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Kultur

Abgehört

Die wichtigste Musik der Woche

Eine wunderbar verschrobene New-York-Hommage ist das neue Destroyer-Meisterwerk. Nicht so meisterlich: der Kuschelrock von Beach House. Außerdem: Hip-Hop-Newcomerin K.Flay und das elektrisierende Debüt einer jungen Sängerin aus Brooklyn.

Von und Sebastian Zabel
Dienstag, 25.08.2015   16:16 Uhr

Destroyer - "Poison Season"
(Dead Oceans/Cargo, ab 28. August)

Ach, Times Square… ehemals glitzernde Showmeile der Broadway-Bühnen, dann Tummelplatz der Hustler und Huren im roten Glanz der Pornokinos, heute verkehrsberuhigtes Disneyland für Touristen, die sich von Parfüm- und Unterwäschereklamen blenden lassen. Was für ein magischer Ort, dennoch: Hier ist Amerika ganz bei sich, hier prallen Licht und Schatten des Kapitalismus mit hell zuckenden Neonblitzen aufeinander, hier gibt es die tiefste, stinkendste Gosse und die strahlendste, makelloseste Wolkenkratzerfassade.

Immer wieder bricht sich Anarchie Bahn auf diesem Platz mitten im prüde gewordenen New York. Aktuell sollen die sogenannten Desnudas vom Times Square verbannt werden, barbusige, bunt bemalte Showgirls, die sich mit Touristen fotografieren lassen, just for the dirty fun of it. Und der alte Beton drumherum, der rissige Asphalt, auf dem sich das Biedermeier-Dramolett des 21. Jahrhunderts abspielt, die alten Neonschilder, sie alle lächeln still in sich hinein: Ein paar nackte Brüste, ach, was hat man hier nicht alles schon gesehen…

Irgendwo an einer Ecke, unbemerkt, im ranzig-verkohlten Duft eines Sabrett-Wagens, der Snapple-Tee und Hotdogs mit Kraut verkauft, steht ein Mann mit wirrem Haar und einem altmodischen Sakko - und träumt, staunt, lächelt. New York ist voller solcher Typen, die sich hier ganz der Nostalgie und ihrem eigenen Film hingeben. Die Stadt mit ihren zahllosen Storys und Mythen provoziert das, sie ist, auch heute noch, das Mekka der Träumer und Romantiker. Nehmen wir also an, dieser Mann ist Dan Bejar, der vor einiger Zeit aus Vancouver, Kanada, hierhergezogen ist. Die Luft um ihn herum ist schwer und feucht, muggy nennt das der New Yorker. Es ist August, Hundstage, poison season. Man schwitzt schon, wenn man den Arm hebt, um sich die Zigarette anzuzünden, die man nirgendwo mehr rauchen darf.

Bejar ist ein Veteran der Popmusik. Einst spielte er mit Bands, die niemand mehr kennt, The New Pornographers und Swan Lake. Seit 15 Jahren macht er auch allein Musik, nennt sich Destroyer, obwohl sein Sound eher sanft ist, nie aggressiv, immer distinguiert, von britischer Humorigkeit. Bejar ist ein Vaudeville-Sänger, der mal nach brüchigem Dylan klingt, mal nach jubilierendem Neil Tennant, keines seiner Alben klingt wie das andere. Mit "Kaputt", einem schwelgerischen Ausflug in tiefstraurigen Yacht-Rock, Streicher und Synthie-Exzesse inklusive, erlebte er 2011 einen unwahrscheinlichen Popularitäts-Schub. Plötzlich galt Bejar, dieser komische Kauz, als hip.

Enstprechend hoch waren die Erwartungen an sein neues, elftes Album "Poison Season". Doch Bejar ist niemand, der Erfolg umarmt. Alles auf dieser grandiosen, in verschiedenste Jahrzehnte ausgreifenden Platte widersetzt sich dem Hit, bleibt lieber ins Detail verliebt als in Refrains - und ist genau in dieser zu Herzen gehenden Verzagtheit das Größte und Selbstgewisseste, was dieser erstaunliche Musiker bisher vollbracht hat.

Gleich dreimal kehrt er, jedes Mal signifikant variiert, an den "Times Square" des ersten Songs zurück, eine burleske Musical-Melodie aus der Broadway-Mottenkiste, in der Bejar das Wort "Square" so genüsslich zerdehnt wie einen süßen Kaubonbon. "Dream Lover" stürmt dann, mit kreischenden Saxophonen und peitschenden Drums quer über den Platz, als wäre es 1973 und Springsteens E-Street-Band eine Horde Straßenmusikanten. "Forces From Above" flüchtet vom Urbanen ins Exotische, als würden kühle Achtziger-Popper wie Talk Talk oder Scritti Politti zum Beat nu-yoricanischer Latino-Bands grooven. "Hell" schließlich evoziert mit sehnenden, zupfenden Streichern, die Zeit der Kutschen und Zylinderhüte: "Baby it's dawn, look what I've become: scum/ A relic, a satellite (…) It's hell down here", singt er, sich selbst plötzlich ertappend, beim Hineinträumen in die Schicksale, Dramen und Geräusche, die Times Square gesehen und gehört hat.

Es geht, nach dem mittleren, an Bowies euphorische "Young Americans" erinnernden "Times Square", noch eine halbe Stunde weiter mit diesem irren, ganz und gar entwaffnenden Stilmix und den Erzählungen von Jesus, Jacob, Judy und Jack, die geradewegs aus der Bibel, einem alten, mäandernden Dylan-Song, einem schwülen Isaac-Hayes-Gospel oder einer dieser lakonischen City-Rants von Lou Reed entsprungen zu sein scheinen, am Ende blickt Bejar aus dem fernen "Bangkok" auf die Szenerie: "Like you I've been around the world". Aber kein Ort ist so faszinierend, so beflügelnd für Fantasie und Melancholie wie Times Square, dieser ever-changing Ort, der immer dann seinen Zauber zu verlieren droht, wenn die Sonne aufgeht: "Oh shit, here comes the sun." Der Mann an der Ecke seufzt, setzt seine Sonnenbrille auf und winkt ein gelbes Taxi herbei. Und steht. Und winkt. (9.5) Andreas Borcholte

Destroyer: Poison Season

Girl in a Sling von Destroyer auf tape.tv.

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Beach House - "Depression Cherry"
(Pias Cooperative/Bella Union/Rough Trade, ab 28. August)

Dream-Pop, diese Ausrede für ausgeprägte Antriebslosigkeit, hat zwei schöne Gesichter. Sie gehören Victoria Legrand und Alex Scally aus Baltimore. Mit Beach House stellen sie so etwas wie das Königspaar des von allen Rockismen befreiten zeitgenössischen Kuschelrocks dar. Erhabenheit scheint ihrer Musik implementiert, auch ein gewisses Maß an Pomp und Popanz, über das man jedoch leicht hinweghören kann, wenn man nicht so genau hinhört.

Nun haben Beach House ihren Wohlfühl-Sound abgerüstet, transparenter gemacht, was die einzelnen Elemente deutlicher hervortreten lässt und das Hinweghören erschwert. Diese Reduktion, die an das Frühwerk des Duos erinnert, hat zwei Folgen: Sie lässt die guten Tracks sanft schimmern - die schlechten aber auch.

Im zweiten Stück auf "Depression Cherry" setzt nach kurzer Zeit eine gravitätisch sägende Gitarre ein, sogar eine sanfte Disharmonie stört "Sparks" ein paar Sekunden lang, eine schöne Irritation im harmoniesüchtigen Ganzen. Doch erstaunlich schnell fügt sich der Song in den milden Flow des Albums, lässt alle Forschheit fahren und schwappt in molligen Wohlklang. Den kennt man von Beach House, seit sie vor zehn Jahren anfingen, zarte Stückchen im Schlafzimmer aufzunehmen und mit ihren letzten beiden Alben zu einer beachtlichen Größe im Pop gewachsen sind.

Was auch mit dem adretten Wall-of-Sound zu tun haben mag, den Legrand und Scally zuletzt kultivierten und von dem sie sich nun wieder verabschieden. Auf "Bloom", dem Vorgänger-Album, schienen die Instrumentalspuren wie Sirup übereinander gekleckert - auf "Depression Cherry" sind die Sounds luftiger, eine stoische Drum-Machine ersetzt den Schlagzeuger und setzt die Rhythmen, das Shoegaze-Moment verschwindet zugunsten einer neuen Klarheit.

So was kann schön sein. Als Musik für Nachmittage, an denen man eigentlich keine Musik hören will, zum Beispiel. Wenn dann nicht wieder brave Stereotype wie "Tender is the Night" bemüht würden - zärtlich ist die Nacht hier übrigens nur "for broken hearts", klar - und von Tränen gesungen, die unterm Sternenhimmel hoffentlich getrocknet werden. Herrje.

Der "Space Song" klingt entsprechend, klebrig trifft es wohl am besten. In "Beyond Love" gelingt der Versuch überzeugender: Ein lethargisches, gleichsam energisches Gitarrenriff gibt die Stimmung vor, die Melodie tropft wie lauwarmer Sommerregen, Victoria Legrands Stimme schwebt hindurch, als habe sie alle Zeit der Welt. Das ist hübsch.

Und tatsächlich sind die Stücke besser, je reduzierter, je entschlackter und entkitscher sie sind. Ein auf eine einfache Melodie, einen stoischen, gleichsam unwichtigen Beat und Legrands Stimme konzentriertes Lied wie "Bluebird" funktioniert wunderbar, erinnert sogar ein kleines Bisschen an die elegante Reduktionskunst von New-Wave-Bands wie Young Marble Giants: distinguierter Schlafzimmerpop, endlich.

Aber Beach House wollen etwas anderes, etwas, das klingt wie das sanft theatralische Finale "Days Of Candy" - eine behauptete Tiefe, wo doch eine hübsche Oberfläche genügen würde. Kitsch und Prätention beherrschen das fünfte Album des schönen Duos. Wie Cocteau Twins ohne Eier. (4.0) Sebastian Zabel

Sebastian Zabel ist Chefredakteur des deutschen "Rolling Stone"-Magazins.

Beach House: Depression Cherry

Sparks von Beach House auf tape.tv.

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K.Flay - "Life As A Dog"
(Humming Records/Rough Trade, seit 21. August)

Hören Sie nicht nur den ersten Song! "Everyone I Know" heißt diese sehr schöne, aber leicht irreführende Einführung in eines der spannendsten, wundersamsten Hip-Hop-Alben des Jahres. "Everyone I Know" aber beginnt wie ein mittelguter Indierock-Song, langsam aufbauend, sich zur Hymne hochschwingend, ein Standard. Wenn da nicht dieser Text wäre, der einen sofort zum Hinhören zwingt. Da singt eine junge Frau davon, dass alle ihre Freunde genauso traurig und depressiv sind wie sie, und dann, plötzlich nicht mehr indie-phrasiert, sondern mokant rappend, soll man sie von einem Wolkenkratzer stürzen, "the city's gonna kill me". Und die Bassgitarre macht düstere Töne.

Erst danach, in "Make Me Fade", offenbart K.Flay ihre wahre Identität als Rapperin auf einem schweren Sirup-Beat. Und dann doch wieder Gitarren! Was ist das? Indierock-Rap? Hip-Rock? Egal. Es klingt auf jeden Fall, trotz der Schwermut der Texte, frisch und unerhört. So unerhört, dass ein Major-Label, das die damals noch jüngere Musikerin aus Chicago einst wegen ihrer Remixe für die Beastie Boys oder Danny Brown unter Vertrag nahm, so gar nichts damit anfangen konnte.

Verbiegen lassen wollte sich Kristine Flaherty, heute 30, aber auch nicht, sodass sie das Label verließ und umso konsequenter ihren eigenen Sound ausarbeitete. Das Ergebnis, ihr Debütalbum "Life As A Dog", wurde mithilfe einer Crowdfunding-Kampagne finanziert und stürmte im vergangenen Jahr die einflussreichen Nachwuchs-Charts von "Billboard", inzwischen gehören Macklemore und Robyn zu ihren Fans, sie selbst zählt so unterschiedliche Künstler wie Liz Phair und Kanye West zu ihren Einflüssen.

Dieser Kontrast erklärt dann auch den zunächst irritierenden, dann schnell süchtig machenden Stilmix von K.Flay, die mit köstlichem Fatalismus von den miesen, aber vergangenen Tagen der Perspektivlosigkeit rappt und singt, "sucking on an bottle of Jim Beam, wishing it was you". Höhepunkte des Albums sind das düster-schrammelnde "Fever" und das ebenso hoffnungslos-triste "Bad Things", das fröhlich europoppige "Can't Sleep", auf der Flaherty wie Lily Allen nach zu viel Nikotin und Booze klingt. "Gotta get it right" ist schließlich das im trotzig-verschwörerischen Girlie-Rap vorgetragene Mantra des Zusammenreißens, mit dem das Album ihre Protagonistin in eine optmistischere Zukunft entlässt. Schluss mit dem Hundeleben! Gut für sie, hoffentlich nicht schlecht für ihre Musik. (6.9) Andreas Borcholte

K.Flay: Life As A Dog

Can't Sleep by K.Flay on tape.tv.

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Empress Of - "Me"
(XL Recordings/Beggars/Indigo, ab 28. August)

"Everything I do, is because of you", säuselt Lorely Rodriguez und macht ihrem Vornamen dabei alle Ehre, ihr verführerischer Lorelei-Gesang kippt munter kapriolend in die Kopfstimme und wieder zurück in ein gehauchtes, helles Sprechsingen. Gut, ein bisschen wahnsinnig und obsessiv klingt das auch, ein bisschen… überschraubt. "Should I be afraid", fragt sie sich dann auch gleich selbst. Ob das wohl gesund ist, sich nur über den offenbar verflossenen Lover zu definieren? Nee, eher nicht. Aber für Rodriguez' Debütalbum als Empress Of kommt diese manische Seelen-Erforschung ganz gelegen.

Die junge Musikerin aus Brooklyn gilt so manchen Kritikern bereits als neue Grimes. Tatsächlich gehört Rodriguez zu einer Gruppe Sängerinnen, darunter Maria Minerva, FKA Twigs, Laurel Halo und Julia Holter, die ihre Songs selbst schreiben und auch gleich noch die Musik selbst produzieren.

Bei Empress Of bricht sich im kühlen Elektro-Soundgewitter, das Rodriguez beim Wiederfinden der eigenen Identität in ihrer "Make up, break-up"-Wirrnis herunterkühlen soll, immer wieder klassische Klub-Musik Bahn, was dann eher an die schwedische Pop-Sensation Robyn erinnert. In die Single "Water Water" zum Beispiel schleicht sich unter den klagenden Björk-Gesang ein luftiger House-Sound, "Big Time Sensuality" mit einem modernen Twist.

Nach den manchmal geräuschüberladen wirkenden ersten Singles, die im vergangenen Jahr veröffentlicht wurden, klingen Rodriguez' neue Songs angenehm aufgeräumter, bis hin zur atemlos-erotischen Dancefloor-Hymne "How Do You Do It". Furchtlos stellt sie ihre brillanten Popmelodien aus, im blubbernden, klickerklackernden Post-R&B von "Standard", der alles andere als das ist, genauso wie im zornigen "Kitty Kat", in dem sich der im Kate-Bush-Stil gesungene Refrain jedoch gegen eine sich aufbäumende Synthesizer-Kanonade stemmen muss.

"Need Myself" ist das in sich vertrackte und verdrehte, auf Bongo-Beats aufsattelnde Kernstück des Albums, mit dem Rodriguez letztlich auch ihr Credo der weiblichen Selbstermächtigung formuliert - sie mag alles nur wegen "ihm" gemacht haben, aber letztlich tut sie es für sich. Ein großartiges Debüt, über das man die nächsten Monate reden wird. (8.0) Andreas Borcholte

Empress Of: Me

Water Water by Empress Of on tape.tv.

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insgesamt 8 Beiträge
Metternich 25.08.2015
1. Schade
Es ist schon bedauerlich, dass außer in den USA und England keine Musik mehr produziert wird. Schade.
Es ist schon bedauerlich, dass außer in den USA und England keine Musik mehr produziert wird. Schade.
sekundo 25.08.2015
2.
In diesem Land werden Trostpreise wie Heino, die Fischer, Niedecken oder Maffay zu Ikonen erklärt und der gemeine Konsument applaudiert! Es ist erschreckend! Übrigens wird in Skandinavien hochinteressante Musik [...]
Zitat von MetternichEs ist schon bedauerlich, dass außer in den USA und England keine Musik mehr produziert wird. Schade.
In diesem Land werden Trostpreise wie Heino, die Fischer, Niedecken oder Maffay zu Ikonen erklärt und der gemeine Konsument applaudiert! Es ist erschreckend! Übrigens wird in Skandinavien hochinteressante Musik produziert, die von internationalem Standard ist.
#9vegalta 25.08.2015
3. Ihren Sarkasmus in Ehren....
Liegt eher dran dass die Autoren einen eng begrenzten, streng nach Westen ausgerichteten Horizont haben... Ausserdem schreiben die sowieso nur über Künstler deren Plattenfirmen gratis samples schicken....
Liegt eher dran dass die Autoren einen eng begrenzten, streng nach Westen ausgerichteten Horizont haben... Ausserdem schreiben die sowieso nur über Künstler deren Plattenfirmen gratis samples schicken....
freddykrüger 25.08.2015
4. @Metternich
hier in Deutschland wird genug gute Musik produziert. Du mußt nur die Ohren aufmachen und nicht nur auf den Mainstream schielen. In sämtlichen Genres gibt es fantastische Musik. Man muß halt Zeit investieren, suchen und offen [...]
hier in Deutschland wird genug gute Musik produziert. Du mußt nur die Ohren aufmachen und nicht nur auf den Mainstream schielen. In sämtlichen Genres gibt es fantastische Musik. Man muß halt Zeit investieren, suchen und offen für Musik sein die nicht unbedingt den eigenen Geschmack entspricht.
Skakesbier 25.08.2015
5.
Habt ihr überhaupt schon mal Musik gehört? Könnt ihr Viertel- von Achtelnoten, Dur von Moll oder Vuvuzelarandale von Beethoven unterscheiden???
Habt ihr überhaupt schon mal Musik gehört? Könnt ihr Viertel- von Achtelnoten, Dur von Moll oder Vuvuzelarandale von Beethoven unterscheiden???
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Abgehört: Die wichtigste Musik der Woche

Andreas Borcholtes Playlist KW 35

  • SPIEGEL ONLINE

    1. Destroyer: Forces From Above (Track)

    2. Empress Of: How Do You Do It (Track)

    3. K.Flay: Make Me Fade (Track)

    4. Dr. Dre: It's All On Me (Track)

    5. Isaac Hayes: Walk On By (Track)

    6. Nas: N.Y. State Of Mind (Track)

    7. Ice Cube: The Nigga Ya Love To Hate (Track)

    8. Jurassic 5: Jurass Finish First (Track)

    9. Kurt Vile: Pretty Pimpin' (Track)

    10. Leonard Cohen: Nevermind (Track)

"Abgehört" und "Amtlich" live

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