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Gesundheit

Neuer Podcast "Smarter leben"

"Ich bin sogar mit dem Fahrrad umgezogen"

Wer Rad fährt, schont die Umwelt, tut was für die Gesundheit und kommt mitunter schneller ans Ziel. Aber ist ein Auto nicht manchmal einfach praktischer? Nein, findet Anselm - er ist fast komplett aufs Fahrrad umgestiegen.

Anselm Pahnke/ Anderswo. Allein in Afrika

Anselm Pahnke: "Ich bin immer schneller mit dem Fahrrad"

Ein Podcast von
Samstag, 23.11.2019   09:25 Uhr

Smarter leben #8: Warum Anselm fast überallhin mit dem Fahrrad fährt

Anselm Pahnke steckt eigentlich nie im Stau fest. Tempolimits engen ihn kaum ein, und zum TÜV muss er auch nicht. Denn Autos spielen in seinem Leben keine große Rolle - höchstens als Gefahr im Straßenverkehr.

Mit seinem Rad ist Anselm schon durch 73 Länder gereist, und auch im Alltag nutzt er nur in Ausnahmefällen andere Verkehrsmittel. Er betrachtet sich selbst als Lebenskünstler. Selbst, wenn der Aufwand mal größer wird, verzichtet er aufs Auto. "Also ich bin umgezogen mit meinem Fahrrad tatsächlich. Das habe ich über Wochen gemacht, bestimmt 50, 60 Mal", erzählt er.

Nicht nur im Alltag, auch auf Reisen ist das Fahrrad sein liebstes Fortbewegungsmittel. "Ich glaube nur zu Fuß hättest du mehr Gespräche, du bist total nah dran", sagt Anselm. Näher dran an der Umgebung, den Menschen und spontanen Entscheidungen. Und der Tritt in die Pedale hat nebenbei einen praktischen Nutzen: "Ich habe während der Reise immer meinen eigenen Strom produziert." So kann Anselm während der Fahrt zum Beispiel Musik hören - über die Box an seinem Lenker. Natürlich gibt es auch sonst genug gute Gründe, mal aufs Rad zu setzen - und das Auto stehen zu lassen.

Aber wie kommt man mit dem Fahrrad durch den Winter? Wie sogar bis ans andere Ende der Welt? Und was sollte man bei einer längeren Radtour auf jeden Fall mitnehmen?

Antworten darauf gibt es in der neuen Folge des Podcasts "Smarter leben".

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insgesamt 9 Beiträge
romeov 23.11.2019
1. Mit 17
...bin ich auch noch mit dem Rad umgezogen. Keine Kunst, da war ich noch besitzlos.
...bin ich auch noch mit dem Rad umgezogen. Keine Kunst, da war ich noch besitzlos.
Wolfilein 23.11.2019
2. ist ja ganz nett
aber je nach Alter und/oder Gesundheit ist Radfahren eben keine so gute Idee mehr. Über Wochen umziehen kann man auch nur wenn man bereit ist zwei Mal Miete zu bezahlen. Ich wohne in der Großstadt und habe selber kein Auto [...]
aber je nach Alter und/oder Gesundheit ist Radfahren eben keine so gute Idee mehr. Über Wochen umziehen kann man auch nur wenn man bereit ist zwei Mal Miete zu bezahlen. Ich wohne in der Großstadt und habe selber kein Auto aber Fahrradfahren ist mir da einfach zu gefährlich, dann lieber Bus und Bahn
Sibylle1969 23.11.2019
3.
Ich lege nahezu alle meine Alltagswege per Fahrrad oder zu Fuß zurück. Bei starkem Regen nehme ich auch mal die U-Bahn, aber das kommt nur selten vor. Selbstverständlich fahre ich auch im Winter mit dem Rad. Bei Kälte muss man [...]
Ich lege nahezu alle meine Alltagswege per Fahrrad oder zu Fuß zurück. Bei starkem Regen nehme ich auch mal die U-Bahn, aber das kommt nur selten vor. Selbstverständlich fahre ich auch im Winter mit dem Rad. Bei Kälte muss man sich halt passend anziehen. Bei Schnee und Eis würde ich nicht mit dem Rad fahren, aber in den letzten Jahren gab es hier in Frankfurt sowieso keine winterlichen Strassenbedingungen mehr. Autofahren ist in Frankfurt der blanke Horror, Staus und Parkplatzsituation halt. Mit dem Rad ist man auf Strecken bis ca. 6 km in der Stadt immer schneller als mit dem Auto. Auch meinen Urlaub verbringe ich auf dem Rad. Mehrtägige oder mehrwöchige Fahrradtouren sind für uns der ideale Weg, interessante Gegenden kennenzulernen. Ich komme bisher auf 19 Länder, in denen ich schon mit dem Fahrrad war.
nativebiker 23.11.2019
4. Zu extrem
Ich bin kein Freund von Extremen, wichtig wäre, wenn viel mehr Menschen auch mal aufs Auto verzichten, ich selbst nutze privat auch zu 20 % das Auto, bleiben immerhin 80 % alternative Fortbewegungsmittel, davon rd. 50 % Fahrrad, [...]
Ich bin kein Freund von Extremen, wichtig wäre, wenn viel mehr Menschen auch mal aufs Auto verzichten, ich selbst nutze privat auch zu 20 % das Auto, bleiben immerhin 80 % alternative Fortbewegungsmittel, davon rd. 50 % Fahrrad, übrigens radeln ist keine Frage des Alters....
smaturin 23.11.2019
5. Mag für ihn individuell...
ok sein, mag auch für den einen oder anderen auch ok sein, geht aber für die einen Grossteil der Bevölkerung an der täglichen Realität vorbei. Punkt. Ich fahre zu 70% Bahn und Fahrrad, aber auf die 30% Auto kann und WILL ich [...]
ok sein, mag auch für den einen oder anderen auch ok sein, geht aber für die einen Grossteil der Bevölkerung an der täglichen Realität vorbei. Punkt. Ich fahre zu 70% Bahn und Fahrrad, aber auf die 30% Auto kann und WILL ich nicht verzichten als alleinerziehender Vater von drei Kindern, 5, 12 und 17!

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