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Panorama

Markenname für Kollektion

Kim Kardashian knickt ein im Kimonostreit

Der öffentliche Druck hat gewirkt: Nach massiver Kritik am Brandnamen "Kimono" für ihre Shapewear-Kollektion hat Kim Kardashian beschlossen, sich einen neuen zu überlegen.

Vanessa Beecroft/ REUTERS
Dienstag, 02.07.2019   06:59 Uhr

Kim Kardashians Idee, ihre figurformende Unterwäschelinie "Kimono" zu nennen, war offensichtlich keine ihrer besten. Ihr eigener Vorname versteckte sich darin, okay. Doch viele Japaner empfanden den Markennamen als beleidigend, geht es doch um ein traditionelles japanisches Gewand mit einer jahrhundertealten Geschichte und großer kultureller Bedeutung. Und das hat mit Unterwäsche eher wenig zu tun.

Der Bürgermeister der alten japanischen Kaiserstadt Kyoto meldete sich zu Wort und bat die Unternehmerin "die Entscheidung nochmals zu überdenken". Bei Twitter machten unter dem Hashtag #KimOhNo Kritiker ihrem Unmut Luft.

Nun hat Kardashian sich dem Druck gebeugt und beschlossen, sich einen anderen Namen zu überlegen. In all den Jahren als Unternehmerin sei sie stets in direktem Kontakt mit ihren Fans und der Öffentlichkeit gewesen, schreibt der Reality-TV-Star bei Instagram.

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Being an entrepreneur and my own boss has been one of the most rewarding challenges I’ve been blessed with in my life. What’s made it possible for me after all of these years has been the direct line of communication with my fans and the public. I am always listening, learning and growing - I so appreciate the passion and varied perspectives that people bring to me. When I announced the name of my shapewear line, I did so with the best intentions in mind. My brands and products are built with inclusivity and diversity at their core and after careful thought and consideration, I will be launching my Solutionwear brand under a new name. I will be in touch soon. Thank you for your understanding and support always.

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"Ich höre immer zu, lerne und wachse", beteuert sie. Der Name für ihre Shapewear-Kollektion sei "mit den besten Absichten" gewählt worden. Nach "reiflicher Überlegung" habe sie nun entschieden, die Kollektion unter einem anderen Namen herauszubringen.

Welcher das sein wird, verriet die 38-Jährige gleichwohl noch nicht. "Ich melde mich bald wieder", schreibt Kardashian. "Danke für euer Verständnis und eure Unterstützung."

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Kim Kardashian: Ärger wegen Kimono-Unterwäsche

Bereits im vergangenen Jahr, kurz nachdem das Klatschportal "TMZ" den Eintrag ins Markenregister veröffentlicht hatte, war unter Social-Media-Nutzern ein Streit darüber ausgebrochen, ob es sich dabei um eine Form der kulturellen Aneignung handele oder nicht. Der Vorwurf: Kim Kardashian hat - außer einer Urlaubsreise im März 2018 - keinerlei Verbindungen zu Japan und seiner Kultur vorzuweisen. Deshalb sei die Namenswahl respektlos.

ala/dpa

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