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Leben und Lernen

Deutschlandstipendium

Immer mehr Studierende profitieren von Finanzspritze

Die Zahl der Studierenden, die ein Deutschlandstipendium erhalten, ist zuletzt um fünf Prozent gestiegen. In einigen Fächern profitieren allerdings deutlich mehr Studierende von der monatlichen Förderung als in anderen.

Rolf Vennenbernd / DPA

Freitag, 03.05.2019   12:50 Uhr

Rund 27.000 Studierende, die sich durch besondere Leistungen hervorgetan haben, sind im Wintersemester 2018/19 mit dem Deutschlandstipendium ausgezeichnet worden. Das waren fünf Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Der Anteil der Stipendiaten an der gesamten Zahl der Studierenden in Deutschland ist demnach allerdings klein: Er lag bundesweit bei einem Prozent.

Das Deutschlandstipendium gibt es seit 2011. Die Stipendiaten enthalten den Angaben zufolge eine monatliche Unterstützung von 300 Euro. Die Hälfte stammt von privaten Geldgebern, den Rest stellt der Bund. Die meisten Stipendiaten studieren der Behörde zufolge Ingenieurswissenschaften (10.056), gefolgt von Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (7952). Rund 52 Prozent der Geförderten waren im vergangenen Semester Frauen.

Die Zahl der Studierenden, die das Deutschlandstipendium erhalten, soll in den kommenden Jahren deutlich steigen. Dem Statistischen Bundesamt zufolge sieht das ein entsprechendes Stipendienprogrammgesetz vor. Damit verknüpft ist demnach eine Obergrenze beim Anteil der Studierenden insgesamt von acht Prozent.

faq/dpa

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