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Politik

Flüge aus Nahost und Afrika

Auch Großbritannien verbietet Laptops im Handgepäck

Nach den USA verschärft auch Großbritannien die Sicherheitsvorkehrungen für Flüge aus sechs Ländern. Passagiere dürfen keine größeren elektronischen Geräte mehr mit an Bord nehmen.

AP/ PA

Laptop im Flugzeug (Symbolbild)

Dienstag, 21.03.2017   17:36 Uhr

An Bord von Flügen aus sechs Ländern nach Großbritannien dürfen Passagiere künftig keine großen elektronischen Geräte mehr mit in die Kabine nehmen. Betroffen seien die Türkei, der Libanon, Jordanien, Ägypten, Tunesien und Saudi-Arabien, sagte eine Sprecherin von Premierministerin Theresa May. Die Maßnahme sei nötig, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten.

Die neuen Regeln gälten für alle Direktflüge, so die Sprecherin. Die Geräte dürfen Maße von 16 Zentimeter mal 9,3 Zentimeter nicht überschreiten. Passagiere müssen diese nun im Koffer aufgeben.

Zuvor hatte bereits die USA ein ähnliches Verbot verhängt. Demnach ist die Mitnahme von größeren Elektronikgeräten im Handgepäck auf Direktflügen von zehn Flughäfen in die Vereinigten Staaten nicht mehr erlaubt. Das teilte das Heimatschutzministerium am Dienstag auf seiner Webseite mit und bestätigte damit Medienberichte.

Begründet wird die Maßnahme mit Terrorgefahr: "Terroristische Gruppen peilen weiterhin das kommerzielle Flugwesen an und verfolgen aggressiv innovative Methoden, um ihre Attacken zu verüben."

Die zehn Flughäfen sind in Jordanien, Ägypten, Saudi-Arabien, Kuwait, Marokko, Katar, der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Maßnahme ist zeitlich nicht begrenzt.

sep/Reuters/AP/dpa

insgesamt 61 Beiträge
DMenakker 21.03.2017
1.
Wenn man angesichts des gestrigen FBI Desasters für Trump darüber nachdenkt, kann man siche rnicht davon ausgehen, dass es bewusste Panikmache ist, um die entsprechenden Regierungen zu stärken. Fazit: Das Verbot hat wohl einen [...]
Wenn man angesichts des gestrigen FBI Desasters für Trump darüber nachdenkt, kann man siche rnicht davon ausgehen, dass es bewusste Panikmache ist, um die entsprechenden Regierungen zu stärken. Fazit: Das Verbot hat wohl einen konkreten Hintergrund. Groß genug wäre so ein laptop ja, um ihn nicht nur funktionsfähig zu halten ( Ein- Ausschalten ), sondern auch 1 kilo Sprengstoff darin zu deponieren. Wenn entsprechende Erkenntnisse vorliegen, dass etwas derartes auch nur angedacht wird, werden halt die Vorschriften verschärft. Schaun mer mal. Ich hoffe, wir bekommen zwar Details, aber bitte nicht in Form von abstürzenden Flugzeugen
@POTUS 21.03.2017
2. GB zieht also mit. Sie wissen wohl mehr über eine spezielle Gefährdung, als wir.
Die Schotten werden wohl einenTeufel tun und aus der Allianz USA - GB ausscheiden. Gibt die ihnen doch viel mehr Sicherheit, als die unmoralische EU (Deals mit Erdo, dem Unterdrücker der Kurden und aller Andersdenkenden und [...]
Die Schotten werden wohl einenTeufel tun und aus der Allianz USA - GB ausscheiden. Gibt die ihnen doch viel mehr Sicherheit, als die unmoralische EU (Deals mit Erdo, dem Unterdrücker der Kurden und aller Andersdenkenden und Andersgläubigen). Merkel sollte endlich damit aufhören, die Briten unbedingt beim Austritt ärgern zu wollen, bestrafen zu wollen. Wir werden die Achse USA - GB sowohl bei Geheimdiesntinfos als auch bei unserer militärischen Sicherheit noch brauchen. Und, by the way, letztes Jahrhundert hat Deutschland zwei mal geglaubt, sich gegen diese Allianz behaupten zu können. Und das ist ziemlich schief gegangen. Lernt aus den Fehlern der Vergangenheit, erhaltet die Freundschaft zu diesen Ländern. Denn die wissen gerade in diesem Fall, scheinbar mehr als wir. Wir brauchen ihre Freundschaft mehr, als sie die unsere. Vor allem, wenn es einmal ernst werden sollte. Wann wird das in Berlin endlich verstanden?
wago 21.03.2017
3. Es lebe der Schwachsinn.
Viele Fluggesellschaften verbieten das Mitführen von Lithium-Ionen-Akkus im aufgegebenen Gepäck wegen der Brandgefahr. Ok, Reisen in die USA und ihren neue, alten Schwanz (GB) sind derzeit ohnehin obsolet.
Viele Fluggesellschaften verbieten das Mitführen von Lithium-Ionen-Akkus im aufgegebenen Gepäck wegen der Brandgefahr. Ok, Reisen in die USA und ihren neue, alten Schwanz (GB) sind derzeit ohnehin obsolet.
felix_tabris 21.03.2017
4. Sachlich begründet
nachdem ich mir die Länder-Liste auf die schnelle angeguckt habe, bin ich zu der Ansicht gelangt, dass dieses Verbot sachlich begründet ist. Es ist ja auch nicht so, dass diese Maßnahme gravierende Folgen hätte. Im [...]
nachdem ich mir die Länder-Liste auf die schnelle angeguckt habe, bin ich zu der Ansicht gelangt, dass dieses Verbot sachlich begründet ist. Es ist ja auch nicht so, dass diese Maßnahme gravierende Folgen hätte. Im Gegenteil, es erscheint doch durchaus sinnvoll mal für paar Stunden nicht auf diese Geräte zu starren und herumzutippen. Die Gefahr einer wie auch immer ausartenden "Selbstentzündung" ist eben nicht auszuschließen. Zugegeben erfüllt es mich mit großer Befriedigung, dass unter den Ländern auch Saudi-Arabien und die Türkei ist. Allerdinge für Manager und Entscheider stellt dieses Verbot ein Problem da. Jedoch wie hoch ist deren %-Satz und auch hier gilt: Hey, einfach mal für paar Stunden abschalten; das kann nicht schaden, sondern ist womöglich gar gesund.
joki81 21.03.2017
5. Das kann noch heiter werden
Wie schon vielfach bemerkt, kann das Verbot einfach mit Zwischenstops, z.B. in der EU, unterlaufen werden. Wenn sich eine solche Regelung aber durchsetzen sollte, wird der Gepäckdiebstahl völlig aus dem Ruder laufen... in [...]
Wie schon vielfach bemerkt, kann das Verbot einfach mit Zwischenstops, z.B. in der EU, unterlaufen werden. Wenn sich eine solche Regelung aber durchsetzen sollte, wird der Gepäckdiebstahl völlig aus dem Ruder laufen... in letzter Konsequenz muss dann die heute übliche Form der Gepäckannahme, also selbst vom Karussell nehmen, abgeschafft werden und ersetzt durch Ausgabe am Schalter gegen Vorlage des Passes.

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