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Afrika: Wilderer töten jährlich zehntausende Elefanten

DPA Wilderei bedroht Afrikanische Elefanten: Die illegale Abschlachtung lässt ihre Population dramatisch kleiner werden - allein 2011 schrumpfte sie um 40.000 Tiere. Der Handel mit Elfenbein ist ein Riesengeschäft.
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#1 - 19.08.2014, 09:10 von Ben Major

Wer kauft?

Zitat von sysop
Wilderei bedroht Afrikanische Elefanten: Die illegale Abschlachtung lässt ihre Population dramatisch kleiner werden - allein 2011 schrumpfte sie um 40.000 Tiere. Der Handel mit Elfenbein ist ein Riesengeschäft.
Wer kauft denn das ganze Elfenbein, der Handel ist doch eigentlich international verboten, vielleicht kann man ja mal da ansetzen.

#2 - 19.08.2014, 09:34 von andere Hobbys

China

Zitat von sysop
Wilderei bedroht Afrikanische Elefanten: Die illegale Abschlachtung lässt ihre Population dramatisch kleiner werden - allein 2011 schrumpfte sie um 40.000 Tiere. Der Handel mit Elfenbein ist ein Riesengeschäft.
hat Millionen von Chinesen nach Afrika geschickt, die dort allerlei Projekte durchziehen. Nebenbei gibt es eben auch einige von ihnen , die mit den Wilderen gute Geschäfte nebenbei machen und das Wildern dadurch n och anheizen, da sie ja wissen, welchen Preis das Elfenbein in China hat. Dort ist ja der Handel nicht verboten.
In jedem guten Kaufhaus in Shanghai gibt es ganze Abteilungen, in denen Elfenbeinprodukte angeboten werden.

#3 - 19.08.2014, 09:49 von alyeska

Diese Berichte liest man seit Jahren regelmäßig

Aber was kann man dagegen tun? Und genau darüber sollte man schreiben. Wie kann man helfen es zu verhindern. Das wäre jedenfalls konstruktiv. Berichte wie der oben dagegen steigern nur die schlechte Laune und die Wut auf Asiaten.

#4 - 19.08.2014, 10:06 von andre_22

In dem man Ideologie aus dem Spiel lässt!

Zitat von alyeska
Aber was kann man dagegen tun? Und genau darüber sollte man schreiben. Wie kann man helfen es zu verhindern. Das wäre jedenfalls konstruktiv. Berichte wie der oben dagegen steigern nur die schlechte Laune und die Wut auf Asiaten.
Das Problem ist das man ja weiss was man tun könnte, man weiss wie der Handel läuft, es gibt genug Werkzeuge die man dagegen einsetzen könnte! Elfenbein ist ja nicht nur mehr ein Produkt für Chinesische Medizin und Kunsthandwerk sondern vielmehr noch ein Spekulationsprodukt in China!

Der Schwarzmark Preis variiert ständig in den 90ern lag er zt, nur bei 200 USD pro Kilo, heutzutage zwischen 1900- 2200 USD! Immer wieder darauf zu Pochen das etwas in China passieren muss ist Naiv, selbst wenn der Wille der Chinesishen Regierung vorhanden ist, ist es sogut wie unmöglich! Wirlich sinnvoll wäre dem Markt für Elfenbein zum einbrechen zu bringen! Also Anstatt das Elfenbein von Beschlagnahmungen und totfunden öffentlich zu vernichten weil man angeblich ein Zeichen setzen will, sollte man es für Gesamtafriks zentral Sammeln und bei bedarf mit ihm den Markt zu dumpingpreisen überschwemmen, mit diesen Einnahmen kann man dann die Anti Wilderei einheiten Aufrüsten! Desweiteren müssten die Einnahmen aus legaler Lizenzjagd in grösserem Masse in die Naturschutzarbeit und Wildererprävention fliessen! Interessant dabei ist das dort wo Elefanten legal gejagd werden dürfen die Wilderei eine eher untergeordnete Rolle spielt!

#5 - 19.08.2014, 10:53 von login37

Zitat von andre_22
Also Anstatt das Elfenbein von Beschlagnahmungen und totfunden öffentlich zu vernichten weil man angeblich ein Zeichen setzen will, sollte man es für Gesamtafriks zentral Sammeln und bei bedarf mit ihm den Markt zu dumpingpreisen überschwemmen, mit diesen Einnahmen kann man dann die Anti Wilderei einheiten Aufrüsten! Desweiteren müssten die Einnahmen aus legaler Lizenzjagd in grösserem Masse in die Naturschutzarbeit und Wildererprävention fliessen! Interessant dabei ist das dort wo Elefanten legal gejagd werden dürfen die Wilderei eine eher untergeordnete Rolle spielt!
Über eine Legalisierung des Handels wird immer wieder nachgedacht. Ihre Annahmen sind aber nicht zutreffend.

Zum einen ist nicht genug Elfenbein da, um den Markt dauerhaft zu überschwemmen und für niedrige Preise zu sorgen. Nur etwa jeder 2. Elefant hat überhaupt große Stoßzähne und wenn nur das von Elefanten eingesammelt wird, die eines natürliches Todes gestorben sind, dann fallen pro Jahr bestenfalls die Stoßzähne von etwa 5000 Elefanten an. Aktuell scheinen aber selbst 40.000 gewilderte Elefanten pro Jahr die Nachfrage nicht decken zu können.

In dem Moment, wo man legales Elfenbein in den Handel gibt, kann man nicht mehr unterscheiden, welches Elfenbein aus legalen und illegalen Quellen kommt.

#6 - 19.08.2014, 11:08 von andre_22

Zitat von login37
Über eine Legalisierung des Handels wird immer wieder nachgedacht. Ihre Annahmen sind aber nicht zutreffend. Zum einen ist nicht genug Elfenbein da, um den Markt dauerhaft zu überschwemmen und für niedrige Preise zu sorgen. Nur etwa jeder 2. Elefant hat überhaupt große Stoßzähne und wenn nur das von Elefanten eingesammelt wird, die eines natürliches Todes gestorben sind, dann fallen pro Jahr bestenfalls die Stoßzähne von etwa 5000 Elefanten an. Aktuell scheinen aber selbst 40.000 gewilderte Elefanten pro Jahr die Nachfrage nicht decken zu können. In dem Moment, wo man legales Elfenbein in den Handel gibt, kann man nicht mehr unterscheiden, welches Elfenbein aus legalen und illegalen Quellen kommt.
Wenn der Markt dadurch zusammenbricht ist es vollkommen wurst ob das elfenbein legal oder illegal ist! Nochmal elfenbein ist heute ein Spekulationsobjekt! Das Elfenbein wird auch von den Organisatoren der Wildrei gelagert und dann stückenweise auf den Markt geworfen wenn es die meiste Kohle gibt! Ansonsten müsse der Kilopreis ja sinken je mehr gewildert wird! Angebot und Nachfrage! Auch habe ich nicht von einer Allgemeinen Legalisierung des Handels gesprochen! Sondern dafür bei Bedarf Elfenbein aus einer Quelle und von einer Organisation bei bedarf auf den Markt zu werfen zu dumpingpreisen um den Preis in den Keller gehen zu lassen, ähnlich wie an der Börse! Mal ganz davon abgesehen was hilft es zu wissen woher das Elfenein stammt? Jetzt wissen wir das 80% des Elefenbeins aus Wilderei stammt!:)) Was die 40.000 Elefanten angehen, die Art und weise der hochrechnung ist schon eher zweifelhaft, ausserdem ist nicht jeder Elefant der eines unnartürlichen Todes gestorben ist ein Opfer von Wilderern! Sondern ettliche werden von Dorfbewohnern vergiftet oder Beschossen weil sie ihre Ernte Bedrohen, auch hier muss angesetzt werden! Es werden in dem Zusammenhang auch regelmässig Menschen von elefanten getötet,deshalb haben die Einheimischen hier auch eher ein gespaltenes verhältniss zu den Dickhäutern!

#7 - 19.08.2014, 13:23 von Celegorm

Zitat von andre_22
Ansonsten müsse der Kilopreis ja sinken je mehr gewildert wird! Angebot und Nachfrage!
Eben, Angebot und Nachfrage. Und wenn die Nachfrage das Angebot so stark übersteigt, lässt sich auch durch zusätzliches Elfenbein der Preis nicht einfach so senken, zumindest nicht in ausreichendem Masse um die Wilderei unattraktiv zu machen. Wie stark Veränderungen im Angebot den Preis beeinflussen ist nicht klar, aber ist stark zu bezweifeln, dass die Mengen, die durch Beschlagnahmungen und sonstige offizielle Quellen gewonnen werden könnten, den Preis in relevantem Mass beeinflussen würden.

Der Vorschlag ist deshalb nicht sonderlich praktikabel, zumal Experimente in diese Richtung grösstenteils gescheitert sind. In diesem spezifischen Fall ist auch zu bezweifeln, dass reguläre Elefantenjagd die Problematik verkleinert. Zumindest ist momentan z.B. Botswana kaum betroffen, das keine Jagd erlaubt, andere Staaten mit Elefantenjagd werden hingegen leer geräumt. Wie im Artikel richtig dargestellt ist darum in dieser Frage die primäre wenn nicht gar die einzige Hoffnung, auf die Nachfrage selbst einzuwirken. Gerade die chinesische Regierung hätte diesbezüglich durchaus starke Hebel, wenn sie denn gewillt ist, diese zu nutzen.

#8 - 19.08.2014, 13:58 von andre_22

Zitat von Celegorm
Eben, Angebot und Nachfrage. Und wenn die Nachfrage das Angebot so stark übersteigt, lässt sich auch durch zusätzliches Elfenbein der Preis nicht einfach so senken, zumindest nicht in ausreichendem Masse um die Wilderei unattraktiv zu machen. Wie stark Veränderungen im Angebot den Preis beeinflussen ist nicht klar, aber ist stark zu bezweifeln, dass die Mengen, die durch Beschlagnahmungen und sonstige offizielle Quellen gewonnen werden könnten, den Preis in relevantem Mass beeinflussen würden. Der Vorschlag ist deshalb nicht sonderlich praktikabel, zumal Experimente in diese Richtung grösstenteils gescheitert sind. In diesem spezifischen Fall ist auch zu bezweifeln, dass reguläre Elefantenjagd die Problematik verkleinert. Zumindest ist momentan z.B. Botswana kaum betroffen, das keine Jagd erlaubt, andere Staaten mit Elefantenjagd werden hingegen leer geräumt. Wie im Artikel richtig dargestellt ist darum in dieser Frage die primäre wenn nicht gar die einzige Hoffnung, auf die Nachfrage selbst einzuwirken. Gerade die chinesische Regierung hätte diesbezüglich durchaus starke Hebel, wenn sie denn gewillt ist, diese zu nutzen.
Die sogenannten Versuche waren ja nichts anderes als Genehmigungen für einzelne Afrikanische Staaten Elfenbein egrenzt zu handeln oder Genehmigungen für die Chinesische Regierung legal Elfenbein einzuführen! Nochmal der Preis ensteht durch Spekulationen mit Elfenbein! Das gewilderte Elfenbei kommt ja nicht unverzüglich auf den Markt sondern wird zurückgehalten, eine Künstliche Knappheit sozusagen! Der Grossteil dieses Elfenbeins liegt irgendwo auf Halde! Was Botswana angeht so ist hier die Elefantenjagd erst seit April 2013 Verboten, bedenkt man jetzt noch das in diesem Land rund ein viertel aller Afrikanischen Elefanten leben rund 160.000 zeigt das doch eindeutig eine Entwicklung! Die Cinesische Regierung hat genausostarke Hebel wie andere Regierungen bei Drogen! Was aber auch dort nicht zum zusammenbruch führt! In den letzten 10 Jahren sind rund 150 tonnen beschlagnahmtes Elfenbein zerstört wordeb, etwa die gleiche Menge liegt weltweit noch auf Halde! Wenn wir von diesen 40.000 Elefanten in 3 Jahren ausgehen haben wir hier etwa maximal 5 Tonnen Elenbein! Allein Honkong hat vor ich glaube 2 Jahren 28 tonnen Elfenbein verfeuert das beschlagnahmt war! Es läge also genug beschlagnahmtes Elfenbein auf halde um den Markt kaputtzumachen! Das nächste Problem ist das man Elefantenbestände Regional und nicht Global bewerten muss! In vielen Nationalparks gibts nämlich zuviele Elfanten die ,die Vegetation schädigen was wiederum einfluss auf die Bestände hat! Denn die NP sind im Prinzip riesige Sagariparks , rundrum sind meist Farmen, Private Jagdfarmen usw. die Eingezäunt sind! Früher wurden die "zuielen" Elefanten einfach aus den Hubschrauber agemurkst! Ständig gibts in Nationalparks unsiedlungsAktionen Elefanten, Giraffen und und und ..weil der Lebensraum zu eng wird, bei diesen Aktionen sterben rund 30% der Tiere!

#9 - 19.08.2014, 14:47 von petromax

Zitat von andre_22
...Das nächste Problem ist das man Elefantenbestände Regional und nicht Global bewerten muss! In vielen Nationalparks gibts nämlich zuviele Elfanten die ,die Vegetation schädigen was wiederum einfluss auf die Bestände hat!
Weniger Futter, weniger Elefanten. Richtig. Abgesehen davon schafft man es inzwischen, Elefantenkühen per Futterköder Anti-Baby-Pillen zu verabreichen.

Zitat von
Früher wurden die "zuielen" Elefanten einfach aus den Hubschrauber agemurkst!
Interessante Ausdrucksweise. Die Bestände wurden "reguliert." So nannte man das üblicherweise zynisch.

Zitat von
Ständig gibts in Nationalparks unsiedlungsAktionen Elefanten, Giraffen und und und ..weil der Lebensraum zu eng wird, bei diesen Aktionen sterben rund 30% der Tiere!
Was würden Sie stattdessen vorschlagen?

(Abgesehen vom Thema: Wie wär's denn mal mit 'nem Rechtschreibkurs?)

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