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Leben und Lernen

Umfrage in Deutschland

Mehrheit unterstützt Schülerstreiks für Klimaschutz

Jeden Freitag demonstrieren weltweit Schüler für einen besseren Klimaschutz. Die Schwänzer werden teils scharf kritisiert. Was denkt die Mehrheit der Deutschen?

DPA

Schülerdemo in Mainz (15.02.2019)

Von
Freitag, 22.02.2019   09:37 Uhr

Die deutsche Jugend galt lange als politisch desinteressiert und unideologisch. Forscher attestierten den jungen Menschen, dass für sie vor allem der Spaß und der persönliche Erfolg zähle. Doch schon die letzte Shell-Jugendstudie aus dem Jahr 2015 zeigte, dass Jugendliche mittlerweile anders ticken, als noch vor zehn oder fünfzehn Jahren. Das Interesse an Politik steigt - und auch am Thema Umweltschutz.

Ein Indiz für geänderte Prioritäten sind die Schulstreiks "Fridays for Future". Die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg hatte die Idee dazu - inzwischen streiken Schüler weltweit jeden Freitag für einen besseren Klimaschutz. In Deutschland sorgen die Demonstrationen während der Unterrichtszeit allerdings für heftigen Streit. Dürfen Kinder und Jugendliche die Schule schwänzen, um demonstrieren zu gehen? Müssen die Schulbehörden mit aller Härte dagegen vorgehen?

Im SPIEGEL-Auftrag hat das Umfrageinstitut Civey 7500 Internetnutzer gefragt, ob sie Schülerstreiks für den Klimaschutz unterstützen. Das Votum war gespalten - doch die Mehrheit (51 Prozent) erklärte, dass sie die Protestaktion unterstützen. 42 Prozent sprachen sich dagegen aus.

Schaut man sich die Antworten genauer an, wird deutlich, dass die Haltung zu den Schulstreiks auch vom Alter abhängt. Je jünger die Befragten sind, umso größer ist die Unterstützung. In der Altersgruppe unter 30 liegt die Zustimmung bei 64 Prozent - die Ablehnung bei nur 31 Prozent. Ab einem Alter von 65 Jahren sind die Gruppen von Befürwortern und Gegnern des Schulstreiks praktisch gleich groß.

Bedeutende Unterschiede gibt es auch zwischen Ost und West. In den Altbundesländern liegen die Befürworter mit 54 Prozent klar vor den Gegnern (40 Prozent). In den neuen Bundesländern ist es genau umgekehrt: Hier dominiert die Ablehnung der Schülerproteste mit 51 zu 41 Prozent.

Die Haltung zum Schulstreik hängt auch stark mit den politischen Lagern zusammen. Anhänger von SPD, Grünen und den Linken sind zu 70 bis 85 Prozent dafür. Unterstützer von Union, FDP und AfD sind zu 60 bis 85 Prozent dagegen.

Ein nahezu identisches Stimmungsbild ergab eine zweite Frage zu Greta Thunberg an 7800 Internetnutzer: Das Engagement der 16-jährigen Klimaaktivistin unterstützen demnach 54 Prozent - 36 Prozent der Befragten stimmten mit Nein. Auch im Fall Thunberg gab es die größte Zustimmung bei den unter 30-Jährigen und die geringste unter den Befragten ab 65 Jahren.

Mathias Albert von der Universität Bielefeld, seit 2010 Leiter der Shell-Studie, hält "Fridays for Future" für ein bemerkenswertes Phänomen. "Wir beobachten zum ersten Mal seit geraumer Zeit so etwas wie Jugendproteste - und das sogar transnational. Und wir sehen erstmals einen Protest, in dem es um einen Generationenkonflikt geht."

Das politische Interesse junger Menschen nehme zu. Und überproportional stark sei diese Zunahme bei den ganz Jungen. "Was wir sehen, steht im Einklang mit den letzten Jugendstudien", sagt Albert. "Wir haben schon länger ein großes Potential für politisches Engagement gesehen, aber das hat sich nie manifestiert", sagt der Politikwissenschaftler.

Vom baldigen Kampf zwischen den Generationen war ja schon länger die Rede - vor allem in Bezug auf die sozialen Sicherungssysteme. Jetzt sei dieser Konflikt ausgebrochen, so Albert, aber an anderer Stelle. "Die Schüler sagen den Älteren: Ihr habt eine Verantwortung für unsere Zukunft und nehmt sie nicht wahr."

Existenzangst und politisches Engagement

Dass die Jugend noch vor zehn, fünfzehn Jahren viel weniger Interesse an Politik zeigte, erklärt Klaus Hurrelmann von der Hertie School of Governance mit der damaligen wirtschaftlichen Situation. "Die vor dem Jahr 2000 geborene Generation musste sich vor allem um sich selbst kümmern. Ihre eigene berufliche Zukunft war ungewiss, sie hatten keine Sicherheit."

Menschen mit Existenzängsten werden laut Hurrelmann eher nicht politisch aktiv. Die nach dem Jahr 2000 Geborenen hätten diese Sorgen kaum noch. "Sie haben den Rücken frei für andere Themen."

Auch Hurrelman hält die Schülerproteste für bemerkenswert, etwa weil sie schon seit mehreren Wochen laufen. "Für junge Menschen im Alter von 14 Jahren ist das eine lange Zeit." Die "Fridays for Future"-Proteste seien nicht mit früheren punktuellen Protestaktionen junger Menschen vergleichbar, die nur wenige Tage dauerten. "Das hier ist anders, das hat einen eigenen Charakter." Das habe sicher auch mit der Protagonistin Greta Thunberg zu tun.

"Die können sich das leisten"

Der Berliner Sozialwissenschaftler staunt zudem über den ganz bewussten Regelverstoß, während des Unterrichts zu demonstrieren. Die Schüler nähmen dabei in Kauf, dass ihre Noten darunter leiden könnten. "Die können sich das offenbar leisten, weil sie nicht mehr so sehr auf die Zensuren achten müssen", meint Hurrelman. Bei der vorhergehenden Generation sei das noch anders gewesen. "Die brauchten gute Noten, um überhaupt eine Chance auf den Studienplatz oder den Job zu haben."

Haben die Schulstreiks womöglich auch damit zu tun, dass junge Menschen sich stärker vom Klimawandel bedroht fühlen als die ältere Generation? Dagegen spricht zumindest die letzte große Studie zum Umweltbewusstsein der Deutschen, durchgeführt 2016 vom Forsa-Institut. Demnach empfinden rund 90 Prozent der 2000 Befragten den Klimawandel als bedrohlich oder sehr bedrohlich - und zwar nahezu einheitlich über alle Altersgruppen von 14 Jahren bis 70 plus hinweg.

Unterschiede zwischen den Altersgruppen gab es allerdings bei der Frage, ob man sich vorstellen kann, künftig an Demonstrationen und Aktionen für mehr Klima- und Umweltschutz teilzunehmen. 25 Prozent der 14- bis 19-Jährigen hielten das für "wahrscheinlich", bei den über 30-Jährigen lag die Quote bei nur etwa 15 Prozent. Kein Wunder, dass die laufenden Proteste von der jüngsten Generation angeführt werden.

Foto: DPA

Wie funktioniert die Civey-Methodik?
Das Meinungsforschungsinstitut Civey arbeitet mit einem mehrstufigen vollautomatisierten Verfahren. Alle repräsentativen Echtzeitumfragen werden in einem deutschlandweiten Netzwerk aus mehr als 20.000 Websites ausgespielt ("Riversampling"), es werden also nicht nur Nutzer von SPIEGEL ONLINE befragt. Jeder kann online an den Befragungen teilnehmen und wird mit seinen Antworten im repräsentativen Ergebnis berücksichtigt, sofern er sich registriert hat. Aus diesen Nutzern zieht Civey eine quotierte Stichprobe, die sicherstellt, dass sie beispielsweise in den Merkmalen Alter, Geschlecht und Bevölkerungsdichte der Grundgesamtheit entspricht. In einem dritten Schritt werden die Ergebnisse schließlich nach weiteren soziodemografischen Faktoren und Wertehaltungen der Abstimmenden gewichtet, um Verzerrungen zu korrigieren und Manipulationen zu verhindern. Weitere Informationen hierzu finden Sie auch in den Civey FAQ.
Warum ist eine Registrierung nötig?
Die Registrierung hilft dabei, die Antworten zu gewichten, und ermöglicht so ein Ergebnis für die Umfragen, das für die Wahlbevölkerung in Deutschland repräsentativ ist. Jeder Teilnehmer wird dabei nach seinem Geschlecht, Geburtsjahr und Wohnort gefragt. Danach kann jeder seine Meinung auch in weiteren Umfragen zu unterschiedlichen Themen abgeben.
Wie werden die Ergebnisse repräsentativ?
Die Antwort jedes Teilnehmers wird so gewichtet, dass das Resultat einer Umfrage für die Grundgesamtheit repräsentativ ist. Bei der Sonntagsfrage und beim Regierungsmonitor umfasst diese Grundgesamtheit die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Die Gewichtung geschieht vollautomatisiert auf Basis der persönlichen Angaben bei der Registrierung sowie der Historie früherer Antworten eines Nutzers. Weitere Details zur Methodik stehen im Civey-Whitepaper.
Erreicht man online überhaupt genügend Teilnehmer?
Meinungsumfragen werden in der Regel telefonisch oder online durchgeführt. Für die Aussagekraft der Ergebnisse ist entscheidend, wie viele Menschen erreicht werden können und wie viele sich tatsächlich an einer Umfrage beteiligen, wenn sie angesprochen werden. Internetanschlüsse und Festnetzanschlüsse sind in Deutschland derzeit etwa gleich weit verbreitet - bei jeweils rund 90 Prozent der Haushalte, Mobiltelefone bei sogar 95 Prozent. Die Teilnahmebereitschaft liegt bei allen Methoden im einstelligen Prozentbereich, besonders niedrig schätzen Experten sie für Telefonumfragen ein.
Es gibt also bei beiden Methoden eine Gruppe von Personen, die nicht erreicht werden kann, weil sie entweder keinen Anschluss an das jeweilige Netz hat oder sich nicht an der Umfrage beteiligen möchte. Deshalb müssen für ein aussagekräftiges Ergebnis immer sehr viele Menschen angesprochen werden. Civey-Umfragen sind derzeit neben SPIEGEL ONLINE in mehr als 20.000 andere Webseiten eingebunden, darunter auch unterschiedliche Medien. So wird gewährleistet, dass möglichst alle Bevölkerungsgruppen gut erreicht werden können.
Woran erkenne ich die Güte eines Ergebnisses?
Bis das Ergebnis einer Umfrage repräsentativ wird, müssen ausreichend viele unterschiedliche Menschen daran teilnehmen. Ob das bereits gelungen ist, macht Civey transparent, indem zu jedem Umfrageergebnis eine statistische Fehlerwahrscheinlichkeit angegeben wird. Auch die Zahl der Teilnehmer und die Befragungszeit werden für jede Umfrage veröffentlicht.
Was bedeutet es, wenn sich die farbigen Bereiche in den Grafiken überschneiden?
In unseren Grafiken ist der statistische Fehler als farbiges Intervall dargestellt. Dieses Intervall zeigt jeweils, mit welcher Unsicherheit ein Umfragewert verbunden ist. Zum Beispiel kann man bei der Sonntagsfrage nicht exakt sagen, wie viel Prozent eine Partei bei einer Wahl bekommen würde, jedoch aber ein Intervall angeben, in dem das Ergebnis mit hoher Wahrscheinlichkeit liegen wird. Überschneiden sich die Intervalle von zwei Umfragewerten, dann können streng genommen keine Aussagen über die Differenz getroffen werden. Bei der Sonntagsfrage heißt das: Liegen die Umfragewerte zweier Parteien so nah beieinander, dass sich ihre Fehlerintervalle überlappen, lässt sich daraus nicht ableiten, welche von beiden aktuell bei der Wahl besser abschneiden würde.
Was passiert mit meinen Daten?
Die persönlichen Daten der Nutzer werden verschlüsselt auf deutschen Servern gespeichert und bleiben geheim. Mitarbeiter von Civey arbeiten für die Auswertungen lediglich mit User-IDs und können die Nutzer nicht mit ihrer Abstimmung in Verbindung bringen. Die persönlichen Angaben der Nutzer dienen vor allem dazu, die Antworten zu gewichten und sicherzustellen, dass die Umfragen nicht manipuliert werden. Um dies zu verhindern, nutzt Civey statistische wie auch technische Methoden. Darüber hinaus arbeitet Civey mit externen Partnern zusammen, die Zielgruppen für Werbetreibende erstellen. Nur wenn Nutzer die Datenschutzerklärung sowohl von Civey als auch von einem externen Partner akzeptiert haben, dürfen Ihre Antworten vom Partner zur Modellierung dieser Zielgruppen genutzt werden. Ein Partner erhält aber keine Informationen zu Ihren politischen und religiösen Einstellungen sowie solche, mit denen Sie identifiziert werden können. Civey-Nutzer werden auch nicht auf Basis ihrer Antworten mit Werbung bespielt. Der Weitergabe an Partner können Sie als eingeloggter Nutzer jederzeit hier widersprechen. Mehr Informationen zum Datenschutz bei Civey finden Sie hier.

Wer steckt hinter Civey-Umfragen?

An dieser Stelle haben Leser in der App und auf der mobilen/ stationären Website die Möglichkeit, an einer repräsentativen Civey-Umfrage teilzunehmen. Civey ist ein Online-Meinungsforschungsinstitut mit Sitz in Berlin. Zur Erhebung seiner repräsentativen Umfragen schaltet die Software des 2015 gegründeten Unternehmens Websites zu einem deutschlandweiten Umfragenetzwerk zusammen. Neben SPIEGEL ONLINE gehören unter anderem auch der "Tagesspiegel", "Welt", "Wirtschaftswoche" und "Rheinische Post" dazu. Civey wurde durch das Förderprogramm ProFit der Investitionsbank Berlin und durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert.

insgesamt 154 Beiträge
Benzino_Napoloni 22.02.2019
1. Zukunftsthema
Streik und freie Meinungsäußerung gehört bei uns zu den Grundrechten! Was sollen denn die Schüler daraus lernen, wenn man es ihnen verbietet? Dass sie die Klappe zu halten haben und gefälligst das tun sollen, was man ihnen [...]
Streik und freie Meinungsäußerung gehört bei uns zu den Grundrechten! Was sollen denn die Schüler daraus lernen, wenn man es ihnen verbietet? Dass sie die Klappe zu halten haben und gefälligst das tun sollen, was man ihnen sagt? Das wäre ein grundverkehrtes Signal an die Heranwachsenden - sie sollen sich äußern, sollen sich für etwas einsetzen und Demokratie leben! Oder wollen wir sie zu obrigkeitshörigen Ja-Sagern erziehen? Zudem geht es beim Klima um DAS Zukunftsthema überhaupt, unseren Kindern gehört die Zukunft und somit auch das Thema!
totalausfall 22.02.2019
2. Überbewertet.
Wir waren doch selber alle in der Schule. Für nen Tag frei macht man alles mit. Sogar einen Besuch im Theater oder der Stadtsparkasse, Kekse backen für Afrika, laufen für Peru und was weiß ich noch was alles! Ist halt [...]
Wir waren doch selber alle in der Schule. Für nen Tag frei macht man alles mit. Sogar einen Besuch im Theater oder der Stadtsparkasse, Kekse backen für Afrika, laufen für Peru und was weiß ich noch was alles! Ist halt ein Event. In der Realität bestehen die Kiddis alle 12 Monate aufs neuste Smartphone, unterm Weihnachtsbaum werden jährlich elektronische Gerätschaften gefordert, mit 18 gibts ne 130ps Karre, 2 mal im Jahr wollen sie in den Urlaub und Produkte werden 2 mal um den Globus gefahren, wenn irgendein youtube "influencer" ne Kaufempfehlung ausspricht. Den ökologischen Fußabdruck, den heute so manch ein 15 jähriger hat der gerade fürs Klima streikt, hatte die "angeklagte Generation" mit Mitte 30 noch nicht!
BaMargera 22.02.2019
3. Grundsätzlich gut, aber die Umsetzung muss auch anders gehen
Ich persönlich finde es grundsätzlich gut, dass sich junge Menschen politisch wieder engagieren. Ob das regelmäßige Ausfallenlassen des Unterrichts am Freitag jedoch die richtige Art der Umsetzung ist, wage ich zu bezweifeln.
Ich persönlich finde es grundsätzlich gut, dass sich junge Menschen politisch wieder engagieren. Ob das regelmäßige Ausfallenlassen des Unterrichts am Freitag jedoch die richtige Art der Umsetzung ist, wage ich zu bezweifeln.
smilesuomi 22.02.2019
4. prinzipiell unterstützenswert...
....und so praktisch, da ja Schulzeit keine Freizeit ist. Insgesamt wäre es schön, wenn die Medien mal recherchieren, wieviel Freizeit in den Streik rein fließt. Prinzipiell ist es natürlich eine riesige Katastrophe (gerade [...]
....und so praktisch, da ja Schulzeit keine Freizeit ist. Insgesamt wäre es schön, wenn die Medien mal recherchieren, wieviel Freizeit in den Streik rein fließt. Prinzipiell ist es natürlich eine riesige Katastrophe (gerade wenn man die Trumpsche Ignoranz, die es ja auch hierzulande gibt) in diesem Bezug sieht. Ich persönlich nehme mich aus meiner Kritik nicht aus. Wenn aber auch eine Grünenvorsitzende in Bayern Wasser predigt und Wein trinkt (Vielflieger), dann findet sich halt für alles eine Ausrede. Für mich habe ich übrigens in der Fastenzeit ein Smartphone (außer telefonische, berufliche Erreichbarkeit) und ein Auto-Verzicht auferlegt. Wieviel von den demonstrierenden Schülern sind bereit, diesem Beispiel zu folgen...einfach mal für 40 Tage kein Smartphone... denn der Streik ist ja richtig...bloß was will man denn erreichen...? Umweltschutz (wie auch übrigens bei den Bienen (z.B. kein englischer Rasen im Garten/keine Steingärten) muss bei uns anfangen...hier war erst ein Artikel, dass an der Fleischtheke die obige Statistik ad absurdum führt. Die Jugend von heute muss sich bewußt sein, dass Batterien/Öl/Fleisch in Zukunft absolute Luxusgüter werden müssen...ich weiß auch, dass ich wieder in der Luft zerrissen werde für den Kommentar, dass sich mal jeder bewußt sein sollte, wieviel tausend Euro Technikschrott schon unter Fünftklässlern zu finden ist. Dass Problem der Menschheit wird sein, dass wir alle nicht bereit sind selbst Bodenschätze einzusparen, es aber von anderen verlangen. Für den Stadtmensch ist es einfach, aufs Auto zu verzichten, für den Menschen auf em Lande ist es schon ein enormer Verzicht. Umgekehrt nutzt der Stadtmensch weniger und teueren Wohnraum,....usw Was mein Fazit ist? Diese Demonstrationen sind wie Facebook likes...wer denkt, damit anderen Menschen oder der Umwelt zu helfen, belügt sich selbst, wenn die betreffende Person (hier Schüler) nicht bereit ist wie z.B. ein 16-18 Jähriger in den 90ern zu leben...kein Handy, nicht dauern Fernseher an (Standbild gibts heute nicht mehr), usw....unser Konsum hat sich über Jahrzehnte gesteigert und solange diese Demonstranten selbst nicht bereit sind zurückzufahren (und zwar massiv), wirds wohl nichts mit der Rettung...und jetzt ab ins Fourm zum neuesten Spritfresser (möglichst mit umweltschädlicher Lithiumbatterie) oder zum neuen Samsung foldable...so what?
kraftmeier2000 22.02.2019
5. Ich finde
es Klasse was diese Schüler machen, und kann nur hoffen das die schulischen Leistungen nicht zu sehr darunter leiden. Ansonsten bin ich dafür das Sie weiter machen, bis diese Lobbyisten in den Regierungen endlich handeln, und [...]
es Klasse was diese Schüler machen, und kann nur hoffen das die schulischen Leistungen nicht zu sehr darunter leiden. Ansonsten bin ich dafür das Sie weiter machen, bis diese Lobbyisten in den Regierungen endlich handeln, und das zum Wohl der Menschen auf dieser Welt, und nicht immer nur wie schon seid zig Jahren nur für die Industrie welche die Umwelt zerstört. Wie z. B. Bauern die den Insekten auf Teufel komm raus keinen Raum mehr bieten, und Unmengen an Pestiziden verspritzen, was sicher auch mit weniger bis gar keinen dieser Stoffe gehen würde. Da würden eben die Preise etwas ansteigen müssen, aber das sollte uns eine bessere (Um) Welt wert sein, anstatt immer nur Lippenbekenntnisse abzugeben. Das Gleiche gilt aber auch für den Braunkohleabbau, der müsste bis spätestens 2025-2030 eingestellt werden, Alternativen gibt es zur genüge, man muss nur wollen. Also Ihr Industrielobbyisten im Bundestag, Bewegt Euren Allerwertesten mal in die richtige Richtung, oder legt Eure Ämter Nieder. Wobei einige können ja nichts außer Dummschwätzen, aber als ehemalige Lobbyisten werden Sie schon irgendwo unterkommen.

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