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Kritik an Trump nach Attacken auf verstorbenen Senator McCain

Donald Trump äußerte sich immer wieder verletzend über den Republikaner John McCain, als dieser noch lebte. Dem Begräbnis des Senators hatte der US-Präsident fernbleiben müssen - jetzt legt er nach.

AFP

Donald Trump in Lima, Ohio

Mit
Donnerstag, 21.03.2019   12:35 Uhr
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KingTut 21.03.2019
1. Wer Trump kritisiert ...
... und dessen Amoral hervorhebt, der wird von ihm in den Schmutz gezogen, sogar noch im Tod. Das Lebenswerk von John McCain ist geprägt von Geradlinigkeit und Charakterstärke - Eigenschaften, die der mehrfache draft dodger [...]
... und dessen Amoral hervorhebt, der wird von ihm in den Schmutz gezogen, sogar noch im Tod. Das Lebenswerk von John McCain ist geprägt von Geradlinigkeit und Charakterstärke - Eigenschaften, die der mehrfache draft dodger Trump nie besaß und nie besitzen wird. Es wird ihm nicht gelingen, das Andenken dieses großartigen Menschen zu beschädigen, selbst wenn er sich - wie jetzt schon wieder - dreister Lügen bedient. Ich bin gespannt, ob wir dazu eine Reaktion von McCain Freund Lindsey Graham vernehmen. Dieser hatte sich ja vom scharfen Trump Kritiker in den Vorwahlen zu einem Apologeten desselben gewandelt, auch zum Entsetzen von McCain. Es gibt nur Recht oder Unrecht, aber kein "in-between". Jetzt wäre der Moment, wo Graham seinem bedrängten Freund zur Seite springen könnte, oder waren die Tränen an seinem Begräbnis doch nur Krokodilstränen?

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