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Mecklenburg-Vorpommern

A20 an zwei Stellen leicht abgesackt

Drohen der Ostseeautobahn weitere Probleme? An zwei Stellen sackt die Fahrbahn ab. Doch das Verkehrsministerium sieht keinen Grund zur Sorge.

DPA

Im Jahr 2017 brachen Teile der A20 bei Tribsees weg

Freitag, 03.05.2019   13:06 Uhr

Ein riesiges Loch in der A20 bei Tribsees machte ab Herbst 2017 Schlagzeilen. Nun ist bekannt geworden, dass die Fahrbahn auch an zwei anderen Stellen absackt. Das geht aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen hervor. Zuerst hatte die "Ostseezeitung" darüber berichtet.

Bei Neubrandenburg und Speckmoor bei Sanitz hätte die A20 "leichte Setzungserscheinungen" aufgewiesen, heißt es in dem Schreiben. Durch die extreme Hitze im vergangenen Jahr hätten die untenliegenden Torfschichten Wasser verloren und nachgegeben.

Die "Ostseezeitung" berichtet unter Berufung auf das Verkehrsministerium in Schwerin, dass die Fahrbahn bei Sanitz um bis zu sechs, bei Neubrandenburg um bis zu fünf Zentimeter abgesackt sei.

Es bestehe jedoch kein Grund zur Sorge, ein Grundbruch sei nicht zu befürchten, zitiert die Zeitung eine Sprecherin. Die Torfschicht sei dort nur etwa einen Meter dick. Vorsorglich würden die Stellen jedoch überwacht und das Tempolimit auf 130 Kilometer in der Stunde herabgesetzt.

Im Herbst 2017 war ein A20-Teilstück bei Tribsees morastigem Boden in einer Fahrtrichtung erst abgesackt und dann weggebrochen. Im vergangenen November war eine Behelfsbrücke fertiggestellt worden.

bbr

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