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Gesundheit

Ende der Praxisgebühr

Wofür die 40 gesparten Euro gut sind

Die Praxisgebühr ist Geschichte, ab 2013 fällt die Zehn-Euro-Pauschale beim Arztbesuch weg. 40 Euro jährlich und mehr können Patienten so einsparen. SPIEGEL ONLINE zeigt, wie Sie das Geld gewinnbringend anlegen - für Ihre Gesundheit.

CORBIS

Wellness, Vitamine, Bewegung und Nichtraucher werden: In den Körper investieren

Von und
Freitag, 09.11.2012   17:17 Uhr

40 Euro gesparte Praxisgebühr? Über ein ganzes Jahr gerechnet ist das ein vernachlässigbarer Betrag, könnte man meinen: Das reicht für einmal Schwarzfahren im Nahverkehr (mit Erwischtwerden), eine ICE-Fahrt von Hamburg nach Berlin (Sparpreis) oder eine sehr kleine Tankfüllung (Smart). Weit kommt man damit also nicht.

Doch wenn die 40 Euro sinnvoll investiert werden, kann die Rendite erstaunlich sein. Nicht am Aktienmarkt, schon gar nicht auf dem Sparkonto, aber im eigenen Körper: Hier kommen fünf Tipps, wie Sie die das gesparte Geld für Ihre Gesundheit anlegen können.

Regelmäßiger Zahnarztbesuch? 80 Euro Praxisgebühr gespart

Wer regelmäßig zum Zahnarzt muss, der spart ab sofort noch mehr - bei je einem Besuch pro Quartal haben leidgeplagte Patienten ab nächstem Jahr 80 Euro mehr zur Verfügung. Hier kommen fünf Tipps, wie Sie damit das eigene Wohlbefinden steigern können.

So investiert SPIEGEL ONLINE in die Gesundheit

Und das machen die SPIEGEL ONLINE-Redakteure mit ihren gewonnenen Praxis-Euros - das Ergebnis unserer nicht repräsentativen Redaktionsumfrage:

Wir sind gespannt: Was tun Sie nächstes Jahr für Ihre Gesundheit mit den gesparten Euro, die Sie nicht für die Praxisgebühr ausgeben müssen? Schreiben Sie uns eine E-Mail an praxisgebuehr@spiegel.de!

insgesamt 58 Beiträge
sagichned 09.11.2012
1.
Für den Zahnarzt muss man extra hinblättern, also nochmal zurück zum Taschenrechner.
Für den Zahnarzt muss man extra hinblättern, also nochmal zurück zum Taschenrechner.
Fluchtwagenfahrer 09.11.2012
2. 50
...ich spare sogar 50 € Praxisgebühr, da mein Zahnarzt auch jährlich etwas zu tun hat :-) ... danke für den hübschen Artikel!
...ich spare sogar 50 € Praxisgebühr, da mein Zahnarzt auch jährlich etwas zu tun hat :-) ... danke für den hübschen Artikel!
7eggert 09.11.2012
3.
Dito für Notfälle.
Zitat von sagichnedFür den Zahnarzt muss man extra hinblättern, also nochmal zurück zum Taschenrechner.
Dito für Notfälle.
Agiluk 09.11.2012
4. 120 Euro
Die Rede ist immer wieder von 40 € Praxisgebühr pro Jahr. Tatsächlich sind es bis zu 120 €. Nicht nur der Hausarzt und der Zahnarzt kassieren pro Quartal, auch der Notdienst am Wochende kassiert nochmals. Also kann man in [...]
Die Rede ist immer wieder von 40 € Praxisgebühr pro Jahr. Tatsächlich sind es bis zu 120 €. Nicht nur der Hausarzt und der Zahnarzt kassieren pro Quartal, auch der Notdienst am Wochende kassiert nochmals. Also kann man in einer Woche 30 € Praxisgebühr loswerden. Oder für vier Arzttermine 40 €. Das belohnt diejenigen, die ständig zu irgendeinem Arzt laufen: Dann wirds im Schnitt billiger. Sehr sinnvoll.
achimedes 09.11.2012
5. Gesundheitserziehung der letzten Jahre aufbrauchen!!
Die Praxisgebühr war sinnvoll, um auch den Wert in allen Berechnungen miteinfließen zu lassen. Was sind wenige Minuten zur Überprüfung, ob ein Patient,max.vier Mal im Jahr -diese Gebhr bezahlt hat,im gegensatz,zu den horrenden [...]
Die Praxisgebühr war sinnvoll, um auch den Wert in allen Berechnungen miteinfließen zu lassen. Was sind wenige Minuten zur Überprüfung, ob ein Patient,max.vier Mal im Jahr -diese Gebhr bezahlt hat,im gegensatz,zu den horrenden Beträgen,die im Gesundheitswesen durch die Hände gehen ? Vermittelt werden sollte, das auch hier, wie in jedem anderen Betrieb Geld verdient, aber teilweise auch geschaufelt wird. Das ist nicht viel: 10,- Euro zu zahlen ! Wenn es um die Gesundheit geht ! Nun ist es so, das vermutlic gerade auch wegen der Praxisgebühr,der Etat der Krankenkassen,in dem Lernprozeß,seid Einführung derselben,neben den hohen Lohnnebenkosten gestiegen ist. Krankheit war kein vermittelnder Wert noch,zumindest war die Schranke vorhanden,das mit ihr-auch sehr viel Geld verdient wird. Denn die Blockade,durch den 10,- Euro Schein war gerade,darüber nachzudenken,den der Patient ist oben drein,aus dem Ryhtmus der Abhängigkeit von Geld,und seiner Beziehung -zum Geld-nicht zu trennen !Dies bedeutet,das vermutlich viele nun Krnak werden,um sich einzubilden,das sie daran verdienen.Und daran verdienen nicht die Krankenkassen,sondern die Ärzte,die Pharmaclientel,und das Gesundheitswesen.Nach dem Motto,ich mach mir eine ruhige Zeit,geh zum Arzt und laß mir was verschreiben,da es eh nicht um Geld geht,sondern um zu beanspruchende Sozialleistung. Am 1. April 2005 schloss die Kassenärztliche Bundesvereinigung aus Stichprobenerhebungen für das Jahr 2004 auf einen nachhaltigen Rückgang der Patientenzahlen. Die Stichproben zeigten einen Rückgang um insgesamt 8,7 %. Insbesondere Augenärzte (−10,9 %), Chirurgen (−11,6 %), Gynäkologen (−15,1 %), Hals-Nasen-Ohren-Ärzte (−11,1 %), Hautärzte (−17,5 %) und Orthopäden (−11,3 %) wurden weniger besucht.In den vier Jahren seit ihrer Einführung habe die Praxisgebühr der GKV etwa 6,5 Milliarden € Einnahmen verschafft.--siehe Wikipedia.Fazit:Die Gesellschaft gesundet niemals finanziel,an eingebildeten Kranken !! Das Geld wird von den Krankenkassen,die dringend Altenwohnungen bauen müssen,in die Hände der Pharmalobby gespült !Menschen werden so nicht gesundt!

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Zum Autor

  • Dennis Ballwieser ist Arzt. In München machte er Narkose, in Hamburg schreibt er über Medizin. Er ist Redakteur im Ressort Gesundheit bei SPIEGEL ONLINE.

Zur Autorin

  • Jeannette Corbeau
    Irene Berres, studierte Wissenschaftsjournalistin, hat sich auf Themen rund um den Körper spezialisiert. Sie ist Redakteurin im Ressort Wissenschaft und Gesundheit bei SPIEGEL ONLINE.

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