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Zum Tod eines Ausnahmeforschers: Eine kurze Geschichte über Stephen Hawking

AFP Stephen Hawking gilt als einer der größten Astrophysiker der vergangenen Jahrzehnte - und er war der vielleicht letzte Popstar der Wissenschaft.
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#90 - 15.03.2018, 17:23 von günter1934

Zitat von klmo
Der hat sich doch ständig selbst überschätzt, indem er seine Weltformel (Große Vereinheitlichte Theorie) in eigener Regie verkünden wollte, die letztendlich unsere Welt erklärt. Je nach Betrachtungsweise grenzt das schon an menschlicher Hybris.
Ich glaube nicht, dass er sich überschätzt hat.
Er wusste genau, dass auch seine eigenen Überlegungen nicht der Weisheit letzter Schluss sind.
Er hat aber gerne provoziert, um die Diskussion zu beleben.

#91 - 15.03.2018, 17:34 von fritzberg1

Zitat von Gerd Termathe
Elementare Mathematik ist keine "Privattheorie". ................... Die Anwendung der SRT auf alle möglichen physikalischen Situationen (außer eben x=ct) ist daher falsch. Denken Sie mal darüber nach, was Sie WISSEN und was Sie GLAUBEN. ...............
Ach wissen Sie, ich bin zwar kein Physiker und auch kein Mathematiker sonder nur Ingenieur.
Als solcher lernte man mal dass sich Geschwindigkeiten ganz einfach (vektoriell!) addieren lassen und natürlich das Geschwindigkeiten sich nur relativ zu anderen Objekten vernünftig definieren lassen.
Dann kam Michelson und versuchte die Lichtgeschwindigkeit in Bezug zur Bewegungsgeschwindigkeit der Erde zu messen.
Heraus kam, egal wie man maß, in welche Richtung auch immer, es kam immer die gleiche Ausbreitungsgeschwindigkeit heraus.
Also, es war nichts mehr mit einfacher Addition von Geschwindigkeiten.
Wenn also eine Geschwindigkeit wie die Lichtgeschwindigkeit immer konstant ist dann kann man logischerweise keine Geschwindigkeiten mehr einfach so addieren. Also muss man die Faktoren, mit welcher man eine Geschwindigkeit berechnet, also Strecke und Zeit entsprechend anpassen.
Nichts anderes sagen die Lorentz-transformationen aus.

Denken Sie mal darüber nach. Versuchen Sie alternativ zu erklären wie eine Geschwindigkeit als konstant gemessen werden kann unabhängig davon wie ein Beobachter sich dazu bewegt.

#92 - 15.03.2018, 17:49 von fritzberg1

Hybris?

Zitat von klmo
Der hat sich doch ständig selbst überschätzt, indem er seine Weltformel (Große Vereinheitlichte Theorie) in eigener Regie verkünden wollte, die letztendlich unsere Welt erklärt. Je nach Betrachtungsweise grenzt das schon an menschlicher Hybris.
Ganz so ist es nicht.
Er sagte mal (sinngemäß), dass wenn er die "Weltformel" gefunden hätte, wäre er persönlich zwar davon durchaus überzeugt dass die korrekt wäre. Aber natürlich wird man deren Korrektheit auch nie beweisen können.
Die "Weltformel" hat er dann aber auch nicht gefunden und deshalb auch nie verkündet.
Nichts mit Hybris.

#93 - 15.03.2018, 22:33 von 123Valentino

Die Formel ..,,,

welches das quietschen der Kreide auf der Tafel und explodierende Sterne erklären sollte, hatte er für das Jahr 2000 erwartet. War nicht so .
Sicherlich war er ein sehr schwieriger Mensch, aber wenn ich husten habe bin ich auch unausstehlich.
Er war eine helle Kerze auf der Torte der Wissenschaften. Seine Bücher für normales habe ich gelesen , seine, Wissenschaftler gerichteten Werke, da habe ich schon den Titel nicht verstanden.
Glaubte ich doch , das die Quantenmechanik, sich umgangssprachlich mit der Funktion des menschlichen Fußes befasst.
Er war ein Guter, und vieles von ihm wird nie vergessen werden.

#94 - 15.03.2018, 22:47 von 123Valentino

Mw12....

Ich Kanne es nicht sehen , ich kann’s nicht verstehen, nicht mal essen kann ich es, auch nicht bei eBay verkaufen, noch kann ich es riechen oder schmecken oder sonst wie spüren.
Haben Sie schon mal in mondloser Nacht den Sternenhimmel betrachtet , wer da nicht fragt „
„ was das soll? „ muss ein besonderes Gemüt haben.

#95 - 15.03.2018, 23:18 von Gerd Termathe

MM-Experiment

Zitat von fritzberg1
Ach wissen Sie, ich bin zwar kein Physiker und auch kein Mathematiker sonder nur Ingenieur. Als solcher lernte man mal dass sich Geschwindigkeiten ganz einfach (vektoriell!) addieren lassen und natürlich das Geschwindigkeiten sich nur relativ zu anderen Objekten vernünftig definieren lassen. Dann kam Michelson und versuchte die Lichtgeschwindigkeit in Bezug zur Bewegungsgeschwindigkeit der Erde zu messen. Heraus kam, egal wie man maß, in welche Richtung auch immer, es kam immer die gleiche Ausbreitungsgeschwindigkeit heraus. Also, es war nichts mehr mit einfacher Addition von Geschwindigkeiten. Wenn also eine Geschwindigkeit wie die Lichtgeschwindigkeit immer konstant ist dann kann man logischerweise keine Geschwindigkeiten mehr einfach so addieren. Also muss man die Faktoren, mit welcher man eine Geschwindigkeit berechnet, also Strecke und Zeit entsprechend anpassen. Nichts anderes sagen die Lorentz-transformationen aus. Denken Sie mal darüber nach. Versuchen Sie alternativ zu erklären wie eine Geschwindigkeit als konstant gemessen werden kann unabhängig davon wie ein Beobachter sich dazu bewegt.
Das Michelson-Morley-Experiment sollte nachweisen, dass es einen lichttragenden Äther mit einer Relativgeschwindigkeit zur Erde gibt. Das Ergebnis war negativ, es gibt also diesen Äther nicht.

Mit der Relativitätstheorie hat das rein gar nichts zu tun, beim MM-Experiment waren Lichtqelle und Empfänger nicht in Relativ-Bewegung zueinander.

#96 - 16.03.2018, 01:44 von Spiegulant

Genie?

War er das große Genie?
Er hat sicher das beste aus seinem Leben gemacht.
Nach der Diagnose seiner Krankheit und der Prognose, nur wenige Jahre überleben zu können mit Anfang 20, hat er wohl 2 Jahre eher wenig geleistet. Durch die Liebe und Heirat seiner ersten Frau fasste er neuen Lebensmut.
Er hatte großes Glück, dass seine Krankheit sich langsamer als prognostiziert verschlimmerte, er eine Frau fand, durch die er Lebensmut fand und die ihm beistand; die Voraussetzungen und Fähigkeiten für seinen Beruf durch seine Krankheit nicht verloren hatte, und Motivation fand.
Er hat in seinem Beruf ziemlich viel erreicht, hat 3 Kinder, war 2 mal verheiratet, und ist in der Welt herumgekommen. Er hatte Glück, von Krieg, Vertreibung, Flucht und Gewalt verschont geblieben zu sein.
Er hat im Unglück seiner Krankheit ziemlich viel Glück gehabt.
Stolz kann er darauf sein, die Chancen, die sich ihm boten (Intelligenz, Klarheit im Kopf, offensichtlich überragendes Verständnis der theoretischen Physik, Leben in zivilisierter Gesellschaft, Liebe einer Frau) optimal genutzt zu haben. Anstatt aufzugeben.

Was aber wäre, wenn jemand mit seinem Krankheitsverlauf nicht der brillante Geist der Physik wäre, sondern "nur" ein durchschnittlich intelligenter Mensch? Beruflich ausgerichtet nicht in den Naturwissenschaften, sondern eher bei den Ingenieuren oder Marketingleuten? Oder im Handwerk?
In Bereichen, wo man beruflich nicht so hervorstechen kann? Wo einem die Krankheit (als Handwerker) sogar die berufliche Zukunft zerstört?
Hätte so jemand dann auch einen Sprachcomputer bekommen? Hätte man so jemanden auch derartig gepflegt und medizinisch versorgt?
Es ist völlig richtig, das Hawking so optimal versorgt und umpflegt wurde.
Solche Pflege war aber auch nur möglich durch die technisch-ingenieurmässige Entwicklung von Mikro-Elektronik, Computern, Algorithmen; all der Technik, die dazu beitrug, dass Hawking mit der Außenwelt trotz seiner fast vollständigen Lähmung kommunizieren konnte. Ohne all diese technischen Hilfsmittel, die ja von anderen entwickelt und realisiert werden musste, hätten seine späteren wissenschaftlichen Theorien nach seinem Sprachverlust kaum oder auch gar nicht formuliert werden können.
Was lernen wir daraus?
Die Menschheit funktioniert nur als großer sozialer Gesamt-Organismus.
Jede kleinste und größte Tätigkeit oder Beruf trägt dazu bei, die Menschheitskultur zu befördern und weiter zu entwickeln.

#97 - 16.03.2018, 08:46 von fritzberg1

Lichtgeschwindigkeit

Zitat von Gerd Termathe
Das Michelson-Morley-Experiment sollte nachweisen, dass es einen lichttragenden Äther mit einer Relativgeschwindigkeit zur Erde gibt. Das Ergebnis war negativ, es gibt also diesen Äther nicht. Mit der Relativitätstheorie hat das rein gar nichts zu tun, beim MM-Experiment waren Lichtqelle und Empfänger nicht in Relativ-Bewegung zueinander.
Dann stellen Sie doch einfach mal eine alternative nachvollziebare und nachprüfbare Theorie auf, wie die Lichtgeschwindigkeit unabhängig von Bewegungszustand des Beobachters oder der Lichtquelle immer gleich gemessen werden kann unter der Voraussetzung das Strecke und Zeit immer und unter allen Umständen gleich sind.
Die Physikwelt wäre begeistert und Sie könnten mit dem Nobelpreis rechnen.
:-)

#98 - 16.03.2018, 10:43 von Gerd Termathe

Lichtgeschwindigkeit

Zitat von fritzberg1
Dann stellen Sie doch einfach mal eine alternative nachvollziebare und nachprüfbare Theorie auf, wie die Lichtgeschwindigkeit unabhängig von Bewegungszustand des Beobachters oder der Lichtquelle immer gleich gemessen werden kann unter der Voraussetzung das Strecke und Zeit immer und unter allen Umständen gleich sind. Die Physikwelt wäre begeistert und Sie könnten mit dem Nobelpreis rechnen. :-)
Das wird nicht nötig sein.
Nach der Emissionstheorie von Walter Ritz (1908) ist die Lichtgeschwindigkeit abhängig von der Geschwindigkeit der emittierenden Quelle im Emissionszeitpunkt.
Ein Bild dazu:
https://c.1und1.de/@519542296413215474/4mhvQ6cvSBmUa9b-IwxwLg
Das GPS beweist diese Theorie jeden Tag. Milliardenfach.

#99 - 16.03.2018, 12:24 von schwerpunkt

Zitat von Gerd Termathe
Das wird nicht nötig sein. Nach der Emissionstheorie von Walter Ritz (1908) ist die Lichtgeschwindigkeit abhängig von der Geschwindigkeit der emittierenden Quelle im Emissionszeitpunkt. Ein Bild dazu: https://c.1und1.de/@519542296413215474/4mhvQ6cvSBmUa9b-IwxwLg Das GPS beweist diese Theorie jeden Tag. Milliardenfach.
Sie behaupten einfach fälschlicherweise Umstände, welche 113 Jahre noch Veröffentlichung der SRT und unzähligen Beobachtungen, welche die Gültigkeit dieser Theorie zeigen.
Genauso könnten Sie einfach axiomatisch behaupten, dass die Erde eine Scheibe wäre (weil Sie das einfach glauben möchten), während alle Beobachtungen bisher zeigen, dass sie annähernd eine Kugel ist.

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