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Oskar Lafontaine will offenbar Fusion der Linken mit der SPD

Er war einst Vorsitzender der SPD, dann wurde er zur prägenden Figur der Linken. Nach dem Scheitern von "Aufstehen" hält Lafontaine einem Bericht zufolge eine Fusion der beiden Parteien für notwendig. Die Live-News.

DPA/Jörg Carstensen

Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht

Mit
Mittwoch, 12.06.2019   10:20 Uhr
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insgesamt 43 Beiträge
ogg00 12.06.2019
1. Klar, wenn man verliert, soll man sich Verlierern anschließen?!
Die "echte" Linke des demokratischen Sozialismus hat in D ein Potenzial von unter 10%, wie man seit 30 Jahren jede Wahl bei der PDS, Linke sieht. Sozialdemokratie hingegen von 40+x (Schmidt, Schröder) Na dann [...]
Die "echte" Linke des demokratischen Sozialismus hat in D ein Potenzial von unter 10%, wie man seit 30 Jahren jede Wahl bei der PDS, Linke sieht. Sozialdemokratie hingegen von 40+x (Schmidt, Schröder) Na dann schließen wir uns eben den 10% an. Irre!
Actionscript 12.06.2019
2. Fusion, nicht gut! Warum?
Weil es Wähler auf beiden Seiten abschreckt. Auch ist die Frage offen, was für ein Programm herauskommt. Viel besser ist die Bereitschaft auf beiden Seiten zur Koalition mit eigenen aber absolut klaren Vorstellungen und Leuten, [...]
Weil es Wähler auf beiden Seiten abschreckt. Auch ist die Frage offen, was für ein Programm herauskommt. Viel besser ist die Bereitschaft auf beiden Seiten zur Koalition mit eigenen aber absolut klaren Vorstellungen und Leuten, die dies vertreten. Dann können die Wähler entscheiden, was sie wollen. Ich sehe eine grosse Chance für RRG. Das könnte auch die SPD retten oder zumindest ihren Verfall aufhalten. Doch muss sich die SPD vom Seeheimer Kreis lösen und sich klar von der Schroeder Politik entfernen. Denn die SPD wird keine CDU Wähler anziehen können. Der Arbeitnehmer egal ob Leiharbeiter, Arbeiter bei Amazon oder in anderen Tech Firmen, Flüchtling oder Migrant, alleinstehende Mutter muss gleichberechtigt im Mittelpunkt einer technologisch fortschreitenden Gesellschaft stehen. Die Herausforderungen wie Klima und digitaler Fortschritt müssen in die Zukunftsvision einbezogen werden. Und dies müssen die SPD und die Linke für sich entscheiden und damit Wählern Alternativen geben.
Schlaflöwe 12.06.2019
3. Zum Thema Fusion von SPD und Linkspartei:
zwar ergäbe das Produkt der Fusion keine SED, aber die Konservativen würden es sicher gern sozialistisch nennen und davor haben die Deutschen immer Angst. Ich glaube, dass manche SPD-Wähler zur PDS/Linkspartei ohnehin [...]
zwar ergäbe das Produkt der Fusion keine SED, aber die Konservativen würden es sicher gern sozialistisch nennen und davor haben die Deutschen immer Angst. Ich glaube, dass manche SPD-Wähler zur PDS/Linkspartei ohnehin Vorbehalte hätten und sich nicht annähern könnten. Insofern ergäbe die Zusammenzählung der Teile kein entsprechendes Gesamtprodukt, also 2 plus 2 nicht 4 sondern 3. Vermutlich würde Lafontaines Rechnung nicht aufgehen. Also lieber getrennt wahlkämpfen und dann koalieren.
rosinenzuechterin 12.06.2019
4. Zeitschleife
Fusion der SPD mit der Linkspartei? Das hatten wir zumindest im Osten doch schon mal. 1946, nur die Linkspartei hieß damals noch nicht so.
Fusion der SPD mit der Linkspartei? Das hatten wir zumindest im Osten doch schon mal. 1946, nur die Linkspartei hieß damals noch nicht so.
hausfeen 12.06.2019
5. Das Schröder-Lager gibt noch nicht so schnell auf.
Dennoch hat die Geschichte Oskar am Ende Recht gegeben. Zweifel bleiben, ob der Schaden sich überhaupt reparieren lässt. Und: ob die SPD diesen schweren, aber notwendigen Weg überhaupt gehen kann. Zu viele werden jetzt dagegen [...]
Dennoch hat die Geschichte Oskar am Ende Recht gegeben. Zweifel bleiben, ob der Schaden sich überhaupt reparieren lässt. Und: ob die SPD diesen schweren, aber notwendigen Weg überhaupt gehen kann. Zu viele werden jetzt dagegen reden.

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