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Netzwelt

Digitalisierung der Luft

Die Anfänge einer Drohnenwirtschaft

Mit Drohnen beginne die nächste Stufe der Automatisierung, schrieb Sascha Lobo in seiner Kolumne. Im Podcast spricht er darüber mit "Drohnenland"-Autor Tom Hillenbrand.

Andreas Arnold/DPA

Drohnen-Vorführung bei der Deutschen Flugsicherung

Sonntag, 14.04.2019   12:05 Uhr

Sascha Lobo: der Debatten-Podcast #88 - Drohnen: Digitalisierung der Lüfte

Drohnen bereiten den Weg in die Digitalisierung der Luft, schrieb Sascha Lobo in seiner jüngsten Kolumne. Die unbemannten, mal mehr und mal weniger autonomen Fluggeräte seien keine Spielereien, sondern "eine vernetzte, dezentrale Informations- und Verkehrsinfrastruktur, deren mittelfristige Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft wir bisher kaum begreifen". Vor allem die staatliche Regulierung von Drohnen und die Arbeitswelt würden sich verändern, glaubt Lobo.

Im Podcast spricht Lobo darüber mit dem Schriftsteller Tom Hillenbrand. Der einstige Ressortleiter bei SPIEGEL ONLINE veröffentlichte 2014 den mehrfach ausgezeichneten Science-Fiction-Krimi "Drohnenland" und hat viel zu den gesellschaftlichen Folgen der Technisierung des Himmels zu sagen.

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insgesamt 6 Beiträge
shrufu 14.04.2019
1.
was die Wirtschaftlichkeit von Drohnen in der Logistik angeht sehe ich über lange Zeit wenig falls nicht aktiv in die Richtung entschieden wird.. es stellt sich mE tatsächlich die Frage wie kommt das Paket zum Kunden was heißen [...]
was die Wirtschaftlichkeit von Drohnen in der Logistik angeht sehe ich über lange Zeit wenig falls nicht aktiv in die Richtung entschieden wird.. es stellt sich mE tatsächlich die Frage wie kommt das Paket zum Kunden was heißen würde es gäbe eine Annahmestelle auf dem Dach, auf dem Gelände oder einer kleineren Poststelle. Alle Punkte sind mit hohen Investitionen und Problemen beheftet und der Branche geht's gut durch die teils asozialen Löhne die sie zahlen. Kleinere Paketsafes als Option in der Nähe die aufgefüllt werden von einer zentralen Paketstelle? Ob das finanziell aufgehen würde um Drohnen lohnenswert zu machen ich weiß es nicht und wenn dann vllt erst über sehr lange Zeit mit hohen Investitionen was nicht gerade des ceo s Ding ist. Aber wer weiß wie das Bezos sieht. Trotzdem sehe ich sehr viel mehr Spielraum und weniger Probleme auf der Autobahn mit automatisierten Fahren von LKWs. Ich würde mich etwas wundern wenn bei reifer Technologieeinführung nach 5 Jahren bei Standardtransport noch herkömmliche Firmen mithalten könnten.
SchneiderG 14.04.2019
2. Rechtssituation
Mich würde mal die Rechtssituation interessieren. Wo dürfen Drohnen verwendet werden ? Beispiel 1: Überflug von privatem Grundstück mit Aufnahmekamera. Beispiel 2: Flug an der Grenze zu einem Privatgrundstück mit [...]
Mich würde mal die Rechtssituation interessieren. Wo dürfen Drohnen verwendet werden ? Beispiel 1: Überflug von privatem Grundstück mit Aufnahmekamera. Beispiel 2: Flug an der Grenze zu einem Privatgrundstück mit Blick in das Grundstück und entsprechenden Aufnahmen. Beispiel 3: Bildaufnahmen ins Schlafzimmer in einer Großstadt im (z.B.) Hochhaus. Es gibt Menschen die Leben recht unbekleidet und ungeniert in / auf Ihrem Grundstück und werden aufgrund von Bilder die ins Internet gestellt "bloßgestellt". Außerdem ist die Privatsphäre im generellen gefährdet. Mir ist klar, dass man sich NACH den Bildaufnahmen gerichtlich wehren kann, aber da sind die Bilder schon im Netz verbreitet. Es wäre für manche Mitmenschen nicht so prickelnd, wenn am Folgetag die Bilder in der Firma / Arbeitsstelle / Behörde schon eifrig geteilt werden.
harald441 14.04.2019
3. Warum "Die Anfänge"
in der Überschrift? Das ist unnötige Mehrzahlbildung ohne eine Mehraussage. Würde die Überschrift lauten "Der Anfang der Drohnenwirtschaft", dann wäre er sprachlich korrekt, denn das Wort Anfang gibt es wie viele [...]
in der Überschrift? Das ist unnötige Mehrzahlbildung ohne eine Mehraussage. Würde die Überschrift lauten "Der Anfang der Drohnenwirtschaft", dann wäre er sprachlich korrekt, denn das Wort Anfang gibt es wie viele andere Wörter, die einen Zustand beschreiben, nur in der Einzahl.
Nonvaio01 14.04.2019
4. daran habe ich auch gedacht
vor allem muss der empaenger zu hause sein, was in den meisten faellen nicht so ist. Was macht die drohne dann? denn einer muss das paket ja der drohne abnehmen. Ein LKW kann hunderte packete transportieren, und eine drohne [...]
Zitat von shrufuwas die Wirtschaftlichkeit von Drohnen in der Logistik angeht sehe ich über lange Zeit wenig falls nicht aktiv in die Richtung entschieden wird.. es stellt sich mE tatsächlich die Frage wie kommt das Paket zum Kunden was heißen würde es gäbe eine Annahmestelle auf dem Dach, auf dem Gelände oder einer kleineren Poststelle. Alle Punkte sind mit hohen Investitionen und Problemen beheftet und der Branche geht's gut durch die teils asozialen Löhne die sie zahlen. Kleinere Paketsafes als Option in der Nähe die aufgefüllt werden von einer zentralen Paketstelle? Ob das finanziell aufgehen würde um Drohnen lohnenswert zu machen ich weiß es nicht und wenn dann vllt erst über sehr lange Zeit mit hohen Investitionen was nicht gerade des ceo s Ding ist. Aber wer weiß wie das Bezos sieht. Trotzdem sehe ich sehr viel mehr Spielraum und weniger Probleme auf der Autobahn mit automatisierten Fahren von LKWs. Ich würde mich etwas wundern wenn bei reifer Technologieeinführung nach 5 Jahren bei Standardtransport noch herkömmliche Firmen mithalten könnten.
vor allem muss der empaenger zu hause sein, was in den meisten faellen nicht so ist. Was macht die drohne dann? denn einer muss das paket ja der drohne abnehmen. Ein LKW kann hunderte packete transportieren, und eine drohne nur eines. Wieviel von den dingern will man denn da rumfliegen haben? Ich denke die idee setzt sich nicht durch. Klingt toll ist aber nicht machbar.
mantrid 14.04.2019
5. Drohenflüge rechlich äußerst problematisch
Auch der Luftraum über einem Grundstück ist bis zu einer bestimmten Höhe Privateigentum. So darf man nicht einfach mal Stromleitungen über das Nachbargrundstück ziehen. Da Drohnen recht tief fliegen, fängt hier das erste [...]
Auch der Luftraum über einem Grundstück ist bis zu einer bestimmten Höhe Privateigentum. So darf man nicht einfach mal Stromleitungen über das Nachbargrundstück ziehen. Da Drohnen recht tief fliegen, fängt hier das erste Problem an. Dazu kommen noch ganz praktische Probleme, wie z.B wenn jemand Drachen in der Flugbahn von Drohnen steigen lässt. Nicht umsonst ist das und Modellfliegerei in Flughafennähe untersagt. Bei autonom fliegenden Drohnen stellt sich dann noch die Frage, welche Versicherung die Haftung übernimmt, wenn die Dinger abstürzen oder Ladung verlieren. Nicht zuletzt ist noch die Frage der Lärmbelästigung zu klären. Wer fände es schon toll, wenn sich der Nachbar nachts um drei noch Pakte von Amazon, der Apotheke und dem örtlichen Pizzadienst auf die Terrasse fliegen lässt. In Massen werden autonome Drohnen daher so schnell nicht über dem städtischen Luftraum fliegen (gilt auch für autonom agierende Flugtaxen).

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