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Panorama

"Mission Impossible 6"

Dreharbeiten mit Tom Cruise ausgesetzt

Das hat wehgetan: Tom Cruise hat bei den Dreharbeiten zu "Mission: Impossible 6" einen Stunt verpatzt und sich den Knöchel gebrochen. Der Drehplan des Films muss nun komplett verändert werden.

REUTERS

Tom Cruise (Archivbild)

Mittwoch, 16.08.2017   21:51 Uhr

Tom Cruise nimmt Anlauf und springt über ein breites Gerüst, seine Arme und Beine rudern in der Luft - doch er verfehlt das gegenüberliegende Haus knapp und prallt mit dem Oberkörper gegen eine Hauswand. Cruise kann sich gerade noch festhalten, bricht sich aber den Knöchel.

Der misslungene Stunt des Hollywood-Stars hat nun auch schwerwiegende Folgen für die Dreharbeiten von "Mission Impossible 6". "Die Produktion wird teilweise ausgesetzt, bis Tom wieder vollkommen gesund ist", teilte die Produktionsfirma Paramount Pictures mit. Der Film soll dennoch wie geplant am 17. Juli 2018 in den USA in die Kinos kommen.

"Tom dankt euch allen"

Paramount sagte jedoch nicht, wie lange sich die Dreharbeiten verzögern werden. "Tom dankt euch allen für eure Anteilnahme und eure Unterstützung. Er kann es kaum erwarten, den Film mit euch allen im kommenden Sommer zu teilen", so Paramount Pictures.

Laut dem Magazin "Variety" könnten sich die Dreharbeiten um sechs Wochen oder sogar drei Monate verzögern. Cruise habe sich nicht nur am Knöchel, sondern auch an der Hüfte verletzt.

Die sechste Folge der "Mission Impossible"-Reihe wird wieder von Regisseur Christopher McQuarrie gedreht. Er sagte in einem Interview mit dem britischen "Empire Magazine", der Produktionsplan werde umgebaut. Zunächst würden die Szenen ohne Cruise abgedreht, solange er sich erholt. Auch er sagte nicht, wie lange die Drehpausen anhalten werden. Allerdings stünden noch sieben bis acht Wochen für die Dreharbeiten zur Verfügung.

Neben Cruise spielen Henry Cavill, Rebecca Ferguson, Angela Bassett and Alec Baldwin mit. Cruise ist dafür bekannt, dass er seine Stunts meist selbst macht. Ob bei Sprüngen, als Flugzeugpilot, bei Verfolgungen auf dem Motorrad oder am Steuer bei gefährlichen Straßenrennen - der 55-Jährige tritt oft selbst vor die Kamera.

koe/AP/Reuters

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