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Panorama

Tropensturm "Barry"

Louisiana wappnet sich für möglichen Hurrikan

Tropensturm "Barry" hat Kurs auf die US-Küste genommen. Der Bundesstaat Louisiana rief den Notstand aus, für einen 160 Kilometer langen Küstenabschnitt um New Orleans besteht eine Hurrikanwarnung.

Jonathan Bachman/REUTERS

Sandsäcke: Dieser Mann versucht, sein Geschäft in New Orleans vor Sturm und Fluten zu schützen

Freitag, 12.07.2019   07:28 Uhr

Es ist der erste Tropensturm der Saison: "Barry" bewegt sich über dem Golf von Mexiko auf die US-Küste zu - und könnte sich zu einem Hurrikan entwickeln. Der Sturm werde voraussichtlich "am späten Freitagabend oder Samstagfrüh" Hurrikanstärke erreichen und im Laufe des Wochenendes auf die Küste von Louisiana treffen, teilte das US-Hurrikan-Zentrum (NHC) mit.

Louisianas Gouverneur John Bel Edwards rief den Notstand aus. Für Teile der Vororte Jefferson und Plaquemines bei New Orleans wurden Evakuierungen angeordnet. Die Bürgermeisterin von New Orleans, LaToya Cantrell, rief die Einwohner auf, ihre Notfallvorräte zu überprüfen, Sicherheitsvorkehrungen zu treffen und sich über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten. Für einen etwa 160 Kilometer langen Küstenabschnitt um Baton Rouge und New Orleans gaben die Behörden eine Hurrikanwarnung heraus.

Am Donnerstagabend befand sich "Barry" rund 140 Kilometer südöstlich der Mississippimündung über dem Golf von Mexiko - mit Windgeschwindigkeiten von 80 Kilometern pro Stunde.

NASA/REUTERS

Tropensturm "Barry" über dem Golf von Mexiko: Kurs auf Louisiana

Anhaltender Regen sorgte in den tiefer liegenden Teilen von New Orleans bereits für Überflutungen. In einigen Straßen standen die Bewohner bis zu den Waden im Wasser. Dem Energieversorger Entergy Louisiana zufolge waren mehr als 16.500 Haushalte ohne Strom.

Das Auswärtige Amt empfahl Reisenden, Informationen der lokalen Behörden zu beachten und "insbesondere Evakuierungsanweisungen Folge zu leisten".

Im August 2005 waren infolge des Hurrikans "Katrina" 80 Prozent von New Orleans überschwemmt worden. In den Fluten kamen etwa 1800 Menschen ums Leben, Hunderttausende mussten ihre Wohnungen verlassen. Nach den Statistiken der US-Behörden war "Katrina" mit einem Schaden von 150 Milliarden Dollar (133 Milliarden Euro) die kostspieligste Naturkatastrophe in der US-Geschichte.

wit/AFP/AP

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