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Leben und Lernen

Schulsuche für behindertes Kind

"Man hat uns die Tür vor der Nase zugeknallt"

Lotta, 9, ist schwer behindert. Sie kann nicht laufen oder sprechen und kommuniziert mithilfe eines Computers. Ihre Mutter erzählt, wie zermürbend es war, einen guten Schulplatz für sie zu finden.

Getty Images/Westend61

Inklusion: Kinder mit und ohne Behinderung sollen gemeinsam lernen

Ein Interview von
Sonntag, 07.04.2019   15:12 Uhr

Für ihren Sohn Ben suchte Sandra Roth einfach die Schule um die Ecke aus, bei ihrer Tochter war es schwieriger. Lotta hat eine Behinderung. Sie wird in diesem Jahr genauso alt wie die Uno-Behindertenrechtskonvention in Deutschland: zehn Jahre.

Kinder mit und ohne Behinderung sollen demnach gemeinsam zur Schule gehen, so lautet seit 2009 die bildungspolitische Maxime. Stichwort Inklusion. Aber das ist für Kinder wie Lotta immer noch allzu oft eins: eine schöne Idee. Keine Realität.

Sandra Roth, Lottas Mutter, Journalistin und Autorin, hat ein Buch darüber geschrieben, wie schwierig es war, die passende Schule für ihr Kind zu finden. Es sitzt im Rollstuhl, ist blind und kann nicht sprechen. Drei Jahre ist es her, dass Lotta eingeschult wurde - und die Bilanz fällt ebenso positiv wie ernüchternd aus.

SPIEGEL ONLINE: Frau Roth, geht Lotta gerne zur Schule?

Sandra Roth: Ja, sehr. Wenn sie morgens in den kleinen roten Bus steigt, der sie abholt, lacht sie jedes Mal. Lotta kann nicht laufen, nicht krabbeln, nicht kauen, nicht sehen und nicht so wie wir sprechen. Aber zum Lachen und Lieben muss man das alles ja nicht können, und man kann auch mit einer schweren Mehrfachbehinderung ein Streber sein. In ihrer Schule hat sie schon viel gelernt.

SPIEGEL ONLINE: Zum Beispiel?

Roth: Sie kann jetzt aus einem Becher trinken. Das konnte sie vorher nicht. Da musste ich ihr mit einer Spritze Wasser in den Mund träufeln. Sie kann sich über einen Sprachcomputer, den sie mit dem Ellbogen bedient, verständigen. Sie hört über Kopfhörer die Namen von Kindern in ihrer Klasse und kann auswählen, mit wem sie mittags die Ruhepause verbringen möchte. Es gibt eine Kuschelecke mit vielen Kissen, und die Kinder hören dort zusammen Hörspiele.

SPIEGEL ONLINE: Was ist das für eine Schule?

Roth: Eine Förderschule. Die Kinder, die dorthin gehen, sind alle unterschiedlich schwer behindert. In Lottas Klasse gibt es zehn Kinder und drei Lehrer, die nicht immer alle gleichzeitig da sind. Meine Tochter hat noch eine Schulbegleiterin, der sie zum Beispiel beim Essen und mit dem Sprachcomputer unterstützt. Und es gibt einen großen, schwarzen Klassenhund. Den findet Lotta großartig.

SPIEGEL ONLINE: Wie sieht der Alltag aus?

Roth: Der Unterricht beginnt mit einem Erzählkreis, danach haben die Kinder Fächer wie Deutsch und Mathe. Lotta übt zum Beispiel gerade Buchstabenlaute. Sie macht auch Logo-, Physio- und Ergotherapie. Neulich sollte sie sich selbst einschätzen. Sie fand, sie sei geduldig, könne gut zuhören und sich für andere einsetzen - gerade das letzte fand ich wunderbar selbstbewusst. Sie hat sich auch als Klassensprecherin zur Wahl gestellt. Sie wurde nicht gewählt, aber ich finde, so sollte Schule sein: ein Ort, an dem ein Kind etwas anstreben kann, das erst mal unerreichbar scheint. Und sei es, dass das Kind, das nicht sprechen kann, Klassensprecher werden will.

SPIEGEL ONLINE: Das klingt alles nach der perfekten Schule für Lotta - und wie ein starkes Argument gegen Inklusion.

Roth: Nein, meine Tochter ist an der Förderschule glücklich, das war die richtige Wahl für sie und uns. Aber als Gesellschaft brauchen wir etwas anderes. Ich wünsche mir für Lotta eine inklusive Gesellschaft - und die bekommen wir nur mit einer erfolgreichen Inklusion in der Schule. Inklusion ist ein Menschenrecht. Die fängt beim gemeinsamen Lernen an, und davon sind wir - zehn Jahre nach Inkrafttreten der Uno-Behindertenrechtskonvention - leider noch erschreckend weit entfernt.

SPIEGEL ONLINE: An vielen Schulen wird Inklusion bereits sehr gut umgesetzt, und es gibt etwa bei Ihnen in Nordrhein-Westfalen ein Recht darauf, ein Kind mit Behinderung in eine Regelschule zu schicken. Warum haben Sie das nicht getan?

Roth: Ich wollte eine Schule für Lotta, in der Lehrer ihren Charme und ihre Neugier sehen, und nicht denken: 'Oh, da kommt ein Problem.' Eine Schule, die sie fördern will und das auch kann. Diese Schule habe ich zumindest in unserem Umkreis - so dass Lotta nicht stundenlange Schulwege in Kauf nehmen müsste - trotz langwieriger Suche nicht gefunden.

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Tag der offenen Tür - den Tränen nahe
Tag der offenen Tür an einer inklusiven Grundschule, städtisch, ganz bei uns in der Nähe. "Das könnte es sein", habe ich zu [meinem Mann] Harry gesagt. "Haben wir nicht ein Glück, dass diese Schule so nah ist?" Ein altes Gebäude, hohe Fenster, viele Treppen, die mich schon verzweifeln lassen, aber dann sehe ich ihn. Ich schreibe Harry eine SMS: "Ein Aufzug!!!" "Yeah", schreibt er zurück. Auf dem Schulhof sind alle Lehrer besetzt. Sie sind leicht zu erkennen. Sie stehen alleine je einem Mann und einer Frau gegenüber, die beide lächeln und gemeinsam abwechselnd nette Anekdoten erzählen, bis der Lehrer irgendwann die Hand ausstreckt und sagt: "Vielleicht ja bis bald." Ich stelle mich hinter zwei Eltern, die ein Kind namens Annabella preisen, das sehr gerne male und auch sonst sehr ruhig sei. Als sie sich verabschieden, stelle ich mich bei dem Lehrer vor. Ich habe Glück - es ist der Rektor. "Ich habe mir eben Ihre Schule angesehen, das ist ja so schön anzusehen, wie sie die Inklusion umsetzen. Wir interessieren uns ja auch für einen Förderplatz." "Was hat denn Ihr Kind?" "Lotta sitzt im Rollstuhl, sie ist blind und spricht nicht, aber sie versteht alles und ist sehr aufgeweckt. Und sie freut sich schon wahnsinnig auf die Schule." Er verschränkt die Arme: "Gewickelt wird hier nicht." "Aber Sie haben doch schon einen Rollstuhlfahrer." "Der sitzt ja nur zeitweise im Rollstuhl." "Sie haben schon einen Aufzug, das anzuschaffen ist teuer. Ein Wickeltisch dagegen - Sie machen doch Inklusion." Ist es jetzt Bestechung, wenn ich anbiete, einen Wickeltisch zu spenden? "Wir haben keinen Wickelraum, und den bekomme ich nicht genehmigt. Der Wickeltisch ist die Grenze." Ich merke, wie mir die Tränen kommen und drehe mich zur Seite. Ich hätte das wissen müssen. Nichts ist so leicht. Das "Willkommen" auf dem großen, bunten Plakat - es gilt nicht uns, natürlich nicht. Lotta ist hier nicht willkommen. Der Rektor hat es [das Weinen] gesehen, und ich werde rot vor Ärger. Ich will einfach gehen, da fasst er meinen Arm. "Nicht, dass Sie denken, ich will das nicht. Ich kann nur nicht." "Klar", schnaube ich. (gekürzter Textauszug)

SPIEGEL ONLINE: An einer Stelle in Ihrem Buch schreiben Sie, eine befreundete Lehrerin habe gesagt. "Ich würde dein Kind auch nicht in meinem Klassenzimmer sitzen haben wollen. Du hast ja keine Ahnung, was bei uns abgeht." Daraus spricht die Sorge, Kindern nicht gerecht zu werden.

Roth: Diese Sorge kann ich verstehen. An vielen Schulen ist es so, dass sie zwar die Inklusion umsetzen sollen, die Bedingungen dafür aber nicht geschaffen wurden: zu wenig Lehrer für zu viele Kinder mit sehr verschiedenen Bedürfnissen. Es fehlt an Räumen, an Fahrstühlen - an allem. Wenn Inklusion schlecht umgesetzt wird, hat sie das Potenzial, Menschen weiter auseinanderzubringen. Deshalb müssen sich dringend die Bedingungen ändern, aber die Haltung muss sich auch ändern.

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Guter Vorsatz: die eigene Würde behalten
Mein neuer Vorsatz für jeden Tag der offenen Tür: zuallererst Kuchen, und zwar den, der am leckersten aussieht. Mit vollem Mund besichtige ich die Schule. Vom Hof führen Stufen hinauf ins Hochparterre, Klassenräume finde ich erst einen Stock höher. Keine Spezialräume für Ergo- oder Physiotherapie. Prüfend betrachte ich alle Kinder, die mir begegnen, ich sehe keine offensichtlichen Behinderungen. Auf dem Schulhof stelle ich mich an. Wieder habe ich die Rektorin erwischt. "Können Sie mir etwas zu der Inklusion an Ihrer Schule erzählen?" "Inklusion?" Ist sie gerade einen Schritt zurückgetreten? Auf jeden Fall ist ihr Lächeln erloschen. "Sie haben keinen Aufzug, oder?" Sie schüttelt den Kopf. "Wir haben letztes Jahr mit zwei lernbehinderten Schülern angefangen und dafür eine Förderklasse eingerichtet." "Haben Sie eine Sonderpädagogin im Team?" Wieder Kopfschütteln. „Aber ein bis zwei Stunden die Woche kommt…“ "Physiotherapie?", unterbreche ich sie. "Haben Sie Räume dafür?" "Wir arbeiten am Anschlag, was die Räume angeht. Was hat denn Ihr Kind?" "Sie ist schwer mehrfachbehindert, blind, stark körperbehindert, keine Lautsprache, aber…... ." Ihr Blick gleitet über den Schulhof, als würde sie einen Ausweg suchen. Ich kann hören, was sie sagen wird, bevor sie es ausspricht. "Wissen Sie was", ich lege lächelnd meine Hand auf ihren Arm. "seien Sie mir nicht böse, aber ich glaube, Sie sind die falsche Schule für uns." Mein zweiter Vorsatz für Tage der offenen Tür: meine Würde behalten. Ich verlasse den Schulhof mit hoch erhobenem Kopf. (gekürzter Textauszug)

SPIEGEL ONLINE: Es gibt Eltern, die notfalls vor Gericht ziehen, um für ihr behindertes Kind einen Platz an einer Regelschule zu bekommen und Inklusion einzuklagen.

Roth: Wir nicht, das stimmt. Man hat uns die Tür vor der Nase zugeknallt, und wir haben nicht angefangen, die Schule zu überreden, Lotta doch aufzunehmen. Ich wollte das nicht, weil sie dort klarkommen müsste - nicht ich. Lotta soll die beste Förderung bekommen, um möglichst selbstbestimmt zu leben. Sie soll anderen sagen können: 'ich möchte Marmelade aufs Brot' oder 'ich will das nicht'. Das wird leichter, je besser sie kommunizieren kann. Deshalb geht sie nun auf eine Förderschule, die auf dem Gebiet Erfahrung hat - obwohl ich glaube, dass wir als Gesellschaft mehr inklusive Schulen brauchen.

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Nie klang Integrations- mehr nach Bewährungshelfer
"Das machst du richtig", sagt Melanie, als ich sie an einem Samstag auf dem Markt treffe. "Für solche Kinder ist die normale Schule doch nichts." Ich bin mit dem Fahrrad da, Lotta habe ich zu Hause gelassen. "Aber das klingt, als wären die Kinder schuld, wenn sie nicht reinpassen. Ich würde die Verantwortung eher bei der Schule sehen, die sich nicht auf sie einstellt." Melanie winkt einer Frau zu, die ich nicht kenne. Sie eilt auf uns zu. "Hey, Valerie", Melanie begrüßt die Frau. "Kennst du Sandra? Entschuldige, was hast du eben gesagt?", wendet sie sich wieder an mich. "Ich finde, das Problem liegt nicht bei den Kindern, sondern bei den Schulen mit gemeinsamem Unterricht…. ", beginne ich, als Valerie mich unterbricht. "Da stimme ich dir völlig zu. Mein Frederick sollte neben einem Kind mit", sie senkt die Stimme, "Down-Syndrom sitzen. Ich meine hallo? Ist Frederick etwa sein - wie heißt das? - Integrationshelfer?" Nie klang Integrations- mehr nach Bewährungshelfer. "Das ist ja wohl nicht seine Aufgabe. Frederick soll sich schön auf sich konzentrieren und lernen. Ständig wurde er abgelenkt." "Ja, aber", wirft Melanie mit einem Seitenblick auf mich ein. "Wenn das gut umgesetzt wird, sollen die Kinder viel Sozialkompetenz lernen." "Sozialkompetenz, naja - in der Kita meinetwegen, aber in der Schule? Und dafür braucht Frederick nun kein Kind mit ‚ihr wisst schon was’ mehr.“ Sie zieht ihr Handy aus der Tasche und zeigt das Foto eines Welpen. Sie erzählt, dass sie mit 'Queeny" jetzt in die Hundeschule gehe. "Das lehrt die Kinder wirklich Empathie und Fürsorge". Ich verabschiede mich und stelle mich am Obststand an. Habe ich mich verhört oder hat Valerie Lotta gerade mit einem Golden Retriever verglichen? Valeries Einstellung findet man auch unter vielen Eltern, die sich für die Förderschule entschieden haben - nur umgekehrt. "Meine Tochter ist nicht dafür da, um verwöhnten Kindern Sozialkompetenz beizubringen!" "Mein Sohn ist doch kein Übungsgerät für Empathie." "Das Gegenteil von inklusiv ist exklusiv", sagt ein Vater lachend. Man kann es auch umdrehen. Ihr wollt uns nicht - na und? Wir wollen euch nicht. (gekürzter Textauszug)

SPIEGEL ONLINE: Das politische Argument lautet, Eltern sollen die Wahl zwischen einer Förderschule und einer inklusiven Schule haben. Was spricht dagegen?

Roth: In Wahrheit haben nicht alle Eltern die Wahl, wir sind mit unserer Erfahrung kein Einzelfall. Wenn ich die Wahl habe zwischen einer Schule, die sehr gut ausgestattet ist und einer, wo es an vielem fehlt und mein Kind nicht willkommen ist - dann ist das keine wirkliche Wahl. Eine wirkliche Wahl wäre die zwischen vergleichbaren Alternativen und die gibt es allzu oft eben noch nicht.

SPIEGEL ONLINE: Was ist der Nachteil von Förderschulen?

Roth: In der Kita hat die Inklusion wunderbar geklappt. Als Lotta eingeschult wurde, musste sie sich von ihren nicht-behinderten Freunden trennen. Die Kinder laden sich noch zum Geburtstag ein, aber den täglichen Kontakt gibt es nicht mehr. Sie leben in getrennten Welten. Die einen fahren morgens mit dem roten Bus in ihre Schule, die anderen gehen zu Fuß in eine andere. Das ist sehr schade und eine verpasste Chance - für alle.

SPIEGEL ONLINE: Inwiefern?

Roth: In der Kita habe ich erlebt, wie unbefangen Kinder ohne Behinderung mit Lotta umgehen können. Bei meinem Sohn ist es auch so. Der sieht, was seine kleine Schwester alles kann - und nicht, was sie nicht kann.

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"Wie werde ich das vermissen"
"Sie hat die wärmsten Ohren der Welt", hat Jakob, [Lottas Kita-Freund] im Winter mal gesagt und seine kalten Hände unter ihre Mütze geschoben. "Sie schaukelt gern ganz hoch und hat keine Angst", sagt er jetzt im Sommer. "Sie kreischt dann so lustig". Als ich Lotta eines Tages abholen will, höre ich sie schon kreischen, als ich vor der Kita aus dem Auto steige. Jakob, Ida und Nelly springen in der Pfütze auf und ab und bespritzen Lotta mit brauner Suppe. Claudi [Lottas Integrationshelferin] lässt aus einem Eimer Wasser über ihren Bauch laufen und wird dabei selbst ganz nass. "Uiiiih", kreischt Lotta, hebt abwechselnd ihre Füße vor Freude und lacht. Wie werde ich das hier vermissen."

Wenn Menschen nie oder nur selten Menschen mit Behinderung erleben, haben sie darauf einen anderen Blick: Was sie nicht kennen, finden sie seltsam. Wir sind deshalb eine Art wandelnde "Sendung mit der Maus". Wir müssen 'Lotta' dauernd erklären - oder stoßen auf Hindernisse. Ein Beispiel: Ich will mit den Kindern ins Familienkonzert gehen. Mir wird aber gesagt, das ginge nicht, weil es keine barrierefreien Plätze gebe, die seien nur abends verfügbar, wenn ältere Menschen kommen.

SPIEGEL ONLINE: Wie reagieren Sie auf so etwas?

Roth: Beim Konzert habe ich es mit mehreren Anrufen doch noch durchgesetzt. Lotta hat ein Recht auf ein Konzert, bei klassischer Musik bekommt sie am ganzen Körper Gänsehaut, wir üben gerade, dass man dann nicht vor Begeisterung kreischen muss wie bei Justin Bieber. Das klappt auch schon gut, meist lächelt sie das ganze Konzert über. Es lohnt sich, all diese Kämpfe für sie durchzufechten. Aber es macht das Leben auch unnötig schwer. Es macht nicht immer Spaß, dauernd zu erklären, zu kämpfen, und manchmal fehlt auch die Kraft.

SPIEGEL ONLINE: Was müsste sich ändern?

Roth: Wenn Menschen mit Behinderung ausgeschlossen werden wie beim Konzert, steckt dahinter meist kein böser Wille. Sondern es hat eben niemand bedacht, dass es zum Beispiel auch Kinder im Rollstuhl gibt, die gerne Musik hören. Und das ist kein Wunder. Die meisten Menschen ohne Behinderung bekommen Menschen wie Lotta bisher selten zu Gesicht, deshalb sind sie nicht in ihren Köpfen präsent. Erfolgreiche Inklusion an Schulen wäre ein erster Schritt, um das ändern. Deshalb müssen wir dringend weiter darüber reden, wie das gelingen kann.

Preisabfragezeitpunkt:
06.06.2019, 13:30 Uhr
Ohne Gewähr

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Sandra Roth
Lotta Schultüte: Mit dem Rollstuhl ins Klassenzimmer

Verlag:
Kiepenheuer&Witsch
Seiten:
336
Preis:
EUR 20,00

Anmerkung: Die Namen der Kinder sind zum Schutz der Persönlichkeitsrechte geändert.

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