Schrift:
Ansicht Home:
Forum
Wissenschaft

Höchster Wert seit drei Jahren: Rekord-Abholzung im Regenwald

Bruno Kelly/ REUTERS Brasiliens Präsident Bolsonaro legt wenig Wert auf Umweltschutz - darunter leidet auch der Regenwald: Zuletzt wurden 60 Prozent mehr Fläche abgeholzt als vor einem Jahr.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/4    
#1 - 03.07.2019, 18:40 von götzvonberlichingen_2

Wen stört es denn wirklich?

Man kann Brasilien vermutlich nicht zwingen das Abholzen einzuschränken oder einzustellen. Allerdings könnte man die Abnehmer des Holzes massiv bestrafen. Aber hier fehlt es wohl an Willen und Personal.
Letztendlich wird es wieder auf symbolische Gesten hinauslaufen. Ernste Politikerminen, die darum bitten, den Regenwald stehen zu lassen und dabei belässt man es. Siehe Hambacher Wald.

#2 - 03.07.2019, 18:45 von tmhamacher1

Betroffen!!!

Jetzt sind wir wieder alle so betroffen von dieser Umweltzerstörung, und was machen wir? Nichts, außer natürlich den Brasilianern das Holz abzukaufen und dort Biosprit produzieren zu lassen. Die Grünen haben es geschafft, sich an der Spitze der Betroffenheitsapologeten zu setzen, ohne auch nur das Geringste zu leisten, um Brasilien und den anderen Ländern der Dritten Welt zu helfen oder um den Regenwald zu retten. Wer die Grünen wählt, der wählt letztendlich umweltpolitische Versager!

#3 - 03.07.2019, 18:58 von mcaeng

Keine Hoffnung

Das zeigt leider wieder wie übel die Lage ist und dass es auch keinen Ausweg und kein zurück gibt. Ist es nun u.a. CO2 oder doch das Magnetfeld der Erde und zyklische Vorgänge, welche den Klimawandel verursachen (ist es überhaupt Klimawandel ?) ?
Wie auch immer, Ozeane sind sauer und fertig, Trinkwasser und Regenwälder auch. Was bleibt ist eigentlich klar - wir sollten uns selber entsorgen.
Michael Hummel, Norwegen

#4 - 03.07.2019, 19:17 von doctoronsen

Wer sind die Käufer und Nutznießer?

Was ich gerne wissen würde: Wer profitiert davon in welcher Weise? Und müssten wir nicht darauf drängen, dass Landwirtschaftsprodukte aus Brasilien aus den Regalen fliegen? Z.B. die Steaks? Oder ist das egal?

#5 - 03.07.2019, 19:19 von MagittaW

Unredlichkeit der Deutschen

das zeigt doch, wie absurd die Deutsche Politik und die Fridays for Future Aktionen sind.
Während die Medien, Politiker (außer AfD) und sonstige Gutmeinende glauben, dass der deutsche Kohle-,Atom-, Dieselausstieg das Klima rettet, wird der Regenwald abgeholzt. Und zwar auch wegen der deutschen und europäischen Umweltpolitik! Aus Regenwald werden Pellets für angeblich CO2 neutrale und geförderte Heizungsanlagen (mit furchtbar schlechten Feinstaub und Stickoxidwerten).
Aus den ehemaligen Regenwaldflächen werden Monokulturen für Soja, Zuckerrohr /bioethanol) oder dann Weideland.
Und als Krönung feiert dann Frau Merkel ein Freihandelsabkommen, damit noch mehr Regenwald abgeholzt wird, für noch billigere Nahrungs-, Futtermittel oder Bioethanol.
Und hier bei uns wird den Leuten suggeriert, sie würden das Klima retten. Völlig bigott! Passt aber zum Zeitgeist.

#6 - 03.07.2019, 19:21 von kraut&ruebe

Nicht weiter schlimm

Der weltweite Klimakiller Nr. 1 ist die deutsche Braunkohle. Wenn wir den Ausstieg umgehend vollziehen, machen die Amerikaner, Russen, Chinesen und eben auch die Brasilianer bestimmt sofort mit. Am deutschen Wesen soll und wird die Welt genesen!

#7 - 03.07.2019, 19:26 von Koana

Das tun wir doch....

Zitat von mcaeng
Das zeigt leider wieder wie übel die Lage ist und dass es auch keinen Ausweg und kein zurück gibt. Ist es nun u.a. CO2 oder doch das Magnetfeld der Erde und zyklische Vorgänge, welche den Klimawandel verursachen (ist es überhaupt Klimawandel ?) ? Wie auch immer, Ozeane sind sauer und fertig, Trinkwasser und Regenwälder auch. Was bleibt ist eigentlich klar - wir sollten uns selber entsorgen. Michael Hummel, Norwegen
.... ich denke wir alle hassen unsere Kinder und Enkel. Jene die sich ändern, wissen wohl, es macht am Ende keinen Sinn, doch für das eigene Leben hat man zumindest erkannt, dass Lebenszeit und die Fähigkeit zu reflektieren, schöner sind als Karriere und Status.

Mit guten Büchern, in der abgelegenen Einöde lässt sich das letzte Kapitel gut beobachten, man darf sich nicht erhaben fühlen, denn die kosmische Kraft dürfte dem Menschen kaum mehr Beachtung schenken, als unsereins einem Staubkorn.

Wir in Bayern sagen seit jeher "es iss wias iss" !

#8 - 03.07.2019, 19:41 von W.C.Fields

...

angemessen wäre es, bei diesem schon lange bekannten kahlschlag, würden die sogenannten aktivisten ihren fokus auf dies wirklich, reale problem richten!

#9 - 03.07.2019, 19:45 von andrehe

Zeit zum Handeln

Zitat von götzvonberlichingen_2
Man kann Brasilien vermutlich nicht zwingen das Abholzen einzuschränken oder einzustellen. Allerdings könnte man die Abnehmer des Holzes massiv bestrafen. Aber hier fehlt es wohl an Willen und Personal. Letztendlich wird es wieder auf symbolische Gesten hinauslaufen. Ernste Politikerminen, die darum bitten, den Regenwald stehen zu lassen und dabei belässt man es. Siehe Hambacher Wald.
Wir können Brasilien, Indonesien und andere Länder mit Regenwald-Raubbau ggf. mit Partnerländern isolieren und sanktionieren, solange bis die Zerstörung des Regenwaldes aufhört. Es ist tatsächlich der größte Faktor aus dem Sektor Landwirtschaft, der zur globalen Erwärmung beiträgt. Die größten Faktoren können wir nicht ignorieren! Ein Einfuhrstopp für Soja und Palmöl aus Ländern mit Regenwald wäre möglich, damit könnten wir die intensive Tierhaltung und weniger gesunde verarbeitete Lebensmittel mit billigem gesättigten Palmfett und entsprechende Seifen teurer machen.

    Seite 1/4