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Urteil in Straßburg: EU-Lebensmittelbehörde muss geheime Glyphosat-Studien veröffentl

DPA Die EU-Lebensmittelbehörde Efsa hatte sich geweigert, Studien über den Unkrautvernichter Glyphosat herauszugeben. Das war unzulässig, urteilte der Europäische Gerichtshof nun - die Daten müssen freigegeben werden.
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#1 - 07.03.2019, 10:42 von walligundlach

Geht doch!

Unfaßbar, wie eine Selbstverständlichkeit erst über die Instanzen durch Menschen, die kaum Mittel dazu haben, erkämpft werden muß.
Aber immerhin. Das Ergebnis läßt hoffen.

#2 - 07.03.2019, 10:43 von mensch13

Teile der Studie könnten uns verunsichern...

#3 - 07.03.2019, 10:46 von Niteftef

In einer Demokratie

hat das öffentliche Interesse IMMER über dem Geschäftsinteresse einzelner Unternehmen zu stehen. Gut, dass der EUGH das klargestellt hat.
Leider arbeiten ja unsere Politiker insbesondere die konservativen und neoliberalen permanent daran, die Volksherrschaft einzuschränken, zB durch Schiedsgerichte gegen Staaten hinter verschlossenen Türen...

#4 - 07.03.2019, 10:47 von honey_d

Miss Ernte

- der war köstlich! Ansonsten wird also endlich veröffentlicht, was die Spatzen von den Dächern pfeifen. Wird sich dadurch viel an der Volksgesundheit verbessern?

#5 - 07.03.2019, 10:50 von The Restless

Hu,

ich fürchte, hier werden einige Daten aus unerfindlichen Gründen nicht mehr auffindbar sein ...

#6 - 07.03.2019, 10:53 von anders_denker

So ganz abwegig

Zitat von mensch13
Teile der Studie könnten uns verunsichern...
ist das nicht - aber Heimlichtuerei verunsichert noch mehr. Der massive Vertrauensverlust in die EU hat eben auch viel damit zu tun das Kommerz statt Bürger vorgelebt wird!

#7 - 07.03.2019, 10:57 von bigroyaleddi

Offensichtlich muss immer erst mit Krebs gedroht werden

bevor man bereit ist, irgendwelche Untersuchungen zu veröffentlichen. Aber der Hinweis auf die Nebenwirkungen kommt m.E. noch viel zu kurz. Was ist denn mit dem Insektensterben? Spielt das in dieser Diskussion denn keine Rolle mehr? Und was hat das Glyphosat da u.U. mit zu tun?

Abgesehen davon hätte sich Bayer vorher mal schlau machen müssen. Die haben so blauäugig einen - ich sage mal jetzt Umweltgiftstoffhersteller - übernommen, ohne sich im geringsten auf die doch nicht erst seit gestern laufenden heftigen Diskussionen zu kümmern.

#8 - 07.03.2019, 10:57 von mentor54

"Wahrscheinlich krebserregend"

Das gesamte Leben ist karzinogen, und zwar umso mehr, je länger es dauert ;-)

#9 - 07.03.2019, 10:58 von yvesc

Straßburg/Luxemburg

Bitte nicht verwechseln: Der EuGh (Europäische Union) ist in Luxemburg, in Straßburg ist der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (Europarat)

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