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Kultur

Stellvertretender Chefredakteur

Nikolaus Blome verlässt "Bild"-Zeitung

Mit Unterbrechung war Nikolaus Blome seit 2011 Mitglied der Chefredaktion der "Bild"-Zeitung. Aus persönlichen Gründen verlässt er nun das Medium. Eine Nachfolge werde in Kürze bekannt gegeben.

Daniel Reinhardt/DPA

Nikolaus Blome beendet seine Tätigkeit bei der "Bild"-Zeitung

Montag, 21.10.2019   20:59 Uhr

Der Politik-Chef und stellvertretende Chefredakteur der "Bild"-Zeitung, Nikolaus Blome, hat seinen Rückzug angekündigt. Der Medienkonzern Axel Springer bestätigte, dass Blome das Ende seiner Tätigkeit in der Redaktion bekannt gegeben habe. Zuvor hatten Branchendienste darüber berichtet.

Blome wolle aus persönlichen Gründen einen anderen Weg einschlagen, wird er im Intranet des Konzerns zitiert. Er gehe "auf eigenen Wunsch und im gegenseitigen Einvernehmen zum 31. Oktober 2019". Die Nachfolge für die Leitung des Politik-Ressorts werde in Kürze bekanntgegeben.

2011 wurde Blome erstmals stellvertretender Chefredakteur der Zeitung. Zwischen 2013 und 2015 war er für den SPIEGEL als Leiter des Hauptstadtbüros und Mitglied der Chefredaktion tätig. Danach kehrte er zur "Bild"-Zeitung zurück.

hba/dpa

insgesamt 9 Beiträge
Heinzelmännchen 21.10.2019
1. Augstein und Blome ?
Hab ich mich eh' gefragt , was Blome bei Bild wollte , er macht mir doch einen ganz kompetenten Eindruck . Hoffentlich bleibt uns das Format " Augstein und Blome"erhalten .
Hab ich mich eh' gefragt , was Blome bei Bild wollte , er macht mir doch einen ganz kompetenten Eindruck . Hoffentlich bleibt uns das Format " Augstein und Blome"erhalten .
tobiaswerner 21.10.2019
2. Blome ist erfrischend kommunikativ
habe dieses Format auch oft gesehen und Herr Blome gefiel mir hier doch meist besser als Herr Augstein, auch dieser aber gleich kommunikativ, bisweilen auch etwas verschmitzt. Seither weiß ich jedenfalls, wie ich mir einen [...]
habe dieses Format auch oft gesehen und Herr Blome gefiel mir hier doch meist besser als Herr Augstein, auch dieser aber gleich kommunikativ, bisweilen auch etwas verschmitzt. Seither weiß ich jedenfalls, wie ich mir einen Salonrevoluzzer vorstellen muss. Dieses wirkliche Eingehen auf die Argumente des anderen, das hat man hierzulande in den öffentlichen Debatten so leider nur selten. Ja, was wollte Herr Blome nur bei Bild: Vielleicht gutes Geld verdienen, an Einfluss gewinnen?
dasfred 22.10.2019
3. Hatte er einen lichten Moment
Vielleicht hat er ja mal das Blatt gelesen, dass Julian Reichelt zur Hauspostille der AfD gemacht hat. Schon der regelmäßige Konsum von Bildblog sollte reichen, seine Seele nicht an dieses Schmierblatt zu verkaufen.
Vielleicht hat er ja mal das Blatt gelesen, dass Julian Reichelt zur Hauspostille der AfD gemacht hat. Schon der regelmäßige Konsum von Bildblog sollte reichen, seine Seele nicht an dieses Schmierblatt zu verkaufen.
marcanton80 22.10.2019
4. Überschrift
Zu viel Niveau und Kompetenz für den Springer Verlag, die gemeinsame Arbeit mit Augstein hat ihm intellektuell offensichtlich gut getan. Der Bild Redaktion bleiben ja noch so unsägliche Gestalten wie Herr Reichelt,die sorgen [...]
Zu viel Niveau und Kompetenz für den Springer Verlag, die gemeinsame Arbeit mit Augstein hat ihm intellektuell offensichtlich gut getan. Der Bild Redaktion bleiben ja noch so unsägliche Gestalten wie Herr Reichelt,die sorgen bestimmt auch weiterhin für unterirdischen Journalismus in diesem Hause ,keine Sorge
power.piefke 22.10.2019
5. Anders herum wohl eher
Also ich denke eher, dass die Bild-Zeitung zu "seriös" für Herrn Blome geworden ist. Außer aufgewärmte neoliberale Sprüche mit leicht braunem Einschlag hat er schließlich nichts zu bieten.
Zitat von HeinzelmännchenHab ich mich eh' gefragt , was Blome bei Bild wollte , er macht mir doch einen ganz kompetenten Eindruck . Hoffentlich bleibt uns das Format " Augstein und Blome"erhalten .
Also ich denke eher, dass die Bild-Zeitung zu "seriös" für Herrn Blome geworden ist. Außer aufgewärmte neoliberale Sprüche mit leicht braunem Einschlag hat er schließlich nichts zu bieten.

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