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Politik

Einwanderung aus Mexiko

US-Regierung schickt zusätzlich 3750 Soldaten an die Südgrenze

Sie sollen rund 240 Kilometer Stacheldraht verlegen und eine Anlage zur Mobilfunküberwachung installieren: Die USA senden Tausende weitere Soldaten an die Grenze zu Mexiko.

AFP/US AIR FORCE/ALEXANDRA MINOR

US-Soldaten im Grenzgebiet zu Mexiko

Montag, 04.02.2019   01:45 Uhr

Die Zahl der US-Soldaten, die im Süden des Landes an der Grenze zu Mexiko stationiert sind, wird deutlich anwachsen: Die Regierung in Washington verlegt zusätzlich 3750 Soldaten in das Gebiet, wie das Verteidigungsministerium am Sonntag mitteilte. Sie sollen drei Monate bleiben und unter anderem rund 240 Kilometer Stacheldraht verlegen, um Migranten von einer illegalen Einreise nach Amerika abzuhalten. Außerdem sollen sie den Angaben zufolge eine Anlage zur Mobilfunküberwachung installieren.

Damit steigt die Zahl der Soldaten an der Grenze auf insgesamt rund 4350.

Hintergrund ist, dass sich in den vergangenen Monaten Tausende Migranten aus Mittelamerika auf den Weg Richtung USA gemacht hatten. Ende 2018 waren rund 6000 von ihnen bis nach Tijuana an die US-Grenze gelangt. Sie hoffen auf Asyl in den USA und sind vor der Gewalt und Armut in ihren Heimatländern geflohen.

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aar/dpa

insgesamt 25 Beiträge
g.eliot 04.02.2019
1.
Ja, die Gewerkschaft steht hinter Trump. Warum nicht? Dass aber denkende intelligente Grenzschützer genauso denken, stimmt nicht zwangsläufig. Der Artikel ist ähnlich einseitig und oberflächlich, wie der neuliche erschienene. [...]
Ja, die Gewerkschaft steht hinter Trump. Warum nicht? Dass aber denkende intelligente Grenzschützer genauso denken, stimmt nicht zwangsläufig. Der Artikel ist ähnlich einseitig und oberflächlich, wie der neuliche erschienene. Hat Botschafter Grenells Rüge etwas damit zu tun, dass kritische Beichte nicht mehr kommentiert werden dürfen? Na dann, weiter so. Danke.
ingen79 04.02.2019
2. wozu eine Mauer?
Stacheldraht reicht doch völlig aus und ist billiger! Vielleicht kann ja Trump noch ein paar ehemalige NVA Offiziere als Berater engagieren, die kennen sich da doch bestens aus. Wer Ironie findet darf sie behalten
Stacheldraht reicht doch völlig aus und ist billiger! Vielleicht kann ja Trump noch ein paar ehemalige NVA Offiziere als Berater engagieren, die kennen sich da doch bestens aus. Wer Ironie findet darf sie behalten
Bernhard.R 04.02.2019
3. Trumps Befürchtungen
sind sicher übertrieben. Aber nicht aus der Luft gegriffen. Eine Dokumentation zeigte kürzlich, daß US Immigranten bereit sind, Kokain in die USA zu schmuggeln, wenn sie die 2.000 Dollar Schlepper-Kosten nicht aufbringen [...]
sind sicher übertrieben. Aber nicht aus der Luft gegriffen. Eine Dokumentation zeigte kürzlich, daß US Immigranten bereit sind, Kokain in die USA zu schmuggeln, wenn sie die 2.000 Dollar Schlepper-Kosten nicht aufbringen können.
ronald1952 04.02.2019
4. Mexico sollte die Mauer
als Schutzwall vor Amerika sehen, dann wird ein Schuh daraus. Ist doch gut wenn die Amis Ihre eigene Gefängnismauer bauen. Die Welt will geschützt werden.Gebt den Amerikanern noch ein paar Milliarden als Geschenk, damit Sie um [...]
als Schutzwall vor Amerika sehen, dann wird ein Schuh daraus. Ist doch gut wenn die Amis Ihre eigene Gefängnismauer bauen. Die Welt will geschützt werden.Gebt den Amerikanern noch ein paar Milliarden als Geschenk, damit Sie um ganz USA eine hohe Mauer bauen und dann kann The American Tream in seinen Dornröschenschlaf fallen und endlich von allen vergessen werden, dass mein lieber wird Amerika so richtig groß machen. schönen Tag noch,
alsterherr 04.02.2019
5.
Wieso predigt Mexiko Wasser und trinkt Wein? Nach Norden zu den USA sollen die Grenzen schön offen sein, nach Süden, Richtung Guatemala wird mit teils menschenrechtswidrigen Mitteln, die Grenze dichtgemacht ... wie passt das [...]
Wieso predigt Mexiko Wasser und trinkt Wein? Nach Norden zu den USA sollen die Grenzen schön offen sein, nach Süden, Richtung Guatemala wird mit teils menschenrechtswidrigen Mitteln, die Grenze dichtgemacht ... wie passt das zusammen?

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