das Bitcoin, könnte man nun sehen, wer die 2,4 Billionen Euro nun besitzt.

Pro Kopf sind das 3.200 € in 3 Jahren, knapp 100€ pro Monat. Wenn dieses Geld an die Ärmsten gegangen wäre, hätte es vlt. sogar die Wirtschaft belebt.

#9 - 14.06.2018, 14:26 von Haref

Schön, daß in Kürze damit

Schluß ist, Anleihen und Ähnliches aufzukaufen. Wollen wir mal alle hoffen, daß die Länder, für die das ganze Gehampel gedacht war, auf die Beine kommen und ihre Hausaufgaben endlich machen - Zeit dafür war ja reichlich...

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