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Grüne Eisberge: Das Waldmeister-Rätsel zur See

AGU/Journal of Geophysical Research: Oceans/Kipfstuhl et al 1992 Immer wieder haben Schiffsbesatzungen in der Antarktis von grünen Eisbergen berichtet. Neue Forschungsergebnisse zeigen: Das war wohl kein Seemannsgarn.
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#1 - 08.03.2019, 06:02 von franxinatra

Ich hätte mehr an ein gefrorenes Wetterleuchten gedacht..

aber die Erklärung finde ich sympathischer: so wissen wir nun, dass es möglich wäre, mit bestimmten Substanzen das Meer für das Phytoplankton zu düngen,wo es sonst nichts zu beißen bekäme...
Im Idealfall.

#2 - 08.03.2019, 08:45 von The Restless

Wieder was gelernt

Ich dachte immer, das blaue Eis sei eine Folge der Rayleigh-Streuung und habe mit Absorption nichts zu tun.

#3 - 08.03.2019, 10:19 von wardawas?

wir verstehen zwar nicht alles, aber...

in der Natur geschieht nichts ohne Grund und alles dient einem Zweck. Das einzige was diese manchmal scheinbar chaotische "Ordnung" stören kann ist der Eingriff von Wesen die mit ihrem begrenzten Wissen in eben diese natürliche Ordnung eingreifen....Menschen. Aus Sicht der Erde sind wir aber vermutlich ohnehin nur eine temporäre Erscheinung von der sich der Planet auch wieder erholen wird.

#4 - 08.03.2019, 11:02 von ichbinich2011

@franxinatra

Das wurde sogar schon öfter gemacht um das phytoplanktonwachstum zu erhöhen. Manche Forscher halten das sogar für eine Möglichkeit große Mengen co2 zu binden (geoengineering)

#5 - 08.03.2019, 11:17 von geschädigter5

Durch das Schmelzen des Eisberges kann es jederzeit zum Kippen des Eisberges kommen. Das ist seit Jahrhunderten bekannt. Und das sich unter dem Eis Algen absetzen ist auch nichts Neues. Also: ein alter Schmarrn in SpOn

#6 - 08.03.2019, 11:37 von mayazi

@geschädigter5

Hallo, im letzten Absatz des Artikels findet sich: "Frühere Theorien hatten angenommen, dass der Einschluss organischen Materials - zum Beispiel Phytoplankton - für den spektakulären Farbton verantwortlich ist. Doch von solchem Material fände sich in den beobachteten Eisbergen schlicht zu wenig, um den Effekt zu erklären, so die Forscher. " Mit Phytoplankton ist das gemeint, was Sie Algen nennen.

#7 - 08.03.2019, 13:38 von permissiveactionlink

Physikalische Erklärungen

der Eisfarben findet man unter : "weltderphysik Wie kommt die Farbe von Eisbergen zustande ?"

#8 - 08.03.2019, 13:49 von Nordschwabe

Gletscherflüsse

Tja, dann bleibt nur die Frage, weshalb Gletscherflüsse so oft grün erscheinen. Ist das vielleicht aus dem gleichen Grund?

#9 - 14.03.2019, 17:50 von hinschauen

Zitat von geschädigter5
Durch das Schmelzen des Eisberges kann es jederzeit zum Kippen des Eisberges kommen. Das ist seit Jahrhunderten bekannt. Und das sich unter dem Eis Algen absetzen ist auch nichts Neues. Also: ein alter Schmarrn in SpOn
Und weils seit Jarhunderten bekannt ist, hat der Glaziologe, der im ersten Satz zitiert wird auch das erste mal 1992 jemanden nach einer Erklärung gefragt und keine erhalten?
Vielleicht hätte der Sie mal fragen sollen. Aber vielleicht hätten Sie es auch nicht erklären können. Denn Sie hätten dann was von Algen erzählt. Aber all diejenigen, die den Artikel gelesen haben (also eher Sie nicht) wissen, ja nun dass es an Algen allein eben nicht liegt. Schauen Sie nochmal hin: da steht was von Eisen und so.....

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