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Panorama

Geschlechtergerechtigkeit

Was Deutschland von Island lernen kann

Island gilt als vorbildlich, wenn es um Gleichberechtigung geht. Was macht der Inselstaat besser? Und welche Probleme gibt es auch dort? Ein Besuch.

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Áslaug Arna Sigurbjörnsdóttir, Abgeordnete der liberal-konservativen Unabhängigkeitspartei

Von , Reykjavik
Sonntag, 17.02.2019   16:22 Uhr

Wenig Zeit? Am Textende gibt's eine Zusammenfassung.


Der Wind, der durch die Straßen von Reykjavik faucht, ist furchteinflößend. Eiskalt erwischt er drei Frauen, die nahe der Faxaflói-Bucht aus dem Schutz der Häuser auf eine Kreuzung treten. Er rüttelt und zerrt an ihnen, bis sie fast zu Boden gehen.

Dabei können Isländerinnen mit Gegenwind umgehen. Seit vielen Jahren findet man Island an der Spitze von Gleichstellungsrankings. Auf den ersten Blick sind die Frauen hier präsenter und engagierter als anderswo. Und kompromissloser. Denn auch in dem Inselstaat haben sich die Frauen ihre Teilhabe erkämpfen müssen.

Hat Island ein Geheimrezept für Gleichberechtigung? Gibt es etwas, das Deutschland möglicherweise von den Frauen - und Männern - im Norden lernen kann?

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Reykjavik

Protest und Widerstand

"Wir sind stark durch unsere Bewegung", sagt die Historikerin und Feministin Sara Hrund Einarsdottir, die an diesem windigen Tag gut gelaunt und mit offener Jacke eine Gruppe bibbernder Touristinnen durch Reykjavik führt, um ihnen die feministische Tradition Islands nahezubringen. Sie verweist auf die Demonstrationen, die immer wieder vor dem Parlament, dem Althing, stattfinden: die #MeToo-Proteste, die "Free-The-Nipple"-Kampagne oder die Slut-Walks, mit denen Frauen in aller Welt gegen die Behauptung demonstrieren, Vergewaltigungsopfer trügen oft eine Mitschuld, weil sie sich wie sluts, also wie Schlampen anzögen.

Einarsdottir sagt, Frauen müssten sich Gehör verschaffen und laut sein, um sich durchzusetzen. Und sie sollten beharrlich bleiben: "Wir geben niemals auf." Einarsdottir traut man das zu.

Tatsächlich scheint der Wille der Isländerinnen, sich politisch zu engagieren und für ihre Rechte zu demonstrieren, besonders groß. Initialzündung waren Kundgebungen am 24. Oktober 1975, als eine überwältigende Mehrheit der Frauen einem Streikaufruf folgte.

Morgunbladid

Aufmacherbild der Zeitung "Morgunbladid" vom 25. Oktober 1975

"Das war ein Riesending", erinnert sich die Schauspielerin und Regisseurin Thorhildur Thorleifsdottir, die später Abgeordnete der "Frauenallianz" im isländischen Parlament wurde. Mehr als 90 Prozent aller Frauen verließen ihren Arbeitsplatz oder ihre Häuser, um auf der Straße gegen ihre ungleiche Bezahlung zu demonstrieren. Das öffentliche Leben kam zum Erliegen. "Über diesen Akt der Solidarität haben wir unsere Stärke erkannt: Die Gesellschaft funktioniert nicht ohne Frauen." Und dann kam Vigdís Finnbogadóttir.

Die Ikone

Als man sie 1980 bat, zur Präsidentschaftswahl anzutreten, sträubte sich Vigdís Finnbogadóttir: "Nein, das kann ich nicht", sagte sie. Heute muss sie darüber lachen. "Das war so eine typische Frauenantwort."

Ganz knapp setzte sich die Parteilose gegen drei Männer durch. Doch über die Jahre gewann sie enorm an Popularität und wurde dreimal wiedergewählt. Auch wenn das Präsidentenamt in Island eher repräsentativen Charakter hat, war es ein Meilenstein, als erste Frau weltweit in diese Position gewählt zu werden - noch dazu als geschiedene Alleinstehende mit einem Adoptivkind. "Meine Kandidatur hat mit der Tradition gebrochen", sagt die heute 88-Jährige. Inzwischen seien Frauen in der Politik etwas Selbstverständliches: "In Island ist der Feminismus stark, wir setzen Maßstäbe."

Foto: DER SPIEGEL

Sie sei sehr stolz auf die vielen Frauen im Parlament, auch wenn deren Anteil nach der vergangenen Wahl massiv zurückgegangen sei, von 47,6 auf 38,1 Prozent. Auch in Deutschland sank er - auf knapp 31 Prozent.

"Je mehr Frauen an politischen Entscheidungsprozessen beteiligt sind, desto mehr Frieden werden wir haben", ist Vigdís Finnbogadóttir überzeugt. "Frauen führen offene Diskussionen und Verhandlungen, sie suchen den Konsens. Die mächtigen Herren erteilen Befehle und schweigen Probleme tot."

Gleichstellung in Island: Die Errungenschaften

Staats- und Regierungschefinnen
Island machte mit Vigdís Finnbogadóttir 1980 die erste Frau der Welt zur Präsidentin, hatte mit Jóhanna Sigurðardóttir von 2009 bis 2013 die erste offen lesbisch lebende Regierungschefin und zeitweise das Parlament mit den meisten Frauen. Seit 2017 ist mit Katrin Jakobsdóttir erneut eine Frau Premierministerin.
Quoten und Gesetze
Für die Vorstände großer Unternehmen gilt eine Frauen-Quote von mindestens 40 Prozent. Island war das erste Land weltweit, das per Gesetz Unternehmen mit mehr als 25 Angestellten zur gleichen Bezahlung von Männern und Frauen verpflichtet hat. Seit Januar 2018 können Verstöße gegen die Auflagen mit Bußgeldern geahndet werden. Doch die Gender Pay Gap ist noch nicht geschlossen: Isländerinnen verdienen 82 Prozent dessen, was Männer in vergleichbaren Jobs bekommen – also immer noch weniger.
Erziehungsurlaub
Der Erziehungsurlaub sieht für Mann und Frau jeweils drei Monate vor. Weitere drei Monate kann einer der Partner zusätzlich nehmen oder sie werden zwischen beiden hälftig aufgeteilt. Diese 3-3-3-Regelung wird bald ersetzt durch 5-5-2-Monate, die nach den gleichen Regeln verteilt werden. Während des Erziehungsurlaubs erhalten die Eltern 80 Prozent des letzten Bruttogehalts. In Deutschland gibt es für 12 Monate Elterngeld, die frei unter den Partnern aufgeteilt werden können. Nehmen beide Partner Elterngeld in Anspruch, stehen ihnen zwei zusätzliche Monate zu. Für die meisten beträgt es 67 Prozent des vorherigen Monatseinkommens, höchstens 1800 Euro.
Kinderbetreuung
Die Kinderbetreuung in Island wird subventioniert und ist für die meisten Familien erschwinglich. Laut OECD gibt Island etwa 1,8 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts für die frühkindliche Förderung in Krippen, Kindergärten und Vorschulen aus, Deutschland liegt mit unter einem Prozent nur im europäischen Durchschnitt. Doch Krippenplätze sind auch in Island bisweilen schwer zu bekommen.

Die Frauenpartei

Für die jungen Frauenrechtlerinnen im Land war die Wahl von Vigdís Finbogadóttir ein Startschuss: "Wenn eine Frau Präsidentin ist, warum sind wir dann nicht im Parlament?", fragte sich die Anthropologin und spätere Abgeordnete Sigridur Dúna Kristmundsdóttir. 1983 gründete sie mit anderen Aktivistinnen die Frauenallianz, eine Partei, der es noch im selben Jahr auf Anhieb gelang, mit 5,5 Prozent der Wählerstimmen ins Parlament einzuziehen. 1987 erreichte die Liste mehr als zehn Prozent und konnte sich bis in die Neunzigerjahre im Althing behaupten.

"Wir verloren an Stimmen, als die etablierten Parteien begannen, unsere Themen auf ihre Agenda zu setzen", erinnert sich die ehemalige Professorin. Ein normaler Prozess: "Wir haben ihnen in den Hintern getreten und es hat funktioniert - das ist es, was eine Frauenpartei machen muss."

Wieso ist das bisher in Deutschland nicht gelungen? Allein im 20. Jahrhundert gab es hierzulande mehr als ein Dutzend feministische Parteien - doch keine konnte sich dauerhaft durchsetzen. "Es ist der Mangel an Ressourcen, Zeit und Geld, der verhindert, dass Frauen sich in der Politik engagieren", meint Margot Müller, Sprecherin der 1995 gegründeten Partei "Die Frauen", die bei der Bundestagswahl 2017 auf gerade mal 439 Erststimmen kam.

Junge Frauen würden sich heute eher spontan zu Flash Mobs versammeln als dauerhaft für eine Partei aktiv zu sein, so Müller. "Sie stehen unter dem Druck, permanent verfügbar und flexibel zu sein, das hinterlässt Spuren."

Alleinerziehende Mütter zählten inzwischen zum Prekariat und hätten teilweise nicht einmal genug Geld, um zu Parteiversammlungen in andere Städte zu fahren. Es sei schwer, Parteispenden aufzutreiben. Da Frauenrechtlerinnen traditionell aus dem linken politischen Spektrum kämen, gebe es kaum finanzkräftige Spender aus dem konservativen Unternehmermilieu. "Feminismus scheint nicht förderungswürdig zu sein."

Vote

Frauenpartei - ja oder nein?

Braucht Deutschland eine neue Frauenpartei, um die Gleichstellung voranzutreiben?

Männer ins Boot holen?

Im isländischen Parlament gibt es keine Frauenquote, einige Parteien haben sie allerdings freiwillig eingeführt. An sogenannten Friseursalon-Tagen treffen sich Frauen und Männer, um über Gleichstellung zu debattieren. Ein Verhaltenskodex soll Abgeordnete in die Gender-Verantwortung nehmen.

"Wir müssen die Männer mit an den Tisch holen - nicht nur in unserem, sondern auch in ihrem Interesse", sagt Áslaug Arna Sigurbjörnsdóttir, Abgeordnete der liberal-konservativen Unabhängigkeitspartei. "Gleichberechtigung bedeutet eine Win-Win-Situation, wo sie herrscht, geht es dem Land besser", ist die 28-jährige Juristin überzeugt. Gleichstellung dürfe keinesfalls nur eine Angelegenheit der Frauen sein, mehr weibliches Führungspersonal wirke sich schließlich auf den Erfolg von Unternehmen aus.

Foto: SPIEGEL ONLINE

Ende November kamen Hunderte Frauen aus der ganzen Welt zum "Women Leaders Global Forum" in Reykjavik. Sie wollten wissen: Wie motiviert man Frauen, in den Schaltzentralen von Politik und Wirtschaft mitzumischen? Die Politikprominenz zeigte reges Interesse: Regierungschefin Katrín Jakobsdóttir eröffnete das Treffen, Präsident Gudni Thorlacius Johannesson begrüßte die Teilnehmer per Handschlag, Außenminister Gudlaugur Thor Thordarson erklärte: "Wir Männer sind ebenso begeistert von der Gleichstellung wie die Frauen."

Doch nur einen Tag später wurde der Mitschnitt eines Gespräches öffentlich, in dem mehrere Parlamentarier in einer Bar drei Stunden lang weibliche Abgeordnete auf sehr vulgäre Art abwerten und beleidigen - darunter eine schwerstbehinderte Frau.

Protest gegen die Unverfrorenheit der Politiker

Mit von der Partie war der Ex-Ministerpräsident und ehemalige Vorsitzende der Fortschrittspartei, Sigmundur David Gunnlaugsson. Er musste 2016 zurücktreten, nachdem durch die Panama Papers bekannt geworden war, dass er eine Briefkastenfirma auf den Britischen Jungferninseln erworben hatte. Er entschuldigte sich nicht wie seine Kollegen bei den Frauen, sondern schrieb auf Facebook, der wahre Skandal sei, dass private Gespräche von Politikern heimlich aufgezeichnet würden.

Pikant: Einer der Bar-Politiker, der Abgeordnete Gunnar Bragi von der Zentrumspartei, hatte sich in der Vergangenheit besonders für die Gleichstellung von Mann und Frau eingesetzt. Er ließ sich beurlauben. Zwei weitere Abgeordnete wurden zwar aus ihrer Partei ausgeschlossen, blieben aber als Parteilose im Parlament.

Morgunbladid/ Arni Saeberg

Proteste vor dem Parlament in Reykjavik (Archivbild)

Hunderte Isländer protestierten. Der Vorfall zeigte überdeutlich: Auch Islands Gesellschaft ist nicht gefeit vor einer Kultur, die Frauen verachtet und zum Objekt macht. "Das Patriarchat existiert seit vielen Tausend Jahren, es dauert lange, die Strukturen zu verändern", sagt Anthropologin Sigridur Dúna Kristmundsdóttir. "Es ist ein Marathon, kein Sprint."

Zu wenig weibliche Führungskräfte in Unternehmen

Island ist traditionell wirtschaftsliberal, Quoten und staatliche Regulierung sind daher eher unpopulär. In den Vorständen sollen qua Gesetz mindestens 40 Prozent Frauen vertreten sein. "Das funktioniert aber noch nicht allzu gut", sagt Áslaug Arna Sigurbjörnsdóttir von der Unabhängigkeitspartei.

Auch in Deutschland schleppt sich die Gleichstellung: Hier gilt die Frauenquote von einem Drittel nur für Aufsichtsräte, sie stieg zuletzt auf 28,4 Prozent. In den Vorständen sieht es weiter mager aus: 8,6 Prozent Frauen.

Bei manch hochqualifizierter Frau macht sich Sarkasmus breit. "Es ist sicher nicht Islands Unternehmenskultur, die uns zum Gleichstellungsvorreiter gemacht hat", sagt Handelskammer-Präsidentin Katrín Olga Jóhannesdóttir. Gerade mal acht Prozent der 400 größten Firmen im Land würden von Frauen geführt - "in der Geschäftswelt haben weiter die Männer das Sagen".

Selbst wenn Frauen in Vorständen säßen, würden die Männer im Vordergrund agieren. Zudem seien Frauen im mittleren Management unterrepräsentiert.

Es gibt in Island mehr Frauen als Männer mit Hochschulabschlüssen, rund 80 Prozent der Frauen sind berufstätig, darunter viele in technischen Berufen. "Wir haben Kompetenz und Erfahrung, aber man traut uns nichts zu", sagt Katrín Olga Jóhannesdóttir. Diese schwer zu brechende Norm verhindere Fortschritt - dabei sei es schon aus unternehmerischen Gründen von Vorteil, für Vielfalt zu sorgen: "Mit mehr Frauen läuft das Geschäft besser - die Gewinne steigen und die Unternehmenskultur verbessert sich."

Pay Gap weiter vorhanden

Seit Januar 2018 sind isländische Unternehmen mit mehr als 25 Angestellten gesetzlich verpflichtet, Männern und Frauen für vergleichbare Jobs gleiche Löhne zu zahlen. Bei Verstoß drohen Bußgelder von bis zu 365 Euro pro Tag. Die Maßnahme soll bis 2021 umgesetzt sein, deshalb ist es für eine Evaluierung noch zu früh. Doch bereits das erste, 1961 eingeführte Gesetz hatte nicht zu dem erwarteten Erfolg geführt.

Einer Studie der Weltbank zufolge belaufen sich die globalen Wachstumsverluste durch Einkommensunterschiede bei Männern und Frauen auf geschätzt 160 Billionen US-Dollar. Bei gleicher Bezahlung könne das Wachstum in den untersuchten 141 Ländern um mehr als 20 Prozent steigen, heißt es.

Zwar gelang es Island, die Unterschiede über die Jahre kontinuierlich zu verkleinern. Geschlechtergerechtigkeit herrscht noch lange nicht.

Warum eine gerechte Bezahlung so schwer durchzusetzen ist, vermag auch Islands Ex-Präsidentin Vígdis Finnbogadóttir nicht zu erklären: "Wenn ich wüsste, wie wir die Gender Pay Gap schließen können, würde ich es der ganzen Welt verkünden." Letztlich gehe es darum, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Frauen gleich intelligent und kompetent sind.

Doch so manchem Isländer scheint genau das Angst zu machen. Auf die Frage, was er von der Frauenbewegung halte, grummelt ein Arbeiter am Flughafen: "Das wird immer schlimmer, irgendwann werden sie das ganze Land übernehmen." Wohl kaum. Die ihnen zustehende Hälfte, vielleicht.


Zusammengefasst: Frauenrechtlerinnen in Island sind politisch engagiert und gut vernetzt. Zeitweise war fast die Hälfte der Parlamentarier weiblich, die Zahl ist jedoch wie in Deutschland gesunken. Die Kinderbetreuung wird gefördert, hat aber Lücken. Die Elternzeit für Väter und Mütter ist zwar besser bezahlt als in Deutschland, dafür aber derzeit noch kürzer. Island hat die Gender Pay Gap maßgeblich verkleinert, aber nicht beseitigt. Der Versuch, qua Gesetz die Gleichstellung voranzutreiben, ist nur teilweise gelungen. Frauenquoten werden nur langsam umgesetzt, vor allem in Unternehmen gibt es Widerstand. Auch in dem Inselstaat müssen Frauen sich gegen Sexismus und Benachteiligung zur Wehr setzen.

insgesamt 97 Beiträge
In-Golf 17.02.2019
1. Gerechtigkeit
Dann müsste ja Island -nach den allgemein hier vertretenden Meinungen das Paradies auf Erden sein. Da die neuen Machthaberinnen alles noch besser machen als die blöden Männer. Wobei man sagen muss, dass Island bereits vor [...]
Dann müsste ja Island -nach den allgemein hier vertretenden Meinungen das Paradies auf Erden sein. Da die neuen Machthaberinnen alles noch besser machen als die blöden Männer. Wobei man sagen muss, dass Island bereits vor dem Antritt der jetzigen Ministerpräsidentin Katrín Jakobsdóttir im Index der menschlichen Entwicklung den 9. Rang einnahm.
Wirbel19 17.02.2019
2. Nicht viel los hier ...
wenn man zum Beispiel mal vergleicht, was zum Thema Automobilindustrie gerade so alles geschrieben wird. Ich habe das Gefühl, das Thema wird künstlich durch die Feministinnen beim Spiegel hochgehalten .... unsere weibliches, [...]
wenn man zum Beispiel mal vergleicht, was zum Thema Automobilindustrie gerade so alles geschrieben wird. Ich habe das Gefühl, das Thema wird künstlich durch die Feministinnen beim Spiegel hochgehalten .... unsere weibliches, politisches Führungspersonal glänzt ja nun nicht gerade mit Höchstleistungen (siehe die Damen von der Leyen, Schulze, Klöckner und nicht zuletzt die Frau Merkel). Übrigens ist eine Quote auch nichts anderes als eine Diskriminierung - nur anders herum. Man sollte überhaupt nicht nach Geschlecht, Alter, ethnischer Herkunft usw. unterscheiden ....
wjr69 17.02.2019
3. Im Spiegel nichts neues
Vielleicht könnte der Gender Pay Gap auch schlicht daran liegen, dass Männer und Frauen im Schnitt andere Prioritäten haben. Aber was nicht sein darf, kann auch nicht sein. Auch die Studienlage zur Verbesserung bei [...]
Vielleicht könnte der Gender Pay Gap auch schlicht daran liegen, dass Männer und Frauen im Schnitt andere Prioritäten haben. Aber was nicht sein darf, kann auch nicht sein. Auch die Studienlage zur Verbesserung bei Unternehmensergebnisse sind nicht so eindeutig, wie immer behauptet wird. Vielleicht wollen auch nicht alle Frauen "Gerechtigkeit" von oben verordnet bekommen.
panzerknacker 51 17.02.2019
4. erster Absatz
Im ersten Absatz wird das Wesentliche ja schon gesagt: Die isländischen "Dottirs" engagieren sich politisch wesentlich stärker als die deutschen Frauen. Den Rest des Artikels braucht es dann eigentlich gar nicht mehr.
Im ersten Absatz wird das Wesentliche ja schon gesagt: Die isländischen "Dottirs" engagieren sich politisch wesentlich stärker als die deutschen Frauen. Den Rest des Artikels braucht es dann eigentlich gar nicht mehr.
im_ernst_56 17.02.2019
5.
Island hat rd. 357.000 Einwohner. Es ist, gemessen an der Größe Deutschlands, ein Dorf. Die Kommunikation und die Umsetzung von Ideen ist dann natürlich eine andere. Was mich interessieren würde ist, ob das in dem für seine [...]
Island hat rd. 357.000 Einwohner. Es ist, gemessen an der Größe Deutschlands, ein Dorf. Die Kommunikation und die Umsetzung von Ideen ist dann natürlich eine andere. Was mich interessieren würde ist, ob das in dem für seine Gleichstellungspolitik berühmte Norwegen beobachtete Gender-Paradoxon, wonach Frauen sich bei gleicher Bezahlung für erzieherische und künstlerische Berufe entscheiden und der MINT-Bereich deshalb von Männern dominiert ist, auch in Island zu beobachten ist, und sollte das der Fall sein, ob sich aus der Disparität Konsequenzen für die praktische Gleichstellung ergeben. Dieser nicht ganz unwichtige Aspekt wird in dem Beitrag nicht beleuchtet.

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