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Kultur

Netflix-Serie "Matrjoschka"

Das Sterben geht weiter - in einer zweiten Staffel

Ihre Figur stirbt wieder und wieder, doch die Serie darf weiterleben: Hauptdarstellerin Natasha Lyonne bestätigt, dass die Netflix-Serie "Matrjoschka" eine zweite Staffel erhält.

Netflix

Nadia (Natasha Lyonne) wacht immer wieder auf ihrer Geburtstagsparty auf - auch wenn sie vorher gestorben ist.

Mittwoch, 12.06.2019   12:59 Uhr

Kaum betritt sie ihre Geburtstagsparty, ist sie tot - und steht dann auf, wieder und wieder. In der Netflix-Serie "Matrjoschka" stirbt Hauptdarstellerin Natasha Lyonne Dutzende Tode, ohne tatsächlich abzutreten. Nun hat Lyonne bestätigt, dass es der Serie ähnlich ergeht: "Matrjoschka" erhält eine zweite Staffel.

Auch wenn Netflix keine Klickzahlen veröffentlicht, scheint die Serie, die seit Februar verfügbar ist, erfolgreich zu sein. "Sie ist ein Hit im Vergleich zu den Kosten", sagte die Netflix-Vizepräsidentin für Eigenproduktionen, Cindy Holland, auf der Code Conference in Arizona.

Das dürfte Natasha Lyonne freuen. Nicht bloß, dass sie die Geschichte der seriensterbenden Nadia gemeinsam mit Leslye Headland und Amy Poehler konzipiert, mehrere Drehbücher geschrieben und bei einer Folge Regie geführt hat. "Matrjoschka" ist so etwas wie die endgültige Auferstehung für Lyonne: Die Schauspielerin litt einige Jahre zuvor unter einer Alkohol- und Drogensucht, musste wegen gesundheitlicher Probleme operiert werden. Aufwärts ging es bereits mit "Orange Is The New Black" - seit 2013 ist sie im Netflix-Hit zu sehen.

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Nadia (Natasha Lyonne) geht's nicht gut.

In "Matrjoschka" muss Coderin Nadia ihren 36. Geburtstag immer und immer wieder erleben, obwohl sie zuvor die Treppe hinunterstürzte oder erstickte. Wie Bill Murray in "Und täglich grüßt das Murmeltier" ist sie Gefangene einer Zeitschleife - allerdings mit mehr Alkohol und Marihuana. In der Kritik wurde die Serie, die ein weibliches Autoren- und Regieteam verantwortete, überwiegend positiv bewertet.

Hinweis der Redaktion: Wir haben den Karriereverlauf von Natasha Lyonne ergänzt.

evh

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