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Netzwelt

Psychische Erkrankungen

Diese Apps haben uns geholfen, wenn die Gefühle kamen

Depressionen und Ängste können einem die Kontrolle nehmen. Manchen Menschen helfen - unter anderem - bestimmte Apps, um wieder in den Alltag zu finden. Vier Betroffene berichten.

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Samstag, 10.08.2019   09:27 Uhr

An Tagen, an denen ihnen Angst oder Depressionen einen Strich durch alle Pläne machen, finden manche Menschen Hilfe auf dem Smartphone. Vertraute Apps können manchmal helfen, den Tag zu strukturieren, etwas Ruhe zu finden oder bestimmte Routinen zu durchbrechen.

Wer krank ist, auch psychisch, braucht professionelle Hilfe von Ärzten und Psychologen. Für manche Patienten sind bestimmte Programme aber zu einer kleinen zusätzlichen Hilfe geworden, in und durch den Alltag zu kommen.

Vier Menschen, darunter der Autor dieses Artikels, berichten davon, welche Apps und Videos ihnen ganz persönlich das Leben in schweren Phasen leichter gemacht haben - und warum.

*Volle Namen sind der Redaktion bekannt.

insgesamt 19 Beiträge
hörtauf 10.08.2019
1. Was ein Blödsinn..
..wenn jemand wirklich psychisch krank ist, dann hilft da keine App dieser Welt. Vielleicht übernebelt sie kurzzeitig Stimmungen, aber helfen wird keine App. Liebes SPON-Team - löscht diesen Artikel, er spiegelt völlig [...]
..wenn jemand wirklich psychisch krank ist, dann hilft da keine App dieser Welt. Vielleicht übernebelt sie kurzzeitig Stimmungen, aber helfen wird keine App. Liebes SPON-Team - löscht diesen Artikel, er spiegelt völlig falsche Informationen wieder und kann dadurch tatsächlich labile Personen - nämlich die, welche die Aussagen der Betroffenen in diesem Artikel nicht eindeutig zuordnen können - zu falschen Ansätzen verleiten.
matteo51 10.08.2019
2. Wenn die Gefühle kommen
Den Ansatz halte ich für eher kontraproduktiv und wenig zieführrend. Wenn man in einer Depresseion ist, braucht man Therapie - mit/bei einem lebenden Menschen. Es gibt ja bereits Verhaltenstherapeutin, die per Netz Therapie [...]
Den Ansatz halte ich für eher kontraproduktiv und wenig zieführrend. Wenn man in einer Depresseion ist, braucht man Therapie - mit/bei einem lebenden Menschen. Es gibt ja bereits Verhaltenstherapeutin, die per Netz Therapie anbieten - das Medium ist zwar dann virtuell, aber der Kontakt ist mit einem Menschen. Apps zu verwenden verstärt m.E. eher den sozialen Rückzug und DER ist fatal. Für die Menschen mit Depression ist sozialer Kontakt mit Menschen (die ihm gut tun) unabdingbar, um da raus zu kommen. Kleiner Nachsatz: die HL "wenn die Gefühle kommen..." - Gott sei Dank kommen sie (auch wenn sie vehement und massiv sind - zunächst) - es geht darum, dass die Betroffen lernen mit ihnen umzugehen und entpsrechend regulieren können, ohne Angst davor haben zu müssen. Hört sich krass an, ist aber so.
lockederboss31 10.08.2019
3. neee....
bei psychischen problemen rate ich zur therapie. im gegensatz zu den apps wird die nämlich von der krankenkasse bezahlt und hilft wirklich. mensch spon, lass das mit der als artikel getarnter werbung
bei psychischen problemen rate ich zur therapie. im gegensatz zu den apps wird die nämlich von der krankenkasse bezahlt und hilft wirklich. mensch spon, lass das mit der als artikel getarnter werbung
7eggert 10.08.2019
4.
Ach Gott sei Dank fühlt sich der Betroffene depressiv? Na dann muß er halt lernen, damit umzugehen, daß er eben von Sozialhilfe zu leben hat, ihm das Amt jedes halbe Jahr die Gelder falsch berechnet und kürzt und daß er [...]
Zitat von matteo51Den Ansatz halte ich für eher kontraproduktiv und wenig zieführrend. Wenn man in einer Depresseion ist, braucht man Therapie - mit/bei einem lebenden Menschen. Es gibt ja bereits Verhaltenstherapeutin, die per Netz Therapie anbieten - das Medium ist zwar dann virtuell, aber der Kontakt ist mit einem Menschen. Apps zu verwenden verstärt m.E. eher den sozialen Rückzug und DER ist fatal. Für die Menschen mit Depression ist sozialer Kontakt mit Menschen (die ihm gut tun) unabdingbar, um da raus zu kommen. Kleiner Nachsatz: die HL "wenn die Gefühle kommen..." - Gott sei Dank kommen sie (auch wenn sie vehement und massiv sind - zunächst) - es geht darum, dass die Betroffen lernen mit ihnen umzugehen und entpsrechend regulieren können, ohne Angst davor haben zu müssen. Hört sich krass an, ist aber so.
Ach Gott sei Dank fühlt sich der Betroffene depressiv? Na dann muß er halt lernen, damit umzugehen, daß er eben von Sozialhilfe zu leben hat, ihm das Amt jedes halbe Jahr die Gelder falsch berechnet und kürzt und daß er eben nicht die Energie hat, sich zu wehren. Immer diese Experten hier, die aus totalem Nichtwissen messerscharf folgern können, was den Betroffenen hilft!
dasfred 10.08.2019
5. Alles, was eine Therapie unterstützt, ist gut
Kern einer Therapie ist schließlich nicht, dass dort ein Psychologe sitzt, der sagt, was man tun und lassen soll, sondern er führt auf den Weg zur Selbstbeobachtung und später zur Selbsterkenntnis. Dafür können einige Apps [...]
Kern einer Therapie ist schließlich nicht, dass dort ein Psychologe sitzt, der sagt, was man tun und lassen soll, sondern er führt auf den Weg zur Selbstbeobachtung und später zur Selbsterkenntnis. Dafür können einige Apps durchaus hilfreich sein. Es geht ja auch darum Strukturen zu erkennen, zu bewerten und gegebenenfalls zu durchbrechen. Apps ersetzen keine Therapie, aber wie ich beim lesen feststellen konnte, sie halten dazu an, Tagebuch zu führen oder sich der Gefühle klar zu werden. Das ist oft auch Bestandteil klassischer Behandlung, nur mit einem Medium, zu dem viele heute mehr Zugang haben als zu Zettel und Stift.

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