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Umweltschutz: Biene Maja muss nicht sterben

DPA Seit Jahren warnen Umweltschützer vor einem Bienensterben und machen mit aufwendigen PR-Aktionen darauf aufmerksam. Doch es gibt ein Missverständnis: Honigbienen sind nicht gefährdet.
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#90 - 20.05.2018, 10:58 von srinivasa.r.aiyangar

Zitat von deb2011
Man sollte es irgendwann begriffen haben: Die grüne Ideologie ist ein ausgehöhltes Nichts. Sie dient ausschließlich einer kleinen Kaste von Menschenfeinden.
Bei dem Wettlauf, unbedingt den ersten Kommentar abzusondern, kommt meistens nichts Sinnvolles raus.

#91 - 20.05.2018, 11:02 von Putenbuch

Frau Merlot vom anderen Stern :-)

Sie wird wahrscheinlich nicht mitbekommen haben, dass man z.B. in Städten kaum noch Insekten antrifft. Ich wohne in Berlin nahe des Landwehrkanals, überall Schrebergärten und begrünte Vorgärten mit haufenweise Löwenzahn, Giersch, Brennesseln und anderen Wildkräutern. Schwebfliegen, Bienen, Schmetterlinge? Fehlanzeige. Das ist mir im letzten Jahr zum ersten mal richtig aufgefallen. Frei nach dem Motto "alles blüht, nix summt".

Ab und zu mal den Blick vom Smartphone oder Tablet abwenden und einen kleinen Realitätscheck machen, Frau Merlot.

Man sollte, wenn solche Themen auf SPON angeschnitten werden nicht vergessen, dass SPIEGEL mit der Bill and Melinda Gates Foundation kooperiert, die widerum janz dicke mit Monsanto sind. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

#92 - 20.05.2018, 11:02 von kuac

Zitat von fördeanwohner
Nicht schon wieder! Es ist ja ganz wunderbar, dass die Honigbiene nicht gefährdet ist. Wie der Artikel aber ja beschreibt dafür Wildbienen. ......... Man kann das in einem Artikel über die bedrohten Arten ja erwähnen. Was ist denn wichtiger? Richtig, DASS Arten bedroht sind und nicht, welche nicht bedroht sind. Und ich esse gar nicht so gern Honig.
Genau das ist der Punkt. Der Artikel soll suggerieren, dass alles in Butter ist und für Umweltschutz keinen Bedarf gibt.

#93 - 20.05.2018, 11:03 von Lord Menial

Zitat von markniss
Karl, den Käfer, haben wir in den 80ern zusammen mit dem deutschen Wald auch schon beerdigen wollen. War auch nur ein großer Quatsch, aber eine Panikmache, .....
War kein Quatsch. War keine Panikmache.
Der Wald gehört Leuten, die damit Geld verdienen!
Deshalb wurden Maßnahmen ergriffen, damit der Wald nicht zugrunde geht.
Das hätte den Waldbaronen nämlich nicht gefallen. Das Wirtschaftsgut (Vermögen) der Waldbesitzer wurde geschützt. So war das. Hatte halt mit NATURschutz weniger zu tun. Um Knete ging's.

#94 - 20.05.2018, 11:04 von aqvmarckolsheim

gelungener Artikel

Sickoxyde und sonstige Dieselabgase sind auf einmal auch nicht mehr schädlich, wenn nicht gar gesund, da die Autos ja von Menschen gehalten und gefahren werden. Also ist somit das Dieselauto auch nicht gefährdet. Wer braucht schon Honig ? Es gibt ja gesundes Nutella. So ein Stuss-Artikel ! Hat der Redakteur jemals eine Biene und einen Imker gesehen ?
Ich wundere mich nur, dass ich auf meiner Windschutzscheibe, im Vergleich zu früher, kaum mehr Insekten kleben sehe, das ist schon bezeichnend.

#95 - 20.05.2018, 11:04 von Dokki

wo ist die Qualität geblieben

den Artikel kann man garnicht ausführlich genug kommentieren ... nur eines ist wirklich wichtig: die Qualität der Spiegel-Recherche sinkt ins bodenlose. Schade ... Schade ... Schade !

#96 - 20.05.2018, 11:05 von Frundsberg

Typisch deutsch

Letztes Jahr vermisste ich die Insekten auf meiner Windschutzscheibe, überall las ich vom großen Insektensterben im Herbst und heuer? Sind sie wieder voll aktiv.
Und mein Imker liefert mich auch den Honig, sofern seine Bienenstöcke nicht geklaut wurden.

#97 - 20.05.2018, 11:07 von frenchie3

Dee Artikel gibt mir den Glauben an die Menschheit zurück

Den Kommentaren kann ich entnehmen daß entweder die "was soll ich mit Bienen, ich esse Schnitzel" noch im Bett liegen oder das Umweltbewußtsein kommt deutlich hervor

#98 - 20.05.2018, 11:08 von Lord Menial

Zitat von kuac
Es gibt noch Honigbienen, weil es noch ImkerInnen gibt, die die harte Arbeit machen und nicht weil die Wissenschaftler etwas dafür getan haben. Ohne die ImkerInnen gäbe es keine Honigbienen mehr, ....
Ohne die ImkerInnenundAußen gäbe es zum Beispiel das Varroa-Problem nicht. Die Varroa-Milben wurden nämlich von ImkerInnenundAußen mit aus Asien importierten Bienenstämmen eingeschleppt.
Und du willst jetzt "die Wissenschaftler" dafür als Buhmänner hinstellen.
Die Varroa-Milben übertragen übrigens für die Bienen gefährlichen Viren, die die Honigbienen schwächen. Nun denk mal nach, wer dafür verantwortlich ist?!

#99 - 20.05.2018, 11:08 von Werner Koben

Bestäubungstourismus

Neulich hat der SPIEGEL berichtet, daß es inzwischen eine Agentur gibt, die Bienenvölker für die Bestäubung an Obstbauern und Landwirte vermittelt. Die Bienenkästen werden dann teilweise quer durch die Republik transportiert, weil auf den Feldern und Obstplantagen für eine natürlich Bestäubung nicht mehr genügend Bienen unterwegs sind. Rein statistisch mag es stimmen, daß für die ökonomischen Notwendigkeiten genügend Kulturbienen zur Verfügung stehen. Blöd halt nur, wenn sie an der falschen Stelle leben und der Mensch sie erst zur Arbeit fahren muß. All die Hipster in deutschen Großstädten, die nun die Imkerei für sich entdecken, werden das Problem also wohl eher nicht lösen...
Schade, daß der Artikel über diesen Bestäubungstourismus nicht online verfügbar ist. Er hätte vielleicht die Frage aufgeworfen, wie weit man dem Problem gerecht wird, wenn man es nur unter ökonomischen Gesichtspunkten betrachtet.

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