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Pilot über Wetterphänomene: "Hindurchfliegen? Auf keinen Fall"

Santiago Borja Aus seinem Cockpit macht der Pilot Santiago Borja betörend schöne Fotos von Wetterphänomenen. Dieser Faszination hat er einen Bildband gewidmet. Hier spricht er über die Unberechenbarkeit des Wetters und dessen Einfluss auf die Fliegerei.
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#1 - 19.04.2019, 12:09 von jutta_weise

Wunderschön beeindruckend!

ich liebe Wolken. Wohne in einem kl. Dorf auf einer Anhöhe und habe einen grandiosen, offenen Blick gen Westen. Und ich sehe mich nie satt an den Wolkenformationen die ich seit 5J. dort beobachten kann. Das wird nie langweilig. Besonders an schönen, sonnigen Tagen wenn sich ein Gewitter ankündigt. Das Spiel zwischen der sich versteckenden Sonne, dunkle und helle Wolken, einfach traumhaft. Davon konnte ich auch schon hunderte von Fotos machen. Als Pilot ist die Perspektive natürlich grandioser! Tolle Fotos.

#2 - 19.04.2019, 12:22 von tempus fugit

Wer mal Deltadrachen geflogen ist, oder Gleitschirm...

...weiss im Kleinen aber heftig was einen 'in der Luft' erwarten kann und welche
Risiken dabei auftreten - man sieht und hört atmosphärische Bewegungen
kaum - und der Flug in heftigen Aufwinden unter Kumuluswolken können tragisch
enden...
Saugen unten an und werfen oben eiskalt wieder raus - wer's überlebt...

#3 - 19.04.2019, 12:36 von ablage_p

Welches Foto?

Welches Foto hat ohne den Fotografen Karriere gemacht? Geht aus dem Artikel nicht genau hervor.

#4 - 19.04.2019, 12:55 von Alter Haase

Sehr gut

Ich war als Flugkapitän von 1974 bis 2014 weltweit unterwegs. Vor den Gewittern über Afrika und Südamerika hatte ich sehr großen Respekt. Einmal mußte ich ca. 200 NM vom Kurs abweichen, um die Gewitter zu umfliegen. Weiterhin viel Spass und Hals-und Beinbruch. Grüße aus Peine

#5 - 19.04.2019, 13:02 von eurosinga

Faszinierende Bilder

und von beeindruckender Schönheit. Ich liebe es, Wolkenformationen und deren ständige Veränderung zu betrachten, besonders bei heraufziehendem Gewitter. Spannender als die meisten Krimis. Wie langweilig ist dagegen 'blauer Himmel', auch wenn dieser durch die Werbung der Tourismusbranche als Kennzeichen des 'idealen' Wetters dargestellt wird.

#6 - 19.04.2019, 13:07 von brooklyner

Beeindruckend, besonders die von Blitzen erleuchteten Wolkengebirge. Man fragt sich, weshalb nicht mehr Piloten solche Sammlungen publizieren. Ich fotografiere auch gerne immer wieder solche Motive, allerdings als Passagier. Die beeindruckendsten Ansichten kamen auf Flügen über Myanmar und südlich des Himalaya zustande aber auch auf der Nordatlantikroute. Oft habe ich etwas Duct tape dabei, um mit einer Decke das Fenster und mich abzudecken, während alle anderen ihre Blenden unten haben und die tolle Aussicht verschlafen.

#7 - 19.04.2019, 13:52 von permissiveactionlink

Im Prinzip

gibt es ja nur vier mögliche Beobachtungsalternativen : Am Boden im Flachland, im Hochgebirge, im Flugzeug und natürlich im Orbit. Jedesmal können die Bilder ehrfurchtgebietend sein, aber auch irgendwie jedesmal anders. Bestimmte physikalische Phänomene wie etwa die eher seltenen, senkrecht über großen Gewitterwolken in die Strathosphäre reichenden Entladungen (Sprites), lassen sich natürlich nur vom Orbit aus ablichten. Und riesige Wirbelstürme lassen sich ohnehin nur von dort in voller Größe fotographieren. Tornados hingegen dürften vom Boden aus den beeindruckensten Anblick bieten und die besten Fotomotive. Ein schönes Interview mit einem meteorologisch interessierten und sympatischen Piloten, der das Glück hat, in den Tropen zu fliegen, wo außerordentliche Wetterphänomene häufiger auftreten als bei uns.

#8 - 19.04.2019, 14:27 von Morrison

Interessant

„Wetter ist eines der wenigen Dinge in der Luftfahrt, die wir noch nicht vollständig verstehen und schon gar nicht kontrollieren können“
Aber es gibt mittlerweile zigtausende Beschäftigte in diesem Bereich, die uns genau das weissmachen möchten! Das Wetter nicht verstehen aber den Klimawandel...
Ansonsten- tolle Fotos

#9 - 19.04.2019, 15:50 von Knossos

Über Zentralamerika bilden sich bekanntlich besonders bizarre Formationen.

Gäbe es in SPON eine Hochladefunktion (die meinersich öfter schon vermißte), ließen sich ein paar aus dem Flugzeug heraus geschossene Bilder davon beisteuern. Auf Reisen nichts Hochauflösendes mitführend, handelt es sich um bescheidenes Kompaktformat. Die Motive bleiben dennoch ungewöhnlich und ästhetisch.

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