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Nach Unfall auf A1

Um Stau zu entkommen - Autofahrer wenden in Rettungsgasse

Nach einem schweren Unfall auf der A1 bei Lübeck wollten mehrere Autofahrer raus aus einem Stau. Dafür sollen sie die Rettungsgasse genutzt haben. Die Polizei ermittelt.

DPA

Rettungsgasse im niedersächsischen Bissendorf (Symbolbild)

Donnerstag, 16.05.2019   10:41 Uhr

In Schleswig-Holstein ermittelt die Polizei gegen Autofahrer, die offenbar in einem entstandenen Stau gewendet haben sollen. Nach einem schweren Unfall auf der A1 bei Lübeck seien Hinweise auf Fahrer eingegangen, die durch die Rettungsgasse zurückgefahren seien. Das teilte die Polizei mit. Demnach gibt es auch Videosequenzen, die jetzt ausgewertet werden.

Auf der Autobahn in Höhe der Anschlussstelle Lübeck-Moisling war am Dienstag ein Lastwagen ungebremst in ein Auto und einen weiteren Lkw aufgefahren. Dabei wurde ein 49 Jahre alter Lkw-Fahrer schwer verletzt, zwei weitere Personen - darunter auch der Fahrer des Autos - erlitten leichte Verletzungen. Der Schaden soll sich auf ungefähr 80.000 Euro belaufen.

Infolge des Unglücks entstand auf der A1 ein Stau, dem einige Verkehrsteilnehmer offenbar entkommen wollten. Durch blockierte Rettungsgassen verlieren Einsatzkräfte oft wertvolle Zeit. Was das bedeuten kann, lesen Sie hier in einem Interview.

bam

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