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Kultur

"Haus des Geldes" Teil 3

Was bisher bekannt ist

Sie soll die meistgesehene, nicht englischsprachige Netflix-Serie 2018 gewesen sein, nun steht der Starttermin für ein neues Abenteuer der Gaunerbande fest: Was zeigt der Teaser zum dritten Teil von "Haus des Geldes"?

Netflix
Dienstag, 02.04.2019   14:49 Uhr

Verlassene Strände mit schneeweißem Sand und kristallklarem Wasser - und die Darsteller der Serie "Haus des Geldes": So beginnt der Teaser für die neuen Folgen der Netflix-Produktion und er verrät gleichzeitig, dass es für die Gaunerbande nicht lange bei der paradiesischen Ruhe bleiben wird.

Mit einem Satz kündigt das Video an, wann die Serienfans den dritten Teil erwarten können: "Im Juli ist ihr Urlaub vorbei", heißt es. Genauer Starttermin soll der 19. Juli sein.

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Der Urlaub ist vorbei. Haus des Geldes Teil 3, ab 19. Juli auf Netflix.

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Laut Netflix ist "Haus des Geldes" (Originaltitel: "La Casa de papel") die international meistgesehene Serie des Streaminganbieters, die nicht englischsprachig ist. Bei den International Emmy Awards wurde sie als beste Dramaserie ausgezeichnet. Gleichzeigt lieferte der in Serie auftauchende "Bella Ciao"-Remix von El Profesor und DJ Hugel im Sommer 2018 für den Hit im Radio.

Am 18. April 2018 kündigte Netflix einen dritten Teil an. Ende Oktober teilte der Streamingdienst mit, dass die Produktion begonnen habe.

Was ist bisher über die Fortsetzung bekannt?

In einem von Netflix veröffentlichten Video lassen sich ein paar Details über den neuen Teil ablesen: In der kurzen Sequenz zur Ankündigung trifft nahezu der komplette Cast der vorigen Staffeln aufeinander. Die Darsteller fallen sich voller Freude in die Arme und gehen das Drehbuch für die neue Staffel durch. So auch Esther Acebo als "Stockholm" - ehemals Geisel aber nun an der Seite des Bandenmitglieds Denver.

Sogar eine Figur, die durch ihren Serientod vermeintlich für immer ausgestiegen ist, findet in der Vorschau ein Comeback: Schauspieler Pedro Alonso, der "Berlin" spielt, ist am Ende des Videos zu sehen. Eigentlich starb er in der zweiten Staffel in einem Kugelhagel.

Netflix veröffentlichte zudem bereits Bilder von den Dreharbeiten in Italien. Darauf zu sehen ist hier ebenfalls neben dem Darsteller des "Professors" auch "Berlin".

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Ein kleiner Schnappschuss für einen Menschen, große Schnappatmung für alle “Haus des Geldes” Fans.

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Nun stellt sich die Frage: Ist er doch nicht gestorben und kehrt wieder zurück? Oder tritt er in Rückblenden auf?

Neben den bisher bekannten sind auch neue Darsteller dabei: Medienberichten zufolge handelt es sich bei den Neuen um die Schauspieler Hovik Keuchkerian (als "Bogota"), Najwa Nimri (als "Alicia"), Fernando Cayo (als "Tamayo") und Rodrigo de la Serna (als "der Ingenieur").

Worum geht es in der Serie?

Die Serie von Drehbuchautor Álex Pina ist im Stil eines Heist-Movies erzählt - doch es geht nicht nur um einen Überfall. Denn der "Professor" (Álvaro Morte), der geniale Kopf der Bande, fragt sich, wie sie an 2,4 Milliarden Euro kommen können, ohne sie jemandem wegzunehmen? So heckt er einen Plan aus: Sie drucken sich das Geld einfach selbst - und brechen dafür in die spanische Notenbank ein. Schöner Nebeneffekt: Das Geld soll sich so nicht zurückverfolgen lassen.

Acht Diebe - ihr Markenzeichen sind rote Overalls und ausdruckslose Salvador-Dalí-Masken - überfallen die spanische Banknotendruckerei in Madrid. Sie haben sich dort mit mehr als 60 Geiseln verschanzt: Ein Teil von ihnen hilft beim Gelddrucken, ein anderer baut einen Tunnel.

Monate der Vorbereitung hat es bis zu dem Raubüberfall gebraucht. In Rückblenden wird die Vorbereitungszeit, die die Bande zusammen verbracht hat, immer wieder eingespielt. Die Planung ihrer Schachzüge, aber auch ihre Regeln, werden so in die Handlung eingeflochten: Die Bandenmitglieder dürfen keine privaten Details aus ihren Leben miteinander teilen, sie dürfen keine Beziehungen zueinander aufbauen - wie erwartet klappt das allerdings nur mäßig.

Um so wenig Persönliches wie möglich miteinander zu teilen, geben sie sich Städtenamen: "Berlin", "Tokio", "Rio", "Nairobi", "Denver", "Moskau", "Helsinki" und "Oslo".

Fotostrecke

Netflix-Serie "Haus des Geldes": Achtung, Überfall!

Der geniale Plan des "Professors" gepaart mit unvorhersehbaren Ereignissen und Gefühlen ergeben einige unerwartete Wendungen, die das Bingewatchingrisiko der einzelnen Episoden um ein Vielfaches erhöhen.

Der komplette Raub wird in zwei Staffeln á 13 und 9 Folgen gegliedert. Das Ende sollte eigentlich so stehen bleiben, eine Fortsetzung war nicht geplant. Doch aufgrund des Erfolgs gibt es nun einen dritten Teil.

cop

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