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Wissenschaft

Treibhausgas: Forscher wandeln Kohlendioxid wieder in Kohle um

imago/Rainer Weisflog Wenn Kohle verbrennt, entsteht Kohlendioxid. Nun ist es Forschern erstmals gelungen, den Vorgang bei Raumtemperatur wieder rückgängig zu machen. Ihre Technik könnte beim Klimaschutz helfen.
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#1 - 27.02.2019, 16:40 von Augustusrex

Flüssiges Metall

und Raumtemperatur? Wie geht das, außer bei Quecksilber?

#2 - 27.02.2019, 16:44 von mailo

hmmm

Da bin ich mal gespannt was da dran ist. Flüssige Metalle? Was ist das? Quecksilber?

#3 - 27.02.2019, 16:44 von frenchie3

Klingt futuristisch

Jetzt warte ich msl auf die Kommentare die ausrechnen daß es gar nicht genügend flüssige Metalle gibt oder die Umwelt nur noch mehr versaut wird. Das wird unterhaltsam

#4 - 27.02.2019, 16:47 von doke969

Ups!

Tja, schön geschrieben aber am Thema vorbei. CO2 wird nicht zu Kohle gewandelt, sondern es muss prinzipbedingt mit großen Energieaufwand in C und molekularen Sauerstoff O2 gespalten werden. Das machen die Pflanzen. Die benötigte Energie ist natürlich etwa so groß wie die, die man vorher beim Verbrennen von C zu CO2 gewonnen hat. Ok, natürlich kann man das Klimaproblem so abmildern, aber die benötigte Energie ist eben enorm.

#5 - 27.02.2019, 16:49 von Freier.Buerger

Ich war und bin immer überzeugt, dass uns irgendwas cooles einfällt, um unseren angenehmen Lebenstil beizubehalten und ausbauen zu können. Wenn Verzicht zu Rettung der Welt notwendig wäre, dann wäre auch eine Weltrettung unnötig.

#6 - 27.02.2019, 16:52 von spon-facebook-10000403839

Achtung!

Man stelle sich mal vor: Das Verfahren etabliert sich, funktioniert wunderbar. Da wird ja alle so ökobewusst sind werden diese Anlagen nicht nur an emittierenden Schornsteinen installiert. Nein, es werden wie Windräder überall in die Landschaft Anlagen gebaut, um der Luft das böse CO² zu entziehen. Dabei wurde nicht bedacht, dass der gemessene CO² Gehalt der Luft träge ist.

Die Folge: wir entziehen der Atmosphäre viel zu viel CO². Aber CO² die ist Grundlage jeden Lebens, denn jede Pflanze braucht CO².

Dies wäre ein weiterer Eingriff in die Natur, mit dem wir uns auch die Lebensgrundlage entziehen können.

#7 - 27.02.2019, 16:54 von ottjen_alldach

irgendwie schief

Man vebrennt Kohle, um Energie zu "gewinnen", und nimmt dann Energie, um aus dem Abfallprodukt (CO2) wieder Kohle zu machen. Richtig schräg würde es, wenn man dafür Energie aus Kohlkraftwerken nehmen würde ..
Womit ich die wissenschaftliche Leistung nicht schmälern wil, aber es ist weniger aufwändig, die fossilen Brennstoffe nicht erst zu verheizen.

#8 - 27.02.2019, 16:57 von grandefuturo

"....Dann geben sie Strom auf die Flüssigkeit..." Ich nehme an, eine ähnliche Menge Strom, wie die Kohle ursprünglich bei der Energieerzeugung durch Verbrennung mal erzeugt hatte?? Wäre akzeptabel, wenn der Strom zur Rückwandlung diesmal aus alternativen Quellen stammen würde...

#9 - 27.02.2019, 17:01 von ollifast

Erfindungen gesucht, keine Politik

Natürlich lässt sich CO2 in einem Kreislauf einbinden, mit z.B. überflüssigem Strom aus Windenergie macht man wieder Kohlenstoff draus, Wasserstoff gibt's per Elektrolyse aus dem Wasser, der Sauerstoff wird wie bei Pflanzen an die Luft abgegeben und aus Kohlenstoff und Wasserstoff macht man Sprit.

Geht, die Pflanzen bekommen das auch hin, bei Power to Gas läuft es ähnlich.

Es gibt exakt gar keinen Grund, alles auf das Elektroauto zu setzen, außer, dass da in Kalifornien ein paar Leute Milliarden in die falsche Technologie gesteckt haben und nun von Social Media über Lobbyarbeit usw. alles, wirklich alles dran setzen, ihre "Technologie" zu verkaufen, am besten gleich das gesamte Unternehmen. Und die Grünen nehmen es freudig auf und checken nix.

Weil schon heute klar ist, dass "Akku" kein Ersatz für einen schnöden Tank mit deutlich besseren Eigenschaften: Befüllt in Minuten, 50 fache Energiedichte, viel leichter. Kein Kobaltabbau usw. Es bringt nichts, ständig mit Gewalt zu meinen, man könne mit Politik die Physik ändern. LiIon Akkus sind gut für Notebooks, da machen sie einen Super Job, aber nicht für Langstreckenfahrzeuge.

Zum Lösen der Erdöl- und CO2 Problematik braucht es gute Erfindungen, keine dumme Politik. Die Erfindung hier macht schon mal einen ganz guten Eindruck.

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