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Weltbürgerbewegung: Der Mann, der die Menschheit einte

The LIFE Picture Collection/Getty Images Vor 70 Jahren gelang etwas Unglaubliches, trotz Kaltem Krieg: Die Uno verabschiedete den wichtigsten Text der Menschheitsgeschichte. Womöglich wegen der Eskapaden eines Broadway-Schauspielers.
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#1 - 04.11.2018, 14:02 von hdwinkel

Vielen Dank

Ich wusste von diesem Vorgang bisher überhaupt nichts. Vielen Dank!
Und ja, auch wenn die Menschenrechte noch nicht überall und umfassend durchgesetzt werden konnten und können, sind sie doch ein wichtiges Zeugnis für eine erstrebenswerte Welt.
Das macht sie so einzigartig

#2 - 04.11.2018, 14:17 von schwäbischalemannisch

Noch kein Kommentar hier? Das sagt auch viel aus

über unsere heutige Zeit. Mir persönlich war diese Geschichte nicht bekannt. Ist wohl nur was für Idealisten. Leider sind wir von dieser idealen Welt noch oder wieder sehr weit weg. Was nicht nur an den Herrschenden liegt, sondern auch an größeren Teilen der Bevölkerung. Was nicht immer, aber doch häufig auch an mangelnder Bildung liegt. Wobei mit Bildung hier die humanistische Allgemeinbildung gemeint ist. Man kann auch als Akademiker ein Rassist sein.

#3 - 04.11.2018, 14:56 von Dr. Kilad

Es bedarf halt eines konsequenten Kampfes

Das war damals so und das ist heute so.

#4 - 04.11.2018, 15:04 von robin-masters

Ein Ideal

das möglich ist... aber nur wenn man andere und seine eigene Kultur akzeptiert und ein Miteinander entwickelt, das keine Gleichmacherei ist.. so wie es aktuell mit der Globalisierung und supranationalen Institutionen (EU) zu sehen ist. Bisher ist es nicht gelungen und die einzig treibende Kraft ist die Wirtschaft und die formt die Welt nach ihren Interessen.

#5 - 04.11.2018, 16:22 von Stäffelesrutscher

This is not America ...

»Autoren waren ein Kanadier, ein Libanese, zwei Franzosen und ein Chinese, unter der Leitung einer Amerikanerin, Eleanor Roosevelt.«

Möchte der Autor damit ausdrücken, dass Kanada nicht zu Amerika gehört? Oder dass Eleanor Roosevelt Bürgerin eines ganzen Kontinents war?

#6 - 04.11.2018, 16:24 von Stäffelesrutscher

»Guantanamo, Drohnenmorde, Massenüberwachung - selbst die USA der Obama-Jahre schafften es keineswegs, die Menschenrechte einzuhalten.«

Warum »selbst« die USA? Wie kommt man auf die Idee - nach Hiroshima, Nagasaki, den Putschen in Guatemala, Chile, der Dominikanischen Republik, dem Iran, den Invasionen in Vietnam, Grenada, ... ausgerechnet die USA zu einem »Champion« der Menschenrechte zu machen?
Wenn da Norwegen gestanden hätte, oder Finnland, oder die - erst 2002 der UNO beigetretene - Schweiz ...

#7 - 04.11.2018, 16:26 von biesi61

Hab ich noch nie von gehört. Warum eigentlich nicht?

Nach dem, was ich heute hier gelesen habe, hätte Garry Davis sehr viel mehr Bekanntheit verdient!

#8 - 04.11.2018, 16:27 von lathea

Mir wäre im ersten Schritt......

........ein EU-Pass lieber und wichtiger als ein Weltbürgerpass. Wie sollen wir denn die Welt einen, wenn wir es noch nicht einmal mit der EU schaffen.

#9 - 04.11.2018, 17:30 von permissiveactionlink

Die allgemeine Erklärung

der Menschenrechte durch die UNO ist ein Meilenstein, gewiß. Und Garry Davis hat sich diesbezüglich zu Recht für seine Verdienste große Anerkennung erworben. Allerdings bezweifle ich, dass man seine Staatsbürgerschaft abgeben und sich zum Weltbürger mit zugehörigem Pass erklären muss, um sich an diese Menschenrechte halten und sie womöglich auch andernorts populärer machen zu können. Im vergangenen Jahr schrieb der Historiker Heinrich August Winkler im SPIEGEL einen Essay mit der Überschrift : " Europas falsche Freunde. Wer die Nationen abschaffen will, fördert die Nationalisten." Diese Warnung sollte man ernst nehmen, glaube ich. Wir müssen nicht erst alle den gleichen Weltbürger-Pass besitzen, um produktiv und zukunftsorientiert zusammenarbeiten zu können. Bei den Raumfahrern unterschiedlicher Nationalität in der ISS klappt das ja schließlich auch ganz gut, allerdings ist die Aussicht auf die Erdkugel auch prägender : Sie lässt für nationale Egoismen keinen Raum.

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