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Politik

Blasphemie in Pakistan

Gericht verurteilt Christ wegen SMS zu lebenslanger Haft

Ein junger Christ in Pakistan soll für den Rest seines Lebens ins Gefängnis, weil er gotteslästerliche SMS an islamische Geistliche geschickt hat. Der Staatsanwalt ist mit dem Strafmaß nicht einverstanden - er fordert die Todesstrafe.

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Demonstranten für Todesstrafe (2010): Blasphemiegesetz lädt zu Missbrauch ein

Von , Islamabad
Montag, 15.07.2013   16:58 Uhr

Es war eine gefährliche Idee des jungen Mannes in einem Land, das harte Strafen bei Gotteslästerung ausspricht: Der 21-Jährige soll für den Rest seines Lebens ins Gefängnis, urteilte ein Gericht im Distrikt Toba Tek Singh im Osten von Pakistan. Der junge Mann hatte Textnachrichten an islamische Geistliche im Ort Gojra verschickt, in denen er den Propheten Mohammed beleidigte.

Sajjad M. wollte sich mit den SMS an einer Frau rächen, die ihm versprochen hatte, ihn zu heiraten. Doch stattdessen nahm sie sich lieber einen Mann, der in Großbritannien lebte, und ließ M. sitzen. Der stahl ihr Handy und verschickte mit dem Gerät die Textnachrichten, um ihr einen Blasphemiefall anzuhängen.

Doch der Trick flog auf, M. wurde im Dezember 2011 verhaftet. In einem geheimen Prozess sagten mehrere Mullahs gegen ihn aus. Neben einer lebenslangen Haftstrafe erlegte ihm Richter Mian Shahzad Raza eine Geldstrafe in Höhe von 200.000 Rupien,umgerechnet etwa 1500 Euro, auf, was in etwa dem Jahresgehalt eines Verkäufers in Pakistan entspricht.

Die Verletzung von religiösen Gefühlen steht unter Strafe

Staatsanwalt Sheikh Javed sagte, er sei nicht zufrieden mit dem Urteil. Er erklärte der Nachrichtenagentur dpa, er werde Revision einlegen und die Hinrichtung des Mannes fordern. Auch Sajjad M. selbst will das Urteil nicht akzeptieren. Das sagte sein Anwalt, der aus Furcht um sein Leben seinen Namen nicht genannt wissen wollte.

Das pakistanische Blasphemiegesetz war in den achtziger Jahren vom islamistischen Militärdiktator Zia ul-Haq in der jetzigen Form eingeführt worden. Es ist Teil des Strafgesetzbuches, wonach die Verletzung von religiösen Gefühlen - unabhängig davon, um welche Religion es geht - unter Strafe steht. Der Paragraf 295-C fordert jedoch ausdrücklich bei Beleidigung des Propheten Mohammed zwangsläufig die Todesstrafe.

In der Praxis wird das Gesetz ebenso gegen Muslime angewendet wie gegen Mitglieder religiöser Minderheiten. Es lädt geradezu zum Missbrauch ein und dient oft als Vorwand für persönliche Rache bei Streitereien und zur Diskriminierung von Nichtmuslimen im überwiegend islamischen Pakistan.

Für weltweite Aufmerksamkeit hatte im vergangenen August der Vorwurf der Blasphemie gegen eine junge Christin gesorgt, die angeblich Seiten aus einem Lehrbuch mit Koranversen verbrannt haben soll. Im Laufe des Prozesses stellte sich heraus, dass ihr, dem geistig zurückgebliebenen Mädchen, die Seiten untergeschoben worden waren, als sie den Müll wegbrachte. Aus Mangel an Beweisen und nicht zuletzt wegen des internationalen Drucks wurde sie freigesprochen. Dennoch musste sie aus Angst vor Selbstjustiz wochenlang untertauchen. Wie kürzlich bekannt wurde, lebt sie jetzt mit ihrer Familie in Kanada.

Ausschreitungen gegen Christen sind in Pakistan keine Seltenheit

Auch Ausschreitungen gegen Christen sind in Pakistan keine Seltenheit. In Gojra, wo sich der Fall des jetzt verurteilten Mannes abspielte, zündete im Sommer 2009 ein Mob von Jugendlichen 40 Häuser und eine Kirche an. Acht Menschen, darunter vier Frauen und ein Kind, kamen in den Flammen ums Leben.

Die Christen in Pakistan sind in den meisten Fällen Nachfahren von konvertierten Hindus, die im Kastensystem ganz unten standen. Durch den Wechsel der Religion erhofften diese Menschen sich einen sozialen Aufstieg - vergeblich. Noch heute stehen Christen am unteren Ende der sozialen Hierarchie und führen Arbeiten aus, die sonst niemand machen will. Der Henker von Pakistan beispielsweise ist ein Christ.

Ebenfalls weltweite Schlagzeilen machte der Fall der Christin Asia Bibi, die angeblich Beleidigendes über den Propheten Mohammed gesagt haben soll. Sie wurde im November 2010 zum Tode verurteilt und sitzt nach wie vor in Haft. Dabei handelte es sich allen Indizien nach um einen schlichten Streit zwischen Nachbarinnen. Der Gouverneur des Provinz Punjab sowie der Minderheiten-Minister, selbst ein Christ, setzten sich für die Frau ein - und mussten mit dem Leben dafür bezahlen. Sie wurden beide Opfer von Attentätern.

Hinter den Kulissen verlangen mehrere Politiker, die Paragrafen zum Thema Blasphemie zu überarbeiten, um den Missbrauch einzudämmen. Aber das öffentlich zu tun oder gar eine komplette Abschaffung des Straftatbestandes Blasphemie zu fordern, das traut sich niemand. Aus Angst vor tödlichen Angriffen.

Hasnain Kazim auf Facebook

insgesamt 116 Beiträge
nr.42 15.07.2013
1. Die sind doch alle net mehr
...ganz klar im Kopf. Oh man wegen einer SMS lebenslänglich in den Bau oder gar Todesstrafe. Und die Heirat minderjähriger, die nicht selten die X-te Frau ist, das ist in Ordnung? Oder bei einer Vergewaltigung muss dann das [...]
...ganz klar im Kopf. Oh man wegen einer SMS lebenslänglich in den Bau oder gar Todesstrafe. Und die Heirat minderjähriger, die nicht selten die X-te Frau ist, das ist in Ordnung? Oder bei einer Vergewaltigung muss dann das Opfer geheiratet werden und schon ist alles in Ordnung. Man man welche Steinzeitmenschen gibt es auf diesem Planeten?!
mainzelmann62 15.07.2013
2. optional
was bewegt einen zivilisierten menschen nur in ein solches land zu reisen. dort herrscht finsteres mittelalter was die toleranz angeht. das land ist angeblich eine republik. toleranz sollte hier herrschen. aber die intoleranz [...]
was bewegt einen zivilisierten menschen nur in ein solches land zu reisen. dort herrscht finsteres mittelalter was die toleranz angeht. das land ist angeblich eine republik. toleranz sollte hier herrschen. aber die intoleranz ist tief verwurzelt. schlimm ist nur das solch ein fanatisches land in den besitz von atomwaffen kommen konnte
tthomas 15.07.2013
3. Eigentlich
müsste es einen Aufschrei aller vernünftigen Muslime geben über solch ein widerwärtiges Treiben der Islamisten. Aber wo sind sie, die vernünftigen Moslems?
müsste es einen Aufschrei aller vernünftigen Muslime geben über solch ein widerwärtiges Treiben der Islamisten. Aber wo sind sie, die vernünftigen Moslems?
DasKlo 15.07.2013
4.
Hätte es funktioniert was der Verurteilte anstrebte wäre die Frau jetzt warscheinlich eine verurteilte Todeskandidatin, somit hat der Mann lebenslänglich für einen versuchten Mord bekommen. Hart aber irgendwie gerecht für [...]
Zitat von sysopREUTERSEin junger Christ in Pakistan soll für den Rest seines Lebens ins Gefängnis, weil er gotteslästerliche SMS an islamische Geistliche geschickt hat. Der Staatsanwalt ist mit dem Strafmaß nicht einverstanden - er fordert die Todesstrafe. Blasphemie in Pakistan: Gericht verurteilt Mann wegen SMS - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/blasphemie-in-pakistan-gericht-verurteilt-mann-wegen-sms-a-911233.html)
Hätte es funktioniert was der Verurteilte anstrebte wäre die Frau jetzt warscheinlich eine verurteilte Todeskandidatin, somit hat der Mann lebenslänglich für einen versuchten Mord bekommen. Hart aber irgendwie gerecht für so einen perfiden Plan!
silberwolf 15.07.2013
5.
Solche drakonischen Strafen bzw. wütende Reaktionen wirken auf mich immer wie das letzte Aufbäumen vor dem unweigerlichen Untergang. Selbstbewusst können solche Menschen definitiv nicht sein...Bin gespannt, wann sich die [...]
Solche drakonischen Strafen bzw. wütende Reaktionen wirken auf mich immer wie das letzte Aufbäumen vor dem unweigerlichen Untergang. Selbstbewusst können solche Menschen definitiv nicht sein...Bin gespannt, wann sich die Menschen endlich von religiös-dogmatischen Seuchen befreien können.
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Das Blasphemie-Gesetz

Was in dem Gesetz steht
Das Blasphemiegesetz ist im pakistanischen Strafgesetzbuch verankert. Es umfasst vier Paragraphen mit verschiedenen Unterpunkten. Grundsätzlich verbietet das Gesetz die Beleidigung jeder Religion. Die schwersten Strafen können bei der Schändung des Koran (darauf steht lebenslange Haft) und des Namens des Propheten Mohammed (dafür ist die Todesstrafe vorgesehen) verhängt werden. Zwar ist in Pakistan nie ein Todesurteil wegen Blasphemie vollstreckt worden, mehrere Angeklagte wurden aber nach ihrer Freilassung gelyncht.
Die Anklagen
Seit Einführung des Blasphemiegesetzes im Jahr 1986 kam es nach einer Statistik der christlichen Kommission für Gerechtigkeit und Frieden (NCJP) mit Sitz im pakistanischen Lahore bis Ende 2010 zu 1072 Anklagen. 13 Prozent der Angeklagten waren demnach Christen - sie machen aber nach offiziellen Angaben nur knapp 1,6 Prozent der pakistanischen Bevölkerung aus. Die meisten Anklagen wurden gegen Ahmadis erhoben, Angehörige einer Reformgemeinschaft. Sie sehen sich selbst als Muslime, dürfen sich aber nach dem Gesetz nicht als solche bezeichnen.
Kritik an dem Gesetz
Pakistans Blasphemiegesetz ist international, aber auch in dem mehrheitlich muslimischen Land selbst umstrittenen. Islamisten halten es für ein von Gott gemachtes Gesetz, das daher nicht geändert werden darf. In seiner jetzigen Form wurde es 1986 von Militärdiktator Muhammad Zia ul-Haq eingeführt. Religiöse Minderheiten und liberale Muslime fordern einen besseren Schutz vor Missbrauch des Gesetzes. Minderheiten wie etwa Christen werden überproportional oft angeklagt.

Fakten über Pakistan

Staatsgründung
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Pakistan entstand 1947 aus den überwiegend muslimischen Teilen von Britisch-Indien. Zunächst bestand es aus den beiden Landesteilen West- und Ostpakistan, zwischen denen mehr als 1500 Kilometer Entfernung lagen. Beiden Teilen mangelte es jedoch an einer gemeinsamen nationalen Identität. Nach einem Krieg, bei dem Indien dem Osten half, entstand 1971 als neuer Staat Bangladesch .
Kaschmir-Konflikt
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Seit der Staatsgründung führte Pakistan zwei große Kriege mit dem Nachbarn Indien um die Grenzregion Kaschmir , 1947/48 und 1965. Der Fürstenstaat Kaschmir hatte sich zunächst zu Indien zugehörig erklärt. Der islamische Staat Pakistan beanspruchte das überwiegend von Muslimen bewohnte Kaschmir jedoch für sich und gewann die Herrschaft über den westlichen und nördlichen Teil der Region. Doch auch Indien betrachtete Kaschmir als sein Territorium. Die von der Uno 1948 vorgeschlagene und vom indischen Premierminister versprochene Volksabstimmung, in der die kaschmirische Bevölkerung selbst über ihre Zukunft entscheiden sollte, wurde nie durchgeführt.

Seit den achtziger Jahren kämpfen im indischen Teil Kaschmirs muslimische Rebellen für die Unabhängigkeit der Region oder einen Anschluss an Pakistan. 1999 kam es wieder zu größeren militärischen Auseinandersetzungen mit mehreren hundert Toten, und 2001 standen die Atommächte Indien und Pakistan erneut am Rande eines Krieges. 2004 wurde ein Friedensprozess zwischen Neu-Delhi und Islamabad eingeleitet.

Der pakistanische Geheimdienst ISI steht im Verdacht, Kontakte zu islamistischen Terroristen zu pflegen. Indien wirft Pakistan die Unterstützung muslimischer Terroristen vor. Auch hinter der Anschlagserie in Mumbai 2008 vermutet Neu-Delhi islamistische Terroristen aus Pakistan.

Islam
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Mit der Verfassung von 1956 wurde Pakistan die erste islamische Republik der Welt. Der Islam ist Staatsreligion, gleichzeitig garantiert die Verfassung jedoch Religionsfreiheit. 96 Prozent der Pakistaner sind Muslime, der Präsident muss ebenfalls Muslim sein. Seit der Staatsgründung haben Spannungen zwischen verschiedenen Gruppen über die Rolle des Islam im Staatsverständnis die Innenpolitik beherrscht.

Immer wieder gab es auch islamistische Tendenzen. So führte Diktator Zia ul-Haq die Scharia , die islamische Rechtsprechung, ein. 1997 erkannte Pakistan als erster Staat das extremistische Taliban -Regime in Afghanistan an und unterstützte es bis zu den Anschlägen vom 11. September 2001 . Während die Zentralregierung in Islamabad zu einem der wichtigsten Verbündeten der USA im Anti-Terror-Krieg avancierte, erstarkte die islamistische Opposition im Land.

Macht der Taliban
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In den Stammesgebieten in der nordwestlichen Provinz an der Grenze zu Afghanistan hat die pakistanische Zentralregierung nur begrenzten Einfluss. Dort herrschen islamistische Extremisten und pakistanische Taliban , die sich teilweise auf die Hilfe der regionalen Stammesführer stützen. Die Enttäuschung über die korrupte staatliche Justiz und Verwaltung erhöhte die Attraktivität des Islamismus in der Bevölkerung.

Verstärkung erhielten die radikalen Islamisten von afghanischen Taliban aus den Reihen von Mullah Omar sowie Qaida -Kämpfern, die aus Afghanistan geflohen sind. Militante betreiben hier in Waziristan auch Ausbildungslager für international operierende Dschihadisten.

Kampf gegen die Extremisten
dpa

Die pakistanische Armee führte ab 2003 wiederholt Militäraktionen im Nordwesten gegen die Taliban - und Quaida -Terroristen durch. Als Reaktion verübten Terroristen verheerende Anschläge in pakistanischen Städten.

Die Amerikaner versuchen, die islamistischen Extremisten in ihren pakistanischen Verstecken mit ferngesteuerten Präzisionsraketen zu treffen. Doch diese Drohnen -Angriffe sind bei der Bevölkerung äußerst unpopulär und treiben die Menschen in die Arme der militanten Islamisten.

Das pakistanische Militär scheute zunächst die ernsthafte Konfrontation mit den Extremisten. Die Armee und der pakistanische Geheimdienst ISI haben diese Gruppierungen zum Teil Anfang der achtziger Jahre selbst aufgebaut, um im Kampf gegen die Sowjets in Afghanistan mitzumischen, und haben sie später im Kaschmir-Konflikt eingesetzt. Und noch immer betrachten viele Offiziere die Taliban nicht als ihren eigentlichen Gegner – der wahre Feind sei Indien .

Um die Aufständischen in den Stammesgebieten ruhigzustellen, versuchte schon Präsident Pervez Musharraf , Abkommen mit ihnen zu schließen, und versagte. Im April 2009 scheiterte ein Friedensabkommen, das sein Nachfolger, Staatschef Asif Ali Zardari , ausgehandelt hatte: Die Taliban sollten die Waffen niederlegen und im Gegenzug in der Region Malakand, zu der das Swat-Tal und fünf weitere Distrikte gehören, die Scharia anwenden dürfen. Mit Hilfe des islamischen Rechts können sich die Taliban die Bevölkerung legal gefügig machen - wer sich gegen ihre Herrschaft auflehnt, wird geköpft. Statt einer Feuerpause brachten sie vom Swat-Tal aus mehrere Distrikte unter ihre Kontrolle und rückten bedrohlich nahe an die Hauptstadt Islamabad heran, bis die Armee im Frühjahr 2009 eingriff und die Gebiete zurückeroberte. Im Oktober 2009 begann das Militär außerdem einen Krieg gegen die Taliban in der Region Südwaziristan.

Atomwaffen
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1985 wurde in Pakistan erstmals Uran angereichert, seit 1998 besitzt das Land nachweislich Atomwaffen : Nur Tage nach indischen Atomtests zündete Pakistan im Mai 1998 in der Nähe der unbewohnten Chagai-Berge erfolgreich Kernwaffen. Die genaue Zahl der atomaren Sprengköpfe ist nicht bekannt, aber es sollen 60 bis 100 sein, die an verschiedenen Stellen im Land gelagert und von rund 10.000 Soldaten bewacht werden.

Damit gehört Pakistan neben den fünf offiziellen Atommächten USA, Russland, Großbritannien, Frankreich und China sowie Indien, Israel und Nordkorea zum Kreis der neun Nuklearmächte, was die Bedeutung des verarmten Landes stark erhöht.

Militärbeobachter befürchten, Nuklearwaffen aus dem pakistanischen Waffenarsenal könnten aufgrund der Instabilität des Landes in die Hände von Extremisten fallen. Diese hätten damit ein Mittel in der Hand, dem Westen ihre Bedingungen zu diktieren. Geschürt wird die Angst vor diesem Horrorszenario dadurch, dass die Taliban in den vergangenen Monaten ihre Basis in den Stammesgebieten an der Grenze zu Afghanistan ausgebaut haben. Im April 2010 rückten sie bis auf 100 Kilometer Entfernung auf die Hauptstadt Islamabad vor, bevor sie vom pakistanischen Militär zurückgedrängt wurden.

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