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Politik

John Bolton

Trumps Berater ermutigt London zum harten Brexit

Donald Trumps wichtigster Berater ist in London - und gibt den Briten Rückendeckung, sollte es zu einem harten Brexit kommen. Auch diesen extremen Schritt, versprach John Bolton, würden die USA "begeistert unterstützen".

REUTERS

John Bolton wirbt beim Besuch in Großbritannien für harten Brexit

Montag, 12.08.2019   21:37 Uhr

Die US-Regierung gibt Großbritannien Rückendeckung für einen harten Brexit: Sollte sich London zu einem EU-Austritt ohne Abkommen zwischen der Europäischen Union und Großbritannien entscheiden, würden die USA dies begeistert unterstützen. Das sagte der Nationale Sicherheitsberater der USA, John Bolton, während eines Besuchs in der britischen Hauptstadt.

Bolton schloss nicht aus, dass die USA und Großbritannien Einzelabkommen über Handelsbeziehungen in diversen Sektoren schließen könnten und schwierigere Bereiche zunächst ausgeklammert würden. Ziel sei aber letztendlich ein umfassendes Handelsabkommen. Bolton betonte dabei, dass auch US-Präsident Donald Trump an einem erfolgreichen Brexit gelegen sei.

Trump hatte dem neuen britischen Premierminister Boris Johnson schon vor einigen Tagen am Telefon ein "sehr umfassendes Freihandelsabkommen" in Aussicht gestellt. Bislang habe die Mitgliedschaft Großbritanniens in der Europäischen Union ein solches Abkommen verhindert, sagte er. Der bilaterale Handel könne deutlich ausgeweitet werden.

evh/Reuters

insgesamt 210 Beiträge
Zuspitze 13.08.2019
1. Klar würde die USA das unterstützen,
da es Großbritannien in die totale Abhängigkeit von den USA treiben würde. Irgendwo auf der Welt muss man ja mal einen Handelsüberschuss haben, auch mit auf dem Weltmarkt nicht konkurrenzfähigen Waren.
da es Großbritannien in die totale Abhängigkeit von den USA treiben würde. Irgendwo auf der Welt muss man ja mal einen Handelsüberschuss haben, auch mit auf dem Weltmarkt nicht konkurrenzfähigen Waren.
siryanow 13.08.2019
2.
Die Strategie ist klar , die USA wollen den Konkurrenten EU schwächen , die Briten von sich abhängig machen und Kohle machen . Sollte in England das Volk rebellieren , wird Johnson genauso wie Salvini in Italien , den Frust [...]
Die Strategie ist klar , die USA wollen den Konkurrenten EU schwächen , die Briten von sich abhängig machen und Kohle machen . Sollte in England das Volk rebellieren , wird Johnson genauso wie Salvini in Italien , den Frust gegen EU zu richten versuchen , und den USA passt das ins business.
peterhellmold 13.08.2019
3.
. . . wenn jemand in den Startlöchern steht, so soll man ihn nicht aufhalten . . . lasst Britannien in den Nordatlantik abdriften und der 51. Staat der USA werden . . . die EU braucht keine teamunfähigen Partner. Dr Peter [...]
. . . wenn jemand in den Startlöchern steht, so soll man ihn nicht aufhalten . . . lasst Britannien in den Nordatlantik abdriften und der 51. Staat der USA werden . . . die EU braucht keine teamunfähigen Partner. Dr Peter Hellmold, Lugala, Tanzania
alte Schnecke 13.08.2019
4.
Das die Trump Regierung einen harten Brexit "begeistert unterstützen" würde bzw. das Trump "an einem erfolgreichen Brexit gelegen sei" sollte der britischen Regierung zu denken geben. Aber da fehlen wohl [...]
Das die Trump Regierung einen harten Brexit "begeistert unterstützen" würde bzw. das Trump "an einem erfolgreichen Brexit gelegen sei" sollte der britischen Regierung zu denken geben. Aber da fehlen wohl Intelligenz und Einsichtsfähigkeit.
Partyzant 13.08.2019
5. EU Feind USA
Die EU sollte langsam begreifen, das Trump mit seinen rechten Freunden ein Feind der EU ist und dieses Europäische Bündnis am liebsten zerstören würde. Die Politik und besonders die Deutsche sollte langsam aufstehen vor [...]
Die EU sollte langsam begreifen, das Trump mit seinen rechten Freunden ein Feind der EU ist und dieses Europäische Bündnis am liebsten zerstören würde. Die Politik und besonders die Deutsche sollte langsam aufstehen vor diesem faschistoiden Vollpfosten und diesem Unmenschen in den Allerwertesten kriechen.

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