Schrift:
Ansicht Home:
Politik

Stippvisite von Marine Le Pen

Zufällig im Trump Tower

Europas Rechtspopulisten geben sich im Trump Tower die Klinke in die Hand: Nach dem Treffen der Brexit-Befürworter Nigel Farage und Boris Johnson mit dem Republikaner, wurde nun Marine Le Pen dort gesichtet.

REUTERS

Marine Le Pen

Freitag, 13.01.2017   09:54 Uhr

Den Wahlsieg von Donald Trump bezeichnete sie im November als "Zeichen der Hoffung". Jetzt könnte Marine Le Pen den künftigen US-Präsidenten persönlich treffen. Die Chefin des rechten Front National (FN) ist im Hauptquartier von Trump in New York eingetroffen. Die französische Präsidentschaftskandidatin äußerte sich nicht, ob Trump sie auch wirklich empfangen werde. Ein Sprecher Trumps sagte, weder der Republikaner noch irgendjemand anders habe mit der Politikerin ein Treffen vereinbart. "Das Gebäude ist für die Öffentlichkeit zugänglich", sagt er.

Le Pen sieht sich nach dem Wahlsieg von Donald Trump in den USA und der Brexit-Entscheidung der Briten im Aufwind. Umfragen sehen sie bei der Präsidentenwahl 2017 in der entscheidenden Endrunde - voraussichtlich gegen den Bewerber der bürgerlichen Rechten, François Fillon.

Trump hatte sich bereits zuvor mit dem britischen Rechtspopulisten Nigel Farage getroffen. Auch der Brexit-Befürworter und derzeitige Außenminister Großbritanniens, Boris Johnson, war schon in New York, um mit Vertretern des Trump-Teams zu sprechen.

Der außenpolitische Kurs des Republikaners gilt als ungewiss. Während die EU im Ukraine-Konflikt massive Wirtschaftssanktionen gegen Moskau verhängt hat, lobte der Republikaner im Wahlkampf wiederholt die Führungsstärke des russischen Präsidenten Wladimir Putin.

mho/dpa/Reuters

Verwandte Artikel

Artikel

© SPIEGEL ONLINE 2017
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung
TOP