Schrift:
Ansicht Home:
Panorama

Österreich

Bankangestellter lässt 90.000 Euro in Fluss fallen

Am letzten Tag einer Sparkassenfiliale in Obertauern sollte ein Mitarbeiter 90.000 Euro in die Zentrale der Bank bringen. Doch dann hatte das Auto des Bankangestellten angeblich eine Reifenpanne - und alles ging schief.

Sonntag, 02.06.2013   13:59 Uhr

Wien - Mehrere Säcke mit insgesamt 90.000 Euro sind einem Bankangestellten in Österreich in einen Fluss gefallen. So lautet zumindest seine Version der Geschichte. Der Mann hatte auf dem Weg zwischen zwei Bankfilialen nach einer Reifenpanne angehalten, wie die "Salzburger Nachrichten" berichteten. Um die Reifen zu reparieren, nahm er demnach die Säcke aus dem Kofferraum und stellte sie am steilen Ufer eines Flusses ab. Dann sollen die Geldbehälter in die Taurach gepurzelt.

Polizei, Feuerwehr und Bergrettung suchten nach dem Vorfall am 7. Mai intensiv nach dem Geld, konnten jedoch nur rund 3000 Euro aus dem Fluss fischen, wie die Nachrichtenagentur APA berichtete. Die Bank teilte mit, sie habe sich von dem Angestellten getrennt, weil er die Vorschriften für Geldtransporte verletzt habe.

Zeugen für die Angaben des Bankangestellten gibt es nicht. Die Polizei verzichtete dennoch darauf, strafrechtliche Ermittlungen einzuleiten. Dem Zeitungsbericht zufolge sollte der Mann das Geld von einer kleinen Filiale in Obertauern im Bundesland Salzburg zur Zentrale der Bank im nahe gelegenen Radstadt bringen. Die Filiale war laut "Salzburger Nachrichten" am 7. Mai wegen schlechter wirtschaftlicher Ergebnisse geschlossen worden.

Die Behörden hoffen nun, dass niemand sich auf die potentiell gefährliche Suche nach dem Geld macht. Die Gewässer in der unwegsamen Gegend fließen schnell, es gibt viele Wasserfälle. Daher wäre es "völlig sinnlos", sich auf die Suche nach den Scheinen zu machen, sagte ein Polizeisprecher.

wit/AFP

insgesamt 38 Beiträge
rics 02.06.2013
1.
Zitat: Die Bank teilte mit, sie habe sich von dem Angestellten getrennt, weil er die Vorschriften für Geldtransporte verletzt habe.-Ende Das wird andere Gründe haben.
Zitat: Die Bank teilte mit, sie habe sich von dem Angestellten getrennt, weil er die Vorschriften für Geldtransporte verletzt habe.-Ende Das wird andere Gründe haben.
bigkahoona 02.06.2013
2. Gar nicht so blöd...
Begnügt sich mit 87.000 EUR und geht als freier "Trottel" seiner Wege.
Begnügt sich mit 87.000 EUR und geht als freier "Trottel" seiner Wege.
ebensolchen 02.06.2013
3. gar nicht so blöd der junge
obwohl sich die geschichte sehr blöd anhört. wenn er keinen fehler macht wird man ihm wahrscheinlich nie nachweisen können das er die 87 tausend eingesackt hat. schöne geschichte ...
obwohl sich die geschichte sehr blöd anhört. wenn er keinen fehler macht wird man ihm wahrscheinlich nie nachweisen können das er die 87 tausend eingesackt hat. schöne geschichte ...
statussymbol 02.06.2013
4.
Die da wären? Fakt ist dass man dem Angestellten zum bisherigen Stand wohl einzig und allein eine Verletzung der Vorschriften beim Transport des Geldes nachweisen kann (vermutlich ist nicht erlaubt die Säcke mal eben aus [...]
Zitat von ricsZitat: Die Bank teilte mit, sie habe sich von dem Angestellten getrennt, weil er die Vorschriften für Geldtransporte verletzt habe.-Ende Das wird andere Gründe haben.
Die da wären? Fakt ist dass man dem Angestellten zum bisherigen Stand wohl einzig und allein eine Verletzung der Vorschriften beim Transport des Geldes nachweisen kann (vermutlich ist nicht erlaubt die Säcke mal eben aus dem Kofferraum zu laden und an die Seite zu stellen). Ergo ist es nachvollziehbar dass man ihn deswegen verlässt. Dass sich durchaus vermuten lässt dass das Geld nicht komplett in den Fluss gefallen ist mag nahe liegen, lässt sich aber offensichtlich nicht nachweisen.
franz8 02.06.2013
5. Merkwürdig ?!
Und ich dachte größere Geldmengen werden immer mit nem Geldtransporter erledigt. Bei dieser Geschichte stelle ich mir vor, dass ein Bankangestellter, vielleicht gar Azubi, mit seinem Golf II mal so eben 90 Riesen von A nach B [...]
Und ich dachte größere Geldmengen werden immer mit nem Geldtransporter erledigt. Bei dieser Geschichte stelle ich mir vor, dass ein Bankangestellter, vielleicht gar Azubi, mit seinem Golf II mal so eben 90 Riesen von A nach B transportiert. Zwischenstopp an der Tanke und McDrive inklusive. Vielleicht gar noch mal bei Oma vorbei die auf dem Weg wohnt.

Verwandte Artikel

Verwandte Themen

Artikel

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung
TOP