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Panorama

Früherer Präsident der USA

Jimmy Carter wieder in Krankenhaus eingeliefert

Erst kürzlich musste sich Jimmy Carter wegen einer Hirnblutung operieren lassen, am Mittwoch wurde er entlassen. Nun teilt seine Stiftung mit: Der frühere US-Präsident ist erneut im Krankenhaus.

Eric Thayer/ REUTERS

Jimmy Carter (2008): "Er fühlt sich besser und freut sich darauf, bald heimkehren zu können"

Dienstag, 03.12.2019   00:12 Uhr

Der frühere US-Präsident Jimmy Carter ist am Wochenende in ein Krankenhaus in Americus im Bundesstaat Georgia gebracht worden. Laut seiner Sprecherin musste der 95-Jährige dort wegen einer Infektion der Harnwege behandelt werden.

"Er fühlt sich besser und freut sich darauf, bald heimkehren zu können", heißt es in einer Erklärung, die Sprecherin Deanna Congileo im Namen der Carter-Stiftung veröffentlichte. Man werde eine weitere Mitteilung herausgeben, sobald Carter aus dem Krankenhaus entlassen werde.

Der ehemalige Präsident hatte zuletzt mehrfach mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Erst am vergangenen Mittwoch war er aus einem Krankenhaus entlassen worden: Er hatte sich am 12. November wegen einer Hirnblutung operieren lassen müssen. Die Blutung hatte sich nach mehreren Stürzen entwickelt und auf das Gehirn gedrückt. Der Stiftung zufolge war die Operation ohne Komplikationen verlaufen.

Der Demokrat ist der älteste der noch lebenden ehemaligen Präsidenten der USA. Er war von 1977 bis 1981 im Amt. Vier Jahre später verlor er die Wahl gegen Ronald Reagan.

Nach dem Ende seiner Amtszeit setze sich Carter weltweit für Demokratie, Menschenrechte und friedliche Konfliktlösung ein. Dafür erhielt er 2002 den Friedensnobelpreis. Im Rahmen des Projekts Habitat for Humanity engagierte er sich auch im hohen Alter noch sehr aktiv für den Bau von Häusern für Bedürftige - und packte auch immer wieder selbst auf den Baustellen mit an.

aar/AP

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