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Panorama

Massensterben in Brasilien

Rätsel um tote Pinguine

Ganze Strandabschnitte waren von Kadavern übersät: An der Atlantikküste Brasiliens sind Hunderte tote Pinguine angespült worden. Wissenschaftlern ist das Phänomen unerklärlich.

REUTERS

Pinguin vor der Küste Brasiliens: 500 Tiere auf rätselhafte Weise verendet

Samstag, 14.07.2012   13:29 Uhr

São Paulo - Es sind unheimliche Szenen, die sich im südbrasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul abgespielt haben: Mehr als 500 tote Magellan-Pinguine wurden dort gefunden. Die Tiere wurden am Strand zwischen den Orten Tramandaí und Cidreira angespült, wie lokale Medien am Freitag berichteten.

Magellan-Pinguine sind wie jedes Jahr zu dieser Zeit bei der Futtersuche auf dem Weg von Argentinien in Richtung Norden. Sie ernähren sich hauptsächlich von kleinen Fischen und Schalentieren. In der vergangenen Woche waren Dutzende der Tiere am Strand von Rio de Janeiro in Obhut genommen worden.

Die nun gefundenen toten Pinguine waren nach Angaben von Mitarbeitern des Zentrums für Meeresstudien gut genährt und wiesen weder Verletzungen noch Zeichen von Ölverschmutzung auf. Die Wissenschaftler sammelten einige der Kadaver auf. Sie wollen anhand von Untersuchungen die Todesursache klären.

cst/dpa/afp

insgesamt 1 Beitrag
s.spiegel 14.07.2012
1. reinste Spekulation:
Vielleicht Vergiftung? Schiff lädt Umweltgift ab, Pinguine schwimmen durch und verenden. Ersteres passiert tatsächlich täglich.
Vielleicht Vergiftung? Schiff lädt Umweltgift ab, Pinguine schwimmen durch und verenden. Ersteres passiert tatsächlich täglich.

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