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Politik

NSA-Spionage

Mexiko fordert Aufklärung über US-Bespitzelungen

Die NSA hat nach SPIEGEL-Informationen das Handy des mexikanischen Präsidenten geknackt und sein Rechnernetz ausspioniert. Auf die neuen Enthüllungen reagiert die Regierung empört. Das Vorgehen sei "inakzeptabel und illegal".

DPA

Mexikos Präsident Peña Nieto: "Illegal und inakzeptabel"

Montag, 21.10.2013   07:58 Uhr

Washington/Mexiko-Stadt - Die mexikanische Regierung zeigt sich nach neuen NSA-Enthüllungen entsetzt über das Ausmaß der Spionage gegen den Präsidenten Enrique Peña Nieto. Sie verlangt nach einem aktuellen SPIEGEL-Bericht Aufklärung: Die Regierung werde von den US-Behörden "so schnell wie möglich" Antworten verlangen, so das Außenministerium. Zwischen Verbündeten dürfe es solche Aktivitäten nicht geben. Das Vorgehen der NSA sei "inakzeptabel und illegal".

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Heft 43/2013
Das Schweinesystem
Wie uns die Fleischindustrie krank macht

Der SPIEGEL berichtet in seiner neuen Ausgabe unter Berufung auf Dokumente des früheren NSA-Mitarbeiters Edward Snowden detailliert über die Spähaktivitäten.

Empörung auch in Brasilien

Gesteuert werden die Operationen von der NSA-Dependance in der texanischen Stadt San Antonio, eine zentrale Rolle spielen geheime Abhörstationen in den US-Botschaften der Hauptstadt Mexico City - und in der brasilianischen Hauptstadt Brasília. Denn in Lateinamerika ist Brasilien ein weiteres wichtiges Ziel der NSA-Spionage. Auch Präsidentin Dilma Rousseff wurde laut internen Unterlagen abgehört, die NSA spionierte auch die Mineralölfirma Petrobras und andere brasilianische Unternehmen aus.

Der diplomatische Schaden ist bereits jetzt groß. Die Regierungen Mexikos und Brasiliens bestellten Anfang September die jeweiligen US-Botschafter ein.

Als Reaktion auf die Enthüllungen verschob Rousseff zudem ein Treffen mit Barack Obama. Auch bei einer Vollversammlung der Vereinten Nationen kritisierte sie die Spähattacken. Rousseff kündigte zudem Pläne für ein nationales verschlüsseltes E-Mail-System an.

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NSA-Skandal: Lächeln mit den Überwachten

kgp/AFP

insgesamt 48 Beiträge
nibal 21.10.2013
1. Botschafter einbestellen,
die Aktionen öffentlich verurteilen und ihr sofortiges Ende verlangen. Das ist ja wohl das Mindeste, wenn man von seinen "Freunden" derart vorgeführt, überwacht und ausspioniert wird. Außer natürlich man ist ein [...]
die Aktionen öffentlich verurteilen und ihr sofortiges Ende verlangen. Das ist ja wohl das Mindeste, wenn man von seinen "Freunden" derart vorgeführt, überwacht und ausspioniert wird. Außer natürlich man ist ein amerikanischer Vasallenstaat in Europa. Hier hat man es nicht so mit Cojones wie in Mexico oder Brasilien. Traurig.
tonybkk 21.10.2013
2. ......
Fruher haette ein Verhalten wie das der USA zu seinen europaeischen Verbuendeten und den suedamerikanischen Staaten als klar feindlicher Akt gegolten und eine politische Eiszeit hervorgerufen. Wird es nicht langsam Zeit die [...]
Zitat von sysopDPADie NSA hat nach SPIEGEL-Informationen das Handy des mexikanischen Präsidenten geknackt und sein Rechnernetz ausspioniert. Auf die neuen Enthüllungen reagiert die Regierung empört. Das Vorgehen sei "inakzeptabel und illegal". http://www.spiegel.de/politik/ausland/nsa-spionage-mexiko-fordert-aufklaerung-ueber-us-bespitzelungen-a-928946.html
Fruher haette ein Verhalten wie das der USA zu seinen europaeischen Verbuendeten und den suedamerikanischen Staaten als klar feindlicher Akt gegolten und eine politische Eiszeit hervorgerufen. Wird es nicht langsam Zeit die USA aussenpolitisch zu isolieren? Aber das wuerde ja voraussetzen, dass man in Europa einen Politiker mit Format und twas Potriotismus in seinen Knochen finden wuerde..... In Suedamerika ist der US-Stern immer mehr am sinken. Bin mal gespannt wie lange es noch dauert bis Washington mit seinem illegalen und arroganten Verhalten es hinkriegt die oft zerstrittenen Staaten zu einer einheitlichen Anti-US Front zu vereinen. Wenn man der suedmarikanischen Presse folgt scheint es schon fast soweit. In vielen Teilen Suedmarikas geniesen die USA eh schon seit langem eine aehnliche Popularitaet und Ruf wie im Iran. Und das sind nicht nur die "sozialistisch" angehauchten Staaten, sondern das erstreckt sich zu Recht ueber den ganzen Kontinent.
Kompromiss 21.10.2013
3.
Wäre schön wenn jemand mal die Eier hätte, die USA völkerrechtlich zu Belangen und anzustoßen, dass Embargos oder Ähnliches ausgesprochen werden. Insbesondere die Aktionen gegen die UN sind offensichtliche Vertragsbrüche.
Wäre schön wenn jemand mal die Eier hätte, die USA völkerrechtlich zu Belangen und anzustoßen, dass Embargos oder Ähnliches ausgesprochen werden. Insbesondere die Aktionen gegen die UN sind offensichtliche Vertragsbrüche.
nazfalas 21.10.2013
4. Hoffentlich anders als bei uns
Da kann man für die Menschen in den südamerikanischen Staaten ja nur hoffen, dass ihre Regierungen nicht so Figuren wie zB. Merkel und Pofalla beherbergt, die einen solchen Abhörskandal einfach in Kauf nehmen. Die ersten [...]
Da kann man für die Menschen in den südamerikanischen Staaten ja nur hoffen, dass ihre Regierungen nicht so Figuren wie zB. Merkel und Pofalla beherbergt, die einen solchen Abhörskandal einfach in Kauf nehmen. Die ersten Informationen deuten ja schonmal nicht darauf hin.
mischamai 21.10.2013
5. Warum?
Warum verbündet sich die restliche Welt nicht gemeinsam gegen den Aggressor USA und verklagt in vor einem internationalen Gericht?Findet man hier in Zukunft keine Lösung,so werden alle weiter Opfer von übertriebener [...]
Warum verbündet sich die restliche Welt nicht gemeinsam gegen den Aggressor USA und verklagt in vor einem internationalen Gericht?Findet man hier in Zukunft keine Lösung,so werden alle weiter Opfer von übertriebener Selbstherrlichkeit der Amerikaner.

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