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Resident Evil: Revelations

Capcom
Von
Mittwoch, 14.03.2012   14:40 Uhr

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Ab und an zuckt man zusammen, wenn wieder ein Monster um die Ecke kommt, und man schnell genug die Pistole ziehen muss, um es zu erledigen. Meistens aber ist man damit beschäftigt, seine Umgebung zu untersuchen und sie zu bewundern. "Resident Evil: Revelations" ist der erste Teil der Horrorserie, der für Nintendos 3DS-Konsole konzipiert wurde.

Anfangs überwiegt die Skepsis: Kann ein Spiel auf tragbaren Konsolen gruselig sein? Nein, muss die Antwort lauten, auch "Revelations" ist nicht gruselig. Es ist morbide. Am besten ignoriert man deshalb die C-Movie-Story um biologische Waffen, Mutanten und Verschwörungen einfach und ergötzt sich an den Schauplätzen. Streift durch die verschiedenen von Zombies und Mutanten bevölkerten Kreuzfahrtschiffe, die im Mittelmeer treiben. Es sind schwimmende Paläste in einem Stil, der irgendwo zwischen Plüsch und Art Deco liegt und vor allem schön schaurig ist.

Die 3D-Grafik ist hervorragend gelungen und auch die Steuerung nach anfänglichen Anpassungsschwierigkeiten sehr flüssig. Am besten geht es mit dem 3DS-Schiebepad, einer nachträglichen Aufrüstung der Konsole mit einem zweiten Analogstick. Das sieht zwar nicht sonderlich schick aus, ist aber sehr effektiv und führt dazu, dass "Resident Evil: Revelations" sich wie ein würdiger Vertreter seiner Reihe spielt.

"Resident Evil: Revelations" von Capcom, für Nintendo 3DS, ca. 40 Euro; USK: Ab 16 Jahren

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