Schrift:
Ansicht Home:
Forum
Wissenschaft

Umweltschutz: Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

DPA 1981 schien das Schicksal des deutschen Waldes besiegelt. Die Angst vor dem Tod der Bäume trieb Zehntausende auf die Straße - und ebnete den Grünen den Weg in die Parlamente. Doch das Waldsterben fiel aus.
zum Artikel
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!
    Seite 1/19   10  
#1 - 03.01.2015, 09:42 von tao chatai

Saurer Regen

war den Kohle Kraftwerken vor allem im UK geschuldet,die sind mittlerweile alle (glaub ich) abgestellt. Schade im die Kamintechnik die war super wie man heute noch in Hong Kong auf Lamma Island sehen kann!Exellent!!!

#2 - 03.01.2015, 09:43 von grunzbichler

Einfach mal in den Wald gehen

Die ganze akademische Diskussion beendet sich von alleine, wenn man den Wald einmal aufsucht.
Man wird kaum eine gesunde Eiche finden, die Eschen sind massiv unter Schädlingsdruck, die Buchen sehen auch nicht gerade gut aus. Linden haben unverhältnismäßig viel Totholzanteil. Wäre die Politik nicht so massiv eingeschritten, mit KAT, Entschwefelungsanlagen, etc. , dann wäre dieses Horrorszenario schon sehr nahe an der Realität.
Diverse Spinnerarten werden immer stärker, zB. an Traubenkirschen.

#3 - 03.01.2015, 09:46 von frank1980

Wenigstens

haben die Ökö-aktivisten mit dem angeblich vom Menschen verursachten Klimawandel ein neues Thema gefunden. Ob sie mit ihrer neuen Warnung recht hatten wird man erst in vielen Jahrzehnten wissen. Dann nämlich wenn die Temperatur auch bei kaum noch CO2 Ausstoß natürlichen Schwankungen unterliegt.

#4 - 03.01.2015, 09:49 von marthaimschnee

Wieviele Autoren hat der Artikel eigentlich? An manchen Stellen kommt man sich nämlich vor, als würden die Absätze gar nicht zusammenpassen. Da wird von Gegenmaßnahmen geredet und direkt im Anschluß, daß der Wald einfach nicht sterben will. Na das heißt doch, daß die Gegenmaßnahmen erfolgreich waren, daß die großflächige Umweltzerstörung dem Menschen zu verdanken ist und schlicht und einfach endet, wenn er aufhört, die Umwelt zu zerstören! Hier wurde keine falsche Prognose aufgestellt, sondern durch entschlossenes Handeln die prognostizierten Folgen verhindert. Förderlich dafür war, daß jeder direkt diese Folgen sehen konnte und ziemlich eindeutig war, was da passiert und was passieren wird, wenn man den Kurs weiter fährt. Genausogut hätte man sich aber auch in heute bewährter Form auf Gutachten von gekauften Experten verlassen können ... und hätte heute keinen Wald mehr.

#5 - 03.01.2015, 09:53 von Europa!

Leben erhalten

Die Abwendung des Waldsterbens durch technische Maßnahmen ist eine Blaupause dafür, wie wir unseren Planeten auf lange Zeit als Lebensraum erhalten können. Man darf nicht vor der Profitgier, der Trägheit und Bequemlichkeit kapitulieren, wenn es um die Erhaltung der Natur und des Lebens geht.

#6 - 03.01.2015, 09:54 von brotherandrew

Ja, genau ...

Zitat von Luna-lucia
Denn nach unseren Vermutungen wurde das Waldsterben als eine Art „Fern- und Nachwirkung“ durch den Vietnamkrieg ausgelöst. Denn die dort von den Amis eingesetzten Entlaubungsmittel, sind wohl durch dort verdunstendes Wasser, Wind und Wolken, auch zu uns gelangt!
... die starken Winde aus Vietnam haben natürlich ausgerechnet den deutschen Wald geschadet. *Ironie off* Der Verweis auf Wikipedia gibt für diese Verschwörungsvermutung nichts her.

Der Waldsterben-Alarm war falsch, hatte aber dennoch positive Auswirkungen auf die Luftqualität.

So einfach ist das.

#7 - 03.01.2015, 09:57 von reuanmuc

Außer in Bayern werden die Wälder noch heute in ganz Deutschland gekalkt. Die Gefahr des Waldsterbens ist noch immer aktuell, nur die Ursachen haben sich gewandelt. Selbstverständlich ist es regional sehr unterschiedlich, deshalb ist es für die Leugner des Waldsterbens ein leichtes Spiel, die Pauschalisierungen und Übertreibungen der Medien zu kontern.

#8 - 03.01.2015, 09:57 von enivid

Ein Beispiel

Wie Medien mal wieder ein Thema aufgreifen, welches sich spannend liest, aber nichts mit der Realität zu tun hat. Bereits in den 80ern ist man so vorgegangen, erstaunlich.

#9 - 03.01.2015, 09:57 von happy2010

Zitat von Luna-lucia
Zum Glück für uns, ist die Natur doch stärker! Denn nach unseren Vermutungen wurde das Waldsterben als eine Art „Fern- und Nachwirkung“ durch den Vietnamkrieg ausgelöst. Denn die dort von den Amis eingesetzten Entlaubungsmittel, sind wohl durch dort verdunstendes Wasser, Wind und Wolken, auch zu uns gelangt! Danke Ami – wer euch als Freunde hat, … oki. Und jetzt? Unsere Wälder werden sich gut erholen – aber unsere Gedanken an euere Kriegslust, sicher nicht! Entlaubungsmittel sind Herbizide, die bei Pflanzen zum raschen Abfallen der Blätter führen. Durch ihren Einsatz kann bei einigen Kulturpflanzen die Ernte erleichtert werden. Militärisch wurden sie während des Vietnamkriegs zur Entlaubung von Bäumen genutzt, um dem Feind die Deckung zu nehmen. Zudem wurden Entlaubungsmittel eingesetzt, um durch die Schädigung von Pflanzen den Gegner vom Nachschub mit Nahrung abzuschneiden. Dies führte zu Umwelt- und Gesundheitsschäden in erheblichem Ausmaß. [url] http://de.wikipedia.org/wiki/Entlaubungsmittel[url]
Das ist wohl eher in den Bereich der Mythen zurückzuführen?
Wie hoch ist denn die Konzentration des Enbtlaubungsmittels beim Eintreffen über dem Rest der Welt?
Ich nehme mal an bei nahezu null
Und es gibt kein Entlaubungsmittel, welches auf Baum A wirkt, und auf denselben Baum B 200 Meter weiter nicht wirkt

    Seite 1/19   10