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Wissenschaft

Überraschungen in der Tiefe: Magnetfeld-Karte entblößt Deutschlands Untergrund

So haben Sie Deutschland noch nie gesehen: Eine spektakuläre Karte verrät Bodenschätze, Magmaschlote, GPS-Störquellen und die bewegte Vergangenheit unseres Landes. Zu sehen ist auch die Naht der ersten Vereinigung der Nation. SPIEGEL ONLINE zeigt den faszinierenden Untergrund-Atlas.
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#1 - 16.03.2010, 13:41 von harrold

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Zitat von sysop
So haben Sie Deutschland noch nie gesehen: Eine spektakuläre Karte verrät Bodenschätze, Magmaschlote, GPS-Störquellen und die bewegte Vergangenheit unseres Landes. Zu sehen ist auch die Naht der ersten Vereinigung der Nation. SPIEGEL ONLINE zeigt den faszinierenden Untergrund-Atlas.
Bodenschätze ?
"Bearbeiten", "Suchen", G-o-l-d, klick "abwärts", nichts gefunden, schade.:)
Ich finde es schön, einmal etwas darüber zu lesen, denn dsas Magnetfeld ist wirklich eine interessante Erscheinung.
http://www.borderlands.de/energy.coler.php3

#2 - 16.03.2010, 13:56 von Jinen

Rhein-Lava

Zitat von sysop
So haben Sie Deutschland noch nie gesehen: Eine spektakuläre Karte verrät Bodenschätze, Magmaschlote, GPS-Störquellen und die bewegte Vergangenheit unseres Landes. Zu sehen ist auch die Naht der ersten Vereinigung der Nation. SPIEGEL ONLINE zeigt den faszinierenden Untergrund-Atlas.
Interessant. Habe gerade gestern erst "Die Flucht der Ameisen" fertig gelesen was sich, halb-fiktional, mit der Moeglichkeit eines Vulkanausbruchs im Eifel-Gebiet auseinandersetzt und die Konsequenzen, die ein dicht-bewohntes/-industrialisiertes Land wie Deutschland (inkl. Nachbarstaaten) davontragen wuerde. Frage mich, ob Katastrophenschutz und Planung auch solch fast unvorstellbare Szenario's mit einbeziehen...

#3 - 16.03.2010, 13:59 von Clemens_Adolphs

Protonen... Elementarteilchen?

Warum schreiben eigentlich Leute wissenschaftliche Artikel, die davon keine Ahnung haben? Protonen als Elementarteilchen zu bezeichnen, das ist ein Patzer vergleichbar damit, Angela Merkel zur Linkspartei zuzuordnen.

#4 - 16.03.2010, 14:38 von Geza

Gps?

Wie kann dieses Bodenmagentfeld, dass "hundertmal schwächer ist als das Erdmagnetfeld" Satelliten in über 20000 km Höhe stören?
Das GPS sendet synchronisierte Zeitimpulse und funktioniert unabhängig von Magnetfeldern!

#5 - 16.03.2010, 14:43 von kai1973i

warum

Zitat von Clemens_Adolphs
Warum schreiben eigentlich Leute wissenschaftliche Artikel, die davon keine Ahnung haben? Protonen als Elementarteilchen zu bezeichnen, das ist ein Patzer vergleichbar damit, Angela Merkel zur Linkspartei zuzuordnen.
...kritisieren Foristen wenn sie selbst keine Ahnung haben??;-)
Erst schlau machen, dann meckern. Oder wenigstens eine Quelle angeben, wo man das Nachlesen kann.
Also:
Ein Proton ist ein elektrisch,positiv geladenes, stabiles Elementarteilchen.
http://www.quantenwelt.de/elementar/protonen.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Proton
Zum Thema:
Ich finde es durchaus interessant, was man so alles aus einer Magnetfeldkarte ablesen kann

#6 - 16.03.2010, 14:46 von dlohtreb

Alchemie

sorgt für sich bildende Metalle ohne Kernphysik und Metallvorkommen im ältesten Bergwerk der Welt (Weltkulturerbe) sind eine echte Überraschung. Ach ja, den störenden Einfluss von örtilichen Magnetfeldern auf einen Kompass (Deklination) kennt man auch erst seit heute.

#7 - 16.03.2010, 14:47 von geisterhoernchen

Wie was?

„Unter der Eifel schlummert eine Zeitbombe, die Vulkane der Region sind nicht erloschen. Geringe Magnetfeld-Werte weisen auf den gefürchteten Magma-Schlot unter der Eifel hin. In der Hitze des Magmas können sich keine magnetischen Minerale bilden, weshalb die Magnetwerte dort auffallend niedrig sind.“

„Erloschene Vulkane verraten sich durch hohe Magnetwerte, denn Magmagestein enthält oft viele magnetische Minerale. Der Kaiserstuhl bei Freiburg fällt deshalb auf der Karte auf. Auch die vulkanische Vergangenheit Düsseldorfs enthüllt die Karte“

Ich hoffe der Zustand des Erlöschens des Vulkans ist für die unterschiedlichen magnetischen Zustände verantwortlich, ansonsten verstehe ich nichts mehr.

#8 - 16.03.2010, 14:54 von Earendil77

Teilchen

Zitat von Clemens_Adolphs
Warum schreiben eigentlich Leute wissenschaftliche Artikel, die davon keine Ahnung haben? Protonen als Elementarteilchen zu bezeichnen, das ist ein Patzer vergleichbar damit, Angela Merkel zur Linkspartei zuzuordnen.
Ich hab zwar wenig Ahnung von Physik, aber wikipedia meint:
Die meisten Autoren bezeichnen die Teilchen des Standardmodells der Teilchenphysik – also sechs Quarks, sechs Leptonen, die Eichbosonen (Austauschteilchen) und das Higgs-Boson – als Elementarteilchen. Andere Autoren bezeichnen diese als Fundamentalteilchen und nennen auch aus Quarks zusammengesetzte Teilchen elementar, da auch diese Teilchen im erweiterten Sinn unteilbar sind, da sie nicht in einzelne Quarks zerteilt werden können (siehe Confinement).

Scheint also zumindest nicht ganz so eindeutig zu sein, und höchstens damit zu vergleichen, Frau Merkel der CSU zuzuordnen :) Ich kenne Protonen auch nur unter der Kategorie Elementarteilchen, trotz Quarks. Kommt dann zwar vom Wortsinn nicht mehr hin, aber "Atom" wird ja auch weiter verwendet, obwohl sich der Wortsinn längst erledigt hat.

#9 - 16.03.2010, 15:03 von dlohtreb

In der Hitze

des Magmas können sich keine magnetischen Minerale bilden, weshalb die Magnetwerte dort auffallend niedrig sind.“

Hmmmm, stark vereinfacht und unsauber formuliert, aber in der Wirkung richtig:
Wichtig ist nicht der Einfluss der Hitze auf die Mineralbildung, sondern die Wirkung der Hitze auf die "Elementarmagnete" (Modellvorstellung) die sich nicht ausrichten können und so kein permanentes Magnetfeld bewirken konnen

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