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Jeder dritte Bäcker und Fleischer hat aufgegeben

In den vergangenen zehn Jahren ist rund jede dritte Bäckerei und Fleischerei in Deutschland verschwunden. Das liegt nicht nur an der harten Konkurrenz.

DPA

Bäckerei in Hessen (Symbolbild)

Mit
Dienstag, 23.04.2019   09:49 Uhr
Heike Klovert
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insgesamt 5 Beiträge
women_1900 23.04.2019
1. der private Bäcker
mus die volle EEG-Umlage bezahlen und diese Kosten auf die Produkte umlegen. Während Konzerne mit hohem Energieverrbauch von der EEG-Umlage befreit sind. Und so können sich manche Verbraucher auch Dank der EEG-Umlagen die etwas [...]
mus die volle EEG-Umlage bezahlen und diese Kosten auf die Produkte umlegen. Während Konzerne mit hohem Energieverrbauch von der EEG-Umlage befreit sind. Und so können sich manche Verbraucher auch Dank der EEG-Umlagen die etwas teureren Produkte vom Bäcker nicht leisten.
soyafreund 23.04.2019
2. ...
Bürokratie und Hygieneverordnungen sind wichtig und richtig, haben aber in Deutschland in den letzten Jahren ein Maß angenommen, was ein kleiner Bäcker an der Ecke oft nicht mehr stemmen kann. Das mit der EEG-Umlage ist leider [...]
Bürokratie und Hygieneverordnungen sind wichtig und richtig, haben aber in Deutschland in den letzten Jahren ein Maß angenommen, was ein kleiner Bäcker an der Ecke oft nicht mehr stemmen kann. Das mit der EEG-Umlage ist leider auch richtig...
ernst b. 23.04.2019
3. Handwerkskunst wird bleiben
In den 80er Jahren beschäftigte ich mich in einer Studie mit dem Bäckereihandwerk. Der Strukturwandel hatte damals Namen wie z.B. "Nachmittagsbrötchen" (ein Alptraum für seit nachts um 2 Uhr in der Backstube stehende [...]
In den 80er Jahren beschäftigte ich mich in einer Studie mit dem Bäckereihandwerk. Der Strukturwandel hatte damals Namen wie z.B. "Nachmittagsbrötchen" (ein Alptraum für seit nachts um 2 Uhr in der Backstube stehende Bäcker) Backmischungen im Sinne von Convinience (Brot- und Backfehler wurden so minimiert). Das hat sich immer weiter fortgeführt - bis zu den Backautomaten bei Lidl und Aldi. Ich habe damals gelernt zu backen, weil das eine wirklich tolle Tätigkeit ist ... und bin heute noch begeistert dabei. Und vorhin las ich in der NZZ, dass das Brot (das besondere) eine Aufwertung in der Gastronomie erlebt. Toll. Die Massenspeisung durch traditionelle Bäckereien ist vorbei. Aber die Gourmet-Backkunst, die wird bleiben mit ihren besonderen Werkstätten und ihren Handwerkskünstlern.
AdK 23.04.2019
4. @3
Absolut richtig! Was ausstirbt sind die längst überholten "Wald und Wiesen" Bäcker die nichts besonderes können oder wollen. Die echten Könner erleben einen Boom - man muss nur mit der Zeit gehen und sein Konzept anpassen. [...]
Absolut richtig! Was ausstirbt sind die längst überholten "Wald und Wiesen" Bäcker die nichts besonderes können oder wollen. Die echten Könner erleben einen Boom - man muss nur mit der Zeit gehen und sein Konzept anpassen. Das ist die Achilles Ferse jedes Handwerks. Alte Meister/Gesellen und Chefs die nicht begreifen das sich die Welt ändert.
man 23.04.2019
5. Was ist das Handwerk wert?
Gehalt Bäcker/in Brutto 2.270 Bäckereifachverkäuferin 1.780 Euronen, andererseits die Kostenstruktur samt Auflagen die bei uns vollkommen aus dem Ruder gelaufen sind.
Gehalt Bäcker/in Brutto 2.270 Bäckereifachverkäuferin 1.780 Euronen, andererseits die Kostenstruktur samt Auflagen die bei uns vollkommen aus dem Ruder gelaufen sind.

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