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Brandrodung, Landraub, Korruption: Wo die Umwelt-Gangster wüten

Joao Laet/ AFP In Brasiliens Amazonasgebiet herrscht ein brutaler Krieg um nutzbares Land, um die letzten Edelholz-Vorkommen. Kleinbauern können sich nur behaupten, wenn sie gegen die Großgrund-Mafia aufrüsten. Gibt es einen Ausweg?
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#1 - 02.09.2019, 21:32 von josho

Paragraph 1 des Weltgrundgesetzes.....

...... lautet:" Die Gier des Menschen ist unantastbar ". deshalb ist alles weinen und jammern umsonst: Den Regenwald gibt es nur noch wenige Jahrzehnte. Unsere Enkel werden ihn nur noch in Büchern oder etwas ähnlichem anschauen können. Keine Macht der Welt wird diesen Verlauf aufhalten...

#2 - 02.09.2019, 21:41 von Darwins Affe

5 Fragen

1) Ist Brasilien der Sündenbock der ganzen Sauerei der Abholzungen, weil das Land einen (freigewälten) rechten Präsidente hat?
2)) st Indonsien besser, weil man sich vor Mohammern fürchen muss?
3 Ist Zentralafrika besser, weil man sonst Rassist ist?
4) Ist Südeuropa besser, weil man schon in der Antike die Wälder abholzte und die Landschaft vefrkarrsten liess?

#3 - 02.09.2019, 21:44 von ruwirth

UN-Sicherheitsrat muss hier einschreiten

Weil die Leute vor Ort hilflos den Mächtigen und Regierenden ausgeliefert sind, brauchen Sie Intervention von außen. Deshalb haben wir ein Petition gestartet. Der UN-Sicherheitsrat muss Friedenstruppen schicken.
Hier ist der Link: http://chng.it/kghdsdMq
Alles andere wird nicht (rechtzeitig) funktionieren. Wer kann, soll diese Petition unterstützen und verteilen.

#4 - 02.09.2019, 21:49 von hohnspiegel

Hoffnungslos

die Menschheit läuft sehenden Auges in die Katastrophe und wird ihren Lebensraum selbst zerstören, Hoffnung gibt es keine denn immer wieder werden wie zb Abholzungen wiederholt , aus Gier aus Dummheit, die Römer taten es, die Spanier um ihre Armada zu bauen, unter den Milliarden Menschen gibt es genügend die es nicht sehen wollen oder es nicht verstehen was wir mit unseren Ressourcen Abbau anrichten und vielen ist es auch völlig egal.
Irgendwann ist die Menschheit ein Fliegenschiss in der Geschichte der Erde

#5 - 02.09.2019, 21:51 von albatross507

Investition

"Doch mit Fleisch ist im Amazonasgebiet immer noch am meisten zu verdienen, vor allem wenn die Rinderzucht illegal betrieben wird: Landraub und Brandrodungen erfordern kaum Investitionen."
Legal erworben wäre die Investition hoch. Bei der Korruption in Brasilien wird sich allerdings kaum etwas ändern. Ein "Ansporn" wäre Druck von aussen durch Umweltauflagen beim Handelsabkommen.

#6 - 02.09.2019, 21:54 von Peletua

Viren

Die Menschheit erinnert immer mehr an ein Virus, das seinen Wirtskörper erst langsam, dann aber immer schneller zerstört. Sehr viel mehr Bewusstsein und Intelligenz als ein Virus scheint ein großer Teil der angeblichen Krone der Schöpfung nicht zu besitzen, und so werden wir wohl auch den Weg dieser Lebewesen gehen müssen, wenn wir unseren Wirtskörper Erde endgültig zur Strecke gebracht haben. Ist das, was wir dafür bekommen, wirklich wert, dafür zu sterben?

#7 - 02.09.2019, 22:00 von Piantao

Zitat von Darwins Affe
1) Ist Brasilien der Sündenbock der ganzen Sauerei der Abholzungen, weil das Land einen (freigewälten) rechten Präsidente hat? 2)) st Indonsien besser, weil man sich vor Mohammern fürchen muss? 3 Ist Zentralafrika besser, weil man sonst Rassist ist? 4) Ist Südeuropa besser, weil man schon in der Antike die Wälder abholzte und die Landschaft vefrkarrsten liess?
ich habe folgende Antworten auf Ihre Fragen:
zu 1. Für die scheinbar ausweglose Umweltsünde im Amazonasgebiet sind in Brasilien schuldig angefangen bei lokalen Politikern und politischen Verwaltern bis hinauf natürlich zum Präsidenten. Natürlich nicht erst jetzt weil Bolsonaro ein rechtsradikaler ist, auch schon vorige Präsidenten waren alle korrupt. Man liegt nie verkehrt wenn man das behauptet.
zu 2. und 3. diese Länder und weitere sind nicht besser. Außerdem ist man mit Äußerungen in diese Richtung kein Rassist. Korrupte gibt es in allen diesen Ländern, unabhängig der Religion und/oder Hautfarbe.
zu 4. Südeuropa ist überhaupt kein Vergleich. Es müsste aber auch in vielen Gebieten aufgeforstet werden. Hier in Europa wird auch alles viel zu sehr auf die leichte Schulter genommen. Man verweist jetzt auf den "Greta effekt", aber leider werden die Umweltsünden auch wegen "Greta" nicht weniger werden.

#8 - 02.09.2019, 22:05 von Juvavum

Wo die Umwelt-Gangster wüten? Bei uns.

Schon mal die täglichen Staus in jeder Stadt dieses Kontinents an jedem verdammten Wochentag gesehen? Die unentwegt befahrenen Autobahnen? Die Berge an Plastik, die das in Wahrheit zum Verkauf stehende Produkt in unseren klimatisieren Shopping Malls sind? Und wir wagen es, den Brasilianern die Leviten zu lesen? Wir haben 10 Jahre Zeit, unsere Emissionen um 50% oder mehr zu senken. Wo sind denn unsere Anstrengungen, das Ruder herumzureißen? Nirgends. Was wir sehen, sind von ihrem Recht überzeugte Wutbürger, ob grün, links, rechts, die keinerlei Veranlassung sehen, sich selbst zu hinterfragen. Den Tod, den wir exportieren, der ist uns egal. Aber die Bilder aus dem Amazonas: darüber kann man sich fein aufregen.

#9 - 02.09.2019, 22:09 von Zinnober reden

Da war doch unsere Frau Merkel

vor wenigen Wochen in Südamerika und sie hat den Brandgeruch nicht wahrgenommen ? Was wurde tatsächlich mit einigen Präsidenten besprochen. Die eilenden Winde verteilen doch die Brandverbrechen... Die Amazonas Hemisphäre wird zu einer BLÜHENDEN Wüstensteppe verkommen und die letzten Halme werden gierige Ami Rinder auffressen. Danke an alle T-Bone Steak Esser.

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