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Wissenschaft

Hurrikan "Dorian": Warum der Klimawandel Tropenstürme gefährlicher macht

Joshua Stevens/ Lauren Dauphin/ Durch die Erwärmung der Erde werden besonders starke Stürme zusätzlich mit Energie aufgeladen. Experten diskutieren bereits, ob eine neue, höhere Kategorie für Hurrikane eingeführt werden soll.
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#1 - 03.09.2019, 10:29 von user30

Vielen Dank

für einen wissenschaftlich fundierten Artikel zum Klimawandel. Bitte mehr davon.

#2 - 03.09.2019, 10:30 von rjb

Die Argumentation...

... erscheint stichhaltig. Sie sollte sogar einem Klimawandelleugner einleuchten können!

#3 - 03.09.2019, 10:33 von mhwse

doch es gab

2017 auch eine Art Tropensturm im Mittelmeer - nicht ganz so groß, aber dennoch zerstörerisch ..
So kann also Europa vom Westen her auf dem Atlantik (Ophelia - auch 2017 - im Artikel ..), im Südosten - und im Norden von Orkanen, mit ähnlichen Problemen konfrontiert sein ..

News
14.11.2017
"Das Tief "Numa" sorgte in den letzten Tagen für einen Wintereinbruch in den Alpen und Teilen Italiens – und dürfte bis zum Wochenende ein seltenes Phänomen im Mittelmeeraum verursachen, so verschiedene Wetterdienste wie "KachelmannwetterDE: Im Gebiet zwischen Süditalien und Griechenland entwickelt sich bedingt durch das Zusammenspiel zwischen der kalten Luft im Tiefdruckgebiet und dem immer noch warmen Mittelmeer wahrscheinlich ein Medicane – eine Art Tropensturm außerhalb der Tropen."

https://www.spektrum.de/news/im-mittelmeer-braut-sich-ein-tropensturm-zusammen/1519195

Es scheint schon, dass 2017 - sollte man sich ggf. merken - eher außergewöhnlich ist, weil in diesem Jahr gleich zwei für Europa ungewöhnliche Phänomene auftraten.
Während in der Karibik/Golf von Mexiko - dieser Typ Wind ja ein alljährliches Ereignis ist.

#4 - 03.09.2019, 10:34 von KaWeGoe

Wie viele Warnschüsse braucht homo sapiens ?

Also wirklich vernunftbegabt, wie der in vollkommener Selbstüberschätzung sich selbst gegebene Name nahe legt, scheint die Menschheit nicht zu sein !

Wenn wir nicht schleunigst die Kurve bekommen und die Verbrennung fossiler Energieträger weltweit verbieten (wie wir es mit den FCKW in den 1980er Jahren getan hatten), wird die Menschheit sich selbst auslöschen. Und es wird nicht bis zum Ende des Jahrhunderts dauern, bis die Menschen sich wie Affenhorden gegenseitig die Schädel einschlagen.

Verhungernde, verdurstende Menschen werden ebenso wenig warten, bis ihre Familie dahingerafft wurde, wie Obdachlose, deren Heimat von Starkregen, Stürmen, Hitze, Waldbränden und steigendem Meeresspiegel unbewohnbar wurde.

So hohe Mauern können die Europäer gar nicht bauen, um diese Massen an Klimaflüchtlingen abwehren zu können.

#5 - 03.09.2019, 11:05 von nikaja

alle wissen es, keiner tut was

Der Beitrag ist gut und erklaert in verstaendlicher Form dieses verheerende Phaenomen. Unabhaengig von Klimaveraenderung sind allerdings auch noch die Bausuenden zu beruecksichtigen, die weit einfacher zu beheben sind. Warum werden Haeuser am Strand gebaut ? Warum gibt es keine Auflagen, die Haeuser sturmflutresistent zu machen, wo bleibt ein Kanalsystem, dass das ueberschuessige, Wasser ableitet? Die Staedte und Doerfer in den entsprechenden Gegenden kennen das Phaenomen seit mehr als 100 Jahren, auch hier hat die Gier den Verstand vernebelt. Oder ist es etwa so, dass der Wirtschaftszweig der Reparateure korrigierende Massnahme zu verhindern weiss?
Am Ende ist es gut zu wissen, dass die Natur staerker ist und des Menschen Hand nicht bedarf. Schafft das politische System keine nachhaltige Begrenzung, treibt die Spezies Mensch ihrem Aussterben entgegen.

#6 - 03.09.2019, 11:12 von nikaja

alle wissen es, keiner tut was

Der Beitrag ist gut und erklaert in verstaendlicher Form dieses verheerende Phaenomen. Unabhaengig von Klimaveraenderung sind allerdings auch noch die Bausuenden zu beruecksichtigen, die weit einfacher zu beheben sind. Warum werden Haeuser am Strand gebaut ? Warum gibt es keine Auflagen, die Haeuser sturmflutresistent zu machen, wo bleibt ein Kanalsystem, dass das ueberschuessige, Wasser ableitet? Die Staedte und Doerfer in den entsprechenden Gegenden kennen das Phaenomen seit mehr als 100 Jahren, auch hier hat die Gier den Verstand vernebelt. Oder ist es etwa so, dass der Wirtschaftszweig der Reparateure korrigierende Massnahme zu verhindern weiss?
Am Ende ist es gut zu wissen, dass die Natur staerker ist und des Menschen Hand nicht bedarf. Schafft das politische System keine nachhaltige Begrenzung, treibt die Spezies Mensch ihrem Aussterben entgegen.

#7 - 03.09.2019, 11:13 von Das Pferd

lieber Herr Rahmstorf,

vielen Dank für die beiden Artikel in den letzten Tagen. Es ist keine Zeit für den Elfenbeinturm, die Wissenschaft muß an die Front. Ob wir was ändern oder nicht, entscheidet sich in der Breitenwirkung, wir müssen die meisten Menschen mitnehmen.
Also Nerven behalten, wenn hier wieder die gefühlten Wahrheiten kommen. Wir müssen uns damit auseinander setzen.

#8 - 03.09.2019, 11:17 von Beat Adler

Wetter-Warnschuesse? Kommen immer naeher, z.B. Kartoffeln

KaWeGoe Heute, 10:34
4. Wie viele Warnschüsse braucht homo sapiens ?
Also wirklich vernunftbegabt, wie der in vollkommener Selbstüberschätzung sich selbst gegebene Name nahe legt, scheint die Menschheit nicht zu sein !
.............

Wetter-Warnschuesse? Kommen immer naeher, z.B. Kartoffeln

Die Pflanze, welche die Lieblingssaettigungsbeilage fier Ossis und Wessis, Bratkatoffeln, Salzkartoffelen, Puffer, Pommes, Chips, Salat, und nicht vergessen unsere Roeschti abliefert, vertraegt weder Trockenheit noch Staunaesse, ist empfindlich fuer zu grosse Hitze und zu tiefer Kaelte, fuer Duerreperioden oder Starkregen mit zuviel Wasser und Hagel.

Der Kartoffelbauer weiss heute 2019 NICHT, wie das Wetter auf seinem Acker im Jahre 2020 sein wird. Er weiss nur, dass die Wahrscheinnlichkeit fuer Wetterkapriolen, Dank der Globalen Erwaermung steigt, er musss die Entscheidung treffen ob er 2020 Kartoffeln anpflanzen will, moegliche Ernteschaeden hin oder her, oder eben NICHT anpflanzen wird.

Wenn das kein Warnschuss ist, was dann?
mfG Beat

#9 - 03.09.2019, 11:27 von Grzegorz

Die Abbildung der Stärkeverteilungen ist

irreführend. Bei so kleinen Zahlen ist es immer gefährlich Diagramme anzugeben und Statistik zu machen. Fehler und Abweichungen sind erwartungsgemäß sehr hoch. Da macht doch lieber dann ein Interview mit Experten oder gebt zumindest das langjährige Mittel über 50 Jahre an um zu sehen wie sich der Trend real verhält.

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